Hochdruck-Rohrreinigung

Hochdruck-Rohrreinigung – zuverlässig für Gewerbe und Privat in Berlin und Brandenburg.

    Jetzt kontaktieren für Ihre kostenfreie Beratung

    Detaillierte Anfrage

     HINWEIS:  Hier keine Bewerbungen einreichen! Bewerbung hier
    Professionelle Reinigung ohne Chemikalien

    Hochdruck-Rohrreinigung für Berlin und Brandenburg

    Die Hochdruckspülung ist das effektivste Verfahren gegen hartnäckige Ablagerungen in Abwasserrohren. Mit Wasserdrücken bis zu 200 bar werden Fett, Kalk, Urinstein und Schlamm rückstandslos aus der gesamten Rohrinnenwand gespült – ganz ohne Chemikalien. BPS Facilities bietet diese professionelle Leistung in Berlin und Brandenburg an.

    Das reinigen wir:

    Entfernung von Fett-, Kalk- und Urinablagerungen mit bis zu 200 bar Wasserdruck

    Reinigung der gesamten Rohrinnenwand für langfristige Wirkung

    Umweltverträgliches Verfahren ohne Chemikalien und Sondermüll

    Ihre Vorteile:

    Rückstandslose Reinigung ohne aggressive Lösungsmittel

    Verlängerte Reinigungsintervalle durch glatte Rohrwände

    Dokumentierbar für gewerbliche Betreiber

    Einsatz ab DN 50 mm bis zu großen Kanalhauptleitungen

    Vertrauen Sie den Reinigungsprofis von BPS Facilities

    So läuft Ihre Hochdruck-Rohrreinigung ab

    Der direkte Weg zu sauberen Rohre

    Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Hochdruck-Rohrreinigung in Berlin und Brandenburg.

    Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort

    Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Bedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.

    Saubere Ausführung durch geschultes Team

    Ein festes, geschultes Team übernimmt die Hochdruck-Rohrreinigung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.

    Chemikalienfrei und umweltverträglich

    Gesamte Rohrwand gereinigt

    Längere Wartungsintervalle

    Unser Konzept für Ihre Hochdruck-Rohrreinigung

    Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Hochdruck-Rohrreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.

    Faire Kosten, transparent kalkuliert

    Die Kosten beginnen bei 40 Euro für einen einfachen Bodenablauf und reichen bis zu 330 Euro für Hauptleitungen ab 150 mm Durchmesser. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.

    Hochdruck-Rohrreinigung

    Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist

    Reinigung nach Maß

    Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle zusammen.

    Erfahrenes, festes Team

    Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.

    Faire und transparente Kosten

    Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.

    Hochdruck-Rohrreinigung in Berlin und Brandenburg ist das effektivste Verfahren gegen hartnäckige Ablagerungen in Abwasserrohren. Mit Wasserdrücken bis zu 200 bar werden Fett, Kalk, Urinstein und Schlamm rückstandslos aus der gesamten Rohrinnenwand gespült – ganz ohne Chemikalien. Die Kosten beginnen bei 40 Euro für einen einfachen Bodenablauf und reichen bis zu 330 Euro für Hauptleitungen ab 150 mm Durchmesser. Wer die Intervalle kennt, die richtigen Warnsignale erkennt und Verfahren vergleicht, spart langfristig erheblich. Dieser Artikel liefert alle Zahlen, die du brauchst.

    Was ist Hochdruckspülung und wie funktioniert sie?

    Die Hochdruckspülung – fachlich auch hydrodynamische Rohrreinigung genannt – ist heute der anerkannte Goldstandard für die professionelle Reinigung von Abwasserleitungen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Als einziges Arbeitsmedium kommt Wasser zum Einsatz. Keine Chemikalien, keine aggressiven Lösungsmittel, kein Sondermüll.

    Ein flexibler Spülschlauch wird in die Rohrleitung eingeführt. An seiner Spitze sitzt eine rotierende Hochdruckdüse, die Wasserstrahlen in einem präzisen Winkel gegen die Rohrinnenwand richtet. Die Düse dreht sich dabei kontinuierlich – so wird die gesamte Wandfläche gleichmäßig erfasst, nicht nur der Bereich direkt vor der Blockade. Das unterscheidet die Hochdruckspülung fundamental von mechanischen Verfahren, die punktuell wirken.

    Der Arbeitsdruck liegt im Haushalts- und Gewerbebereich bei bis zu 200 bar. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Hochdruckreiniger für den Heimgebrauch schafft 100 bis 150 bar. In industriellen Anwendungen – etwa bei der Reinigung von Prozessleitungen in der Chemieindustrie – werden Drücke von bis zu 3.000 bar eingesetzt. Auf diesem Niveau löst das Wasser selbst härteste Inkrustierungen und Ablagerungen.

    Einsetzbar ist das Verfahren ab einem Rohrdurchmesser von DN 50 mm. Für Hausanschlusskanäle gilt in der Praxis DN 100 (100 mm) als typischer Startpunkt. Nach oben gibt es kaum Grenzen: Kanalhauptleitungen mit großen Querschnitten werden ebenso gereinigt wie Grundleitungen im Außenbereich oder Fallstränge in Mehrfamilienhäusern.

    Die Einsatzgebiete sind breit. Die Hochdruckspülung entfernt zuverlässig:

    • Fäkalienreste und organische Ablagerungen
    • Fett- und Ölablagerungen aus Küchen und Gewerbebetrieben
    • Kalkablagerungen in Gebieten mit hartem Wasser
    • Urinstein in Sanitäranlagen und Urinalen
    • Schlamm und Sedimente in Außenleitungen und Kanälen

    Besonders wertvoll ist die präventive Wirkung: Nach einer Hochdruckspülung ist die Rohrinnenwand nahezu glatt und bietet Ablagerungen kaum noch Angriffsfläche. Das verlängert das Intervall bis zur nächsten Reinigung spürbar. Mechanische Methoden hinterlassen dagegen oft Rückstände an den Rohrwänden, die als Keimzelle für neue Verstopfungen dienen.

    Ein weiterer Vorteil ist die Umweltverträglichkeit. Da ausschließlich Wasser eingesetzt wird, entstehen keine Rückstände, die gesondert entsorgt werden müssten. Das abgespülte Material – Fett, Kalk, organische Substanzen – wird mit dem Spülwasser abgeführt und über das Abwassersystem entsorgt. Für Betreiber gewerblicher Anlagen, die Reinigungsprozesse dokumentieren müssen, ist das ein klarer Vorteil gegenüber chemischen Verfahren.

    Gut zu wissen: Die Hochdruckspülung ist nicht für alle Rohre gleich geeignet. Bei alten, brüchigen Gussleitungen, Tonrohren oder Asbestzementrohren kann hoher Druck bestehende Schäden verschlimmern. Vor der Reinigung solcher Leitungen ist eine Kamerainspektion Pflicht – sie kostet je nach Reichweite zwischen 40 und 70 Euro und kann teure Folgeschäden verhindern.

    Hochdruckspülung vs. mechanische Rohrreinigung: Der direkte Vergleich

    Wer einen Rohrreiniger beauftragt, steht oft vor der Frage: Hochdruckspülung oder mechanische Reinigung? Beide Verfahren sind chemikalienfrei und umweltverträglich – aber sie funktionieren grundlegend anders und haben klar abgegrenzte Stärken.

    Die mechanische Rohrreinigung arbeitet mit physischer Kraft direkt an der Verstopfung. Je nach Blockade kommen unterschiedliche Werkzeuge zum Einsatz: eine Spirale für weiche Pfropfen aus Haaren und Papier, eine Fräse für härtere Ablagerungen, eine Kettenschleuder für Urinstein und Kalkinkrustierungen oder ein Wurzelschneider für eingewachsene Baumwurzeln. Die Wirkung ist punktuell und gezielt – das ist Stärke und Schwäche zugleich. Die Blockade wird gelöst, aber die Rohrwände bleiben weitgehend unbehandelt. Rückstände, die an der Innenwand haften, begünstigen die nächste Verstopfung.

    Die Hochdruckspülung denkt größer. Sie reinigt nicht nur die Blockade, sondern die gesamte Rohrinnenwand auf der behandelten Strecke. Das macht sie besonders effektiv bei Fett, Kalk, Urinstein und Schlamm – also genau den Ablagerungen, die sich über Monate und Jahre schrittweise aufbauen. Für lange Leitungsabschnitte, Hauptleitungen im Außenbereich und gewerbliche Anlagen ist sie das Mittel der Wahl.

    Grenzen hat die Hochdruckspülung bei massiven Fremdkörpern wie Bauschutt oder Steinen – hier muss mechanisch vorgearbeitet werden. Auch in Gebäuden mit alten, brüchigen Rohren ist Vorsicht geboten.

    Die optimale Lösung bei schweren Verstopfungen ist die Kombination beider Verfahren: Zuerst löst eine Spirale oder Fräse die Blockade mechanisch, dann spült die Hochdruckdüse die Rohrwände vollständig frei. Dieses Vorgehen gilt in der Fachwelt als effektivste Methode bei massiven Verstopfungen.

    Kostenseitig liegt die mechanische Reinigung in Berlin zwischen 50 und 150 Euro, die Hochdruckspülung zwischen 100 und 300 Euro. Der Mehrpreis ist bei hartnäckigen Ablagerungen und längeren Leitungen gut investiert – weil die Reinigungswirkung deutlich nachhaltiger ist.

    Hochdruckspülung vs. mechanische Rohrreinigung im Vergleich
    Kriterium Hochdruckspülung Mechanische Reinigung
    Arbeitsprinzip Wasser bis 200 bar Spirale, Fräse, Kettenschleuder
    Wirkungsbereich Gesamte Rohrinnenwand Punktuell an der Blockade
    Gründlichkeit Sehr hoch Mittel
    Prävention Folgeverstopfung Hoch Gering
    Kosten Berlin 100–300 € 50–150 €
    Chemikalieneinsatz Keiner Keiner
    Umweltverträglichkeit Hoch Hoch

    Kosten der Rohrreinigung in Berlin und Brandenburg 2026

    Die Preise für Rohrreinigung in Berlin und Brandenburg sind transparent strukturiert – wenn man weiß, wonach man schauen muss. Die meisten Anbieter arbeiten mit Festpreisen nach Ablauftyp, ergänzt um Meterzuschläge für längere Leitungsabschnitte.

    Für einfache Abläufe beginnen die Preise bei 40 Euro für einen Bodenablauf bis 1 Meter Reichweite. Jeder weitere Meter kostet 8 Euro. Ein Waschbecken oder eine Dusche liegt bei 50 Euro (bis 2 Meter), eine Badewanne oder ein Urinal bei 80 Euro. Die Toilette ist mit 140 Euro der teuerste Einzelablauf – bedingt durch den größeren Querschnitt und die typischerweise längere Leitungsführung.

    Bei Hauptleitungen steigt der Preis deutlich. Für ein Hauptrohr bis 115 mm Durchmesser werden für die ersten 10 Meter 200 Euro fällig, jeder weitere Meter kostet 15 Euro. Ab 115 mm sind es 260 Euro, ab 150 mm sogar 330 Euro für die ersten 10 Meter. Das spiegelt den erhöhten Geräte- und Zeitaufwand wider.

    Hinzu kommt die Anfahrtspauschale. Marktüblich sind in Berlin rund 30 Euro. Einige Anbieter rechnen sie separat ab, andere integrieren sie in Pauschalangebote. Ein Pauschalangebot ohne Demontage und Maschineneinsatz (z.B. für Toilette oder Waschbecken) liegt bei etwa 75 Euro, Grundleitungen und Fallstränge bei 139 Euro, Haupt- und Sammelleitungen mit Schächten bei 229 Euro.

    Die Kamerainspektion wird häufig als Zusatzleistung angeboten: 40 Euro bis 10 Meter Reichweite, 70 Euro bis 20 Meter. Sie ist immer dann sinnvoll, wenn die Ursache einer Verstopfung unklar ist oder wenn alte Rohre gereinigt werden sollen.

    Besonders relevant für Notfälle: Notdienstzuschläge fallen außerhalb der regulären Arbeitszeiten an. Als Notdienstzeit gilt Montag bis Freitag ab 17:00 Uhr sowie Samstage, Sonntage und Feiertage ganztägig. Der Zuschlag beträgt pauschal 40 bis 50 Euro – oder bis zu 100 Prozent Aufpreis auf den Stundensatz. Wer also samstagnachts einen Klempner ruft, zahlt unter Umständen das Doppelte des normalen Stundensatzes von 40 Euro.

    Festpreise Rohrreinigung Berlin 2026 (inkl. MwSt., ohne Anfahrt)
    Ablauftyp Basispreis Zusatz je weiterer Meter
    Bodenablauf40 € (bis 1 m)8 €/m
    Waschbecken50 € (bis 2 m)8 €/m
    Dusche50 € (bis 2 m)8 €/m
    Terrassenablauf70 € (bis 2 m)8 €/m
    Spülbecken Küche70 € (bis 2 m)8 €/m
    Badewanne80 € (bis 2 m)8 €/m
    Urinal80 € (bis 2 m)8 €/m
    Toilette140 € (bis 2 m)8 €/m
    Hauptrohr bis 115 mm200 € (bis 10 m)15 €/m
    Hauptrohr ab 115 mm260 € (bis 10 m)15 €/m
    Hauptrohr ab 150 mm330 € (bis 10 m)15 €/m
    Tipp: Hol dir vor der Beauftragung mindestens zwei Angebote ein. Achte darauf, ob die Anfahrtspauschale (ca. 30 €) bereits enthalten ist. Bei Notdiensteinsätzen am Wochenende oder Feiertag kann der Gesamtpreis durch Zuschläge von 40–50 € oder 100 % auf den Stundensatz erheblich steigen – das solltest du vorab klären.
    Haben Sie Fragen?

    Wir kommen gerne auf Sie zu

    Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.

             
             

         
         
         

        Die häufigsten Ursachen für Rohrverstopfungen

        Verstopfungen entstehen selten von heute auf morgen. Der typische Ablauf ist schleichend: Ablagerungen bauen sich über Wochen und Monate auf, der Abfluss wird langsamer, bis er schließlich ganz blockiert ist. Wer die Ursachen kennt, kann gezielt gegensteuern.

        Fette und Öle sind die häufigste Ursache in Küchen. Butter, Kokosfett, Palmfett, Schmalz und erhitzte Speiseöle werden flüssig in den Abfluss gegossen – und erstarren wenige Zentimeter später an der kühlen Rohrinnenwand. Über Zeit entsteht eine immer dickere Fettschicht, die den Querschnitt verengt. Laut DWA gehören Fettablagerungen zu den drei häufigsten Ursachen für Störfälle im kommunalen Abwassersystem.

        Haare und Seifenreste dominieren im Badbereich. Haare verbinden sich mit Seifenrückständen zu dichten, zähen Pfropfen, die sich im Siphon und in den ersten Leitungsmetern festsetzen. Besonders in Haushalten mit mehreren Personen ist dieser Effekt ausgeprägt.

        Hygieneartikel und Fremdkörper sind ein wachsendes Problem. Feuchttücher, Wattestäbchen, Damenhygieneprodukte, Windeln und Zahnseide werden trotz Warnhinweisen regelmäßig in die Toilette gespült. Diese Materialien lösen sich nicht auf – sie bleiben im Rohrnetz hängen und können ganze Leitungsabschnitte blockieren. Deutschlandweit werden jährlich rund 70.000 Verstopfungen in kommunalen Abwassersystemen gemeldet . Feuchttücher und Hygieneartikel zählen laut DWA-Studie zu den drei Hauptverursachern.

        Essensreste sind tückisch, weil sie zunächst harmlos wirken. Stärkehaltige Lebensmittel wie Reis und Nudeln quellen im Wasser auf und bleiben in Rohrbögen hängen. Speisereste verbinden sich mit Fett zu klebrigen Ablagerungen.

        Kalk und Urinstein betreffen vor allem Gebiete mit hartem Wasser. Berlin und Brandenburg haben regional unterschiedliche Wasserhärtegrade – in manchen Bereichen ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig. Kalk setzt sich an der Rohrinnenwand ab und verengt den Querschnitt graduell. In Sanitäranlagen mit Urinalen kommt Urinstein hinzu, der ohne regelmäßige Reinigung zu massiven Inkrustierungen führt.

        Wurzeleinwuchs ist ein typisches Problem bei Außenleitungen. Baumwurzeln suchen aktiv nach Feuchtigkeit und dringen durch kleinste Risse in Rohre ein. Einmal drin, wachsen sie weiter und können die Leitung vollständig blockieren oder sogar zerstören.

        Weitere Ursachen sind Rohrbrüche durch Erdabsenkungen (Erdreich dringt ein), Verlegefehler mit zu engen Bögen sowie paradoxerweise Wassersparmaßnahmen: Weniger Spülwasser bedeutet weniger Selbstreinigungseffekt in den Rohren.

        Empfohlene Reinigungsintervalle nach Objekttyp

        Wie oft eine Rohrleitung professionell gereinigt werden sollte, hängt stark vom Nutzungstyp und der Belastung ab. Pauschale Empfehlungen helfen als Orientierung – aber Warnsignale wie ein langsamer Abfluss oder Gerüche aus dem Kanal sollten immer sofort zum Handeln führen, unabhängig vom letzten Reinigungstermin.

        Für ein Einfamilienhaus oder eine Einzelwohnung mit normalem Nutzungsverhalten gilt ein Intervall von 3 bis 5 Jahren als angemessen. Bei einem Ein-Personen-Haushalt reichen 2 Jahre. Der geringere Wasserverbrauch und die niedrigere Belastung der Leitungen machen häufigere Reinigungen unnötig.

        Anders sieht es bei Familien mit Kindern aus. Hier empfehlen Fachleute ein Intervall von 1 bis 1,5 Jahren. Mehr Personen bedeuten mehr Haare im Abfluss, mehr Fett aus der Küche und – gerade bei kleinen Kindern – ein erhöhtes Risiko für Fremdkörper in der Toilette. Mehrfamilienhäuser sollten alle 2 bis 3 Jahre gereinigt werden; die gemeinsamen Fallleitungen und Grundleitungen sind deutlich stärker belastet als in Einfamilienhäusern.

        Ältere Gebäude – also Bestandsbauten aus der Vorkriegszeit oder den 1950er bis 1970er Jahren – sollten jährlich gereinigt werden. Die Rohre sind oft aus Guss oder Steinzeug, haben über Jahrzehnte Ablagerungen angesammelt und sind anfälliger für Risse und Wurzeleinwuchs. Eine jährliche Inspektion schützt vor teuren Folgeschäden.

        Im gewerblichen Bereich sind die Intervalle kürzer. Büros und Handelsbetriebe sollten ihre Leitungen jährlich reinigen lassen. Restaurants, Imbisse und Lebensmittelbetriebe sind durch den täglichen Fettanfall besonders belastet – hier gilt halbjährlich bis jährlich als Mindeststandard. Wer die Reinigung vernachlässigt, riskiert nicht nur Verstopfungen, sondern auch Probleme bei behördlichen Kontrollen.

        Empfohlene Rohrreinigungsintervalle nach Objekttyp
        Objekttyp / Haushaltsgröße Empfohlenes Intervall
        Einfamilienhaus / Einzelwohnungalle 3–5 Jahre
        Ein-Personen-Haushaltalle 2 Jahre
        Mehrfamilienhausalle 2–3 Jahre
        Familie mit Kindernalle 1–1,5 Jahre
        Ältere Gebäudejährlich
        Gewerbliche Objekte (Büros, Handel)jährlich
        Restaurants / Lebensmittelbetriebehalbjährlich bis jährlich

        Welche Rohrmaterialien sind für die Hochdruckspülung geeignet?

        Nicht jedes Rohr verträgt Wasserdrücke von bis zu 200 bar gleich gut. Die Materialeignung ist ein entscheidender Faktor – und wird von unerfahrenen Betreibern oft unterschätzt.

        Uneingeschränkt geeignet sind die meisten modernen Rohrmaterialien: PVC- und KG-Rohre (der Standard in heutigen Hausinstallationen), PEHD-Rohre (Polyethylen hoher Dichte), Steinzeugrohre (häufig in älteren Außenleitungen), Betonrohre im Kanalbereich sowie neuere Gussrohre. Diese Materialien sind robust genug, um dem Hochdruckstrahl standzuhalten.

        Mit Vorsicht zu behandeln sind alte, brüchige Gussleitungen. Gusseisen korrodiert über Jahrzehnte, und bestehende Risse können durch den Wasserdruck aufgeweitet werden. Gleiches gilt für Tonrohre und Asbestzementrohre – beide sind spröde und reagieren empfindlich auf mechanische Belastungen. Hier ist eine Kamerainspektion vor der Reinigung zwingend. Die Inspektion kostet 40 bis 70 Euro und gibt Aufschluss über den Zustand der Leitung.

        Im industriellen Bereich kommen Stahl-, Kunststoff- und Glasrohre hinzu. Stahl ist in der Regel gut geeignet; bei Glasrohren muss das Verfahren sorgfältig auf das Material abgestimmt werden.

        Der Mindestdurchmesser für den Einsatz der Hochdruckspülung liegt bei DN 50 mm. Praktisch relevant für Hausanschlusskanäle ist DN 100 (100 mm). Nach oben gibt es keine sinnvolle Grenze – das Verfahren wird bis zu großen Kanalquerschnitten eingesetzt.

        Eine wichtige Faustregel: Bei Rohren mit unbekanntem Zustand, nach wiederholten Verstopfungen an derselben Stelle oder bei Verdacht auf Rohrbruch immer zuerst die Kamera einsetzen. Das schützt vor teuren Folgeschäden und gibt dem Fachbetrieb die nötigen Informationen für die richtige Druckwahl.

        Normative Grundlagen für gewerbliche Betreiber in Berlin und Brandenburg

        Wer als Gewerbetreibender oder Hausverwaltung Rohrreinigungen beauftragt, sollte die relevanten Normen kennen. Sie definieren Mindestanforderungen und schützen im Streitfall.

        Die zentrale Norm ist die DIN EN 1610 (aktuelle Fassung: Dezember 2015). Sie regelt den Einbau und die Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden und gilt für das öffentliche Abwassernetz. Besonders relevant sind die Abnahmeprüfungen für neu verlegte und erneuerte Leitungen. Die Norm definiert zwei Prüfverfahren: Verfahren „L“ (Luft, mit Prüfdrücken von 10 bis 200 mbar) und Verfahren „W“ (Wasser). Übergeordnet gilt die EN 752 für Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden.

        Ergänzend zur DIN EN 1610 gilt das DWA-Arbeitsblatt A 139 (Stand: Dezember 2009). Es definiert erhöhte Dichtheitsanforderungen und ist in vielen Bundesländern als technische Regel anerkannt. Für Druckleitungen hinter Pumpwerken gilt nicht DIN EN 1610, sondern die EN 805.

        Für gewerbliche Betreiber bedeutet das konkret: Reinigungsprozesse sollten dokumentiert werden. Ablagerungen müssen fachgerecht entsorgt werden – besonders bei Fettabscheidern und Industrieanlagen. Eingesetzte Geräte müssen technischen Standards entsprechen. Wer diese Anforderungen erfüllt, ist bei behördlichen Kontrollen und im Schadensfall auf der sicheren Seite.

        Laut DWA-Kanalumfrage werden deutschlandweit jährlich rund 70.000 Verstopfungen in kommunalen Abwassersystemen gemeldet. Besonders betroffen sind urbane Gebiete mit älterer Infrastruktur – also genau die Bereiche, die in Berlin und Brandenburg besonders häufig vorkommen. Regelmäßige Wartung ist damit nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Betreiberpflicht.

        Antworten auf Fragen zur Hochdruck-Rohrreinigung

        Einfache Abläufe kosten ab 40 Euro (Bodenablauf bis 1 m). Hauptleitungen starten bei 200 Euro für die ersten 10 Meter. Hochdruckreinigung liegt marktüblich zwischen 100 und 300 Euro. Notdienst kostet 40–50 Euro Zuschlag oder bis 100 % Aufpreis auf den Stundensatz.

        Hochdruckspülung reinigt mit Wasser bis 200 bar die gesamte Rohrinnenwand – sehr gründlich und präventiv wirksam. Mechanische Reinigung wirkt punktuell mit Spirale oder Fräse. Beide Verfahren sind chemikalienfrei. Bei schweren Verstopfungen empfiehlt sich die Kombination beider Methoden.

        Einfamilienhäuser alle 3–5 Jahre, Mehrfamilienhäuser alle 2–3 Jahre, Familien mit Kindern alle 1–1,5 Jahre. Restaurants und Gewerbebetriebe halbjährlich bis jährlich. Bei langsamen Abflüssen oder Gerüchen sofort handeln – nicht auf das nächste Intervall warten.

        PVC, PEHD, Steinzeug, Beton und neuere Gussrohre sind uneingeschränkt geeignet. Bei alten, brüchigen Gussleitungen, Tonrohren oder Asbestzementrohren ist eine Kamerainspektion vor der Reinigung zwingend erforderlich, um Schäden zu vermeiden.

        Bei alten oder brüchigen Rohren, unbekanntem Leitungsverlauf, Verdacht auf Rohrbruch oder Wurzeleinwuchs sowie nach wiederholten Verstopfungen an derselben Stelle. Die Inspektion kostet 40–70 Euro und verhindert teure Folgeschäden.

        Ja. Notdienstzeiten gelten Montag bis Freitag ab 17:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig. Der Zuschlag beträgt pauschal 40–50 Euro oder bis zu 100 % Aufpreis auf den regulären Stundensatz von 40 Euro.

        Ja. Die Hochdruckspülung arbeitet ausschließlich mit Wasser und mechanischer Kraft – ohne chemische Reinigungsmittel. Das abgespülte Material wird über das Abwassersystem entsorgt. Für Betreiber, die Reinigungsprozesse dokumentieren müssen, ist das ein klarer Vorteil.

        Haben Sie Fragen?

        Wir kommen gerne auf Sie zu

        Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.