Hausmeisterservice Kosten: Preise, Leistungen und Umlage 2026
Ein Hausmeisterservice kostet 25 bis 50 Euro pro Stunde oder 150 bis 350 Euro monatlich für ein kleines Mehrfamilienhaus. Entscheidend für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinscha
Das Wichtigste im Überblick
Die Kosten einer Trockenbauwand liegen im Gewerbe je nach Aufbau zwischen 40 und 200 Euro pro Quadratmeter, inklusive Material und Montage. Eine einfache Ständerwand kostet 40 bis 80 Euro pro Quadratmeter, eine Doppelständerwand 50 bis 104 Euro. Die klassische Bürotrennwand mit 100 Millimeter Wanddicke und einem Schalldämmmaß von Rw 50 dB wird für Berlin mit 94,44 bis 103,67 Euro pro Quadratmeter bepreist, Stand 01/2026. Wer Brandschutz braucht, rechnet mit 45 bis 70 Euro für F30 und mit 85 bis 130 Euro für F90.
Den einen Quadratmeterpreis gibt es im Trockenbau nicht. Die Spanne über alle üblichen Ausführungen reicht von 40 bis 104 Euro pro Quadratmeter inklusive Montage, wie der Baukostenrechner von daibau ausweist. Innerhalb dieser Spanne entscheidet der Aufbau: Eine einfache, einlagig beplankte Ständerwand ohne besondere Anforderungen liegt bei 40 bis 80 Euro pro Quadratmeter. Eine Doppelständerwand, wie sie bei erhöhten Schallschutzanforderungen zum Einsatz kommt, kostet 50 bis 104 Euro. Eine abgehängte Trockenbaudecke, die im Büroumbau oft im selben Zug entsteht, wird mit 42 bis 95 Euro pro Quadratmeter angesetzt.
Für die Kalkulation im Gewerbe ist ein zweiter Datenpunkt hilfreicher, weil er einen vollständig definierten Aufbau bepreist. Das Baupreislexikon nennt für eine Trennwand mit maximal 3,25 Meter Höhe, 100 Millimeter Wanddicke, einem Schalldämmmaß von Rw 50 dB, verzinktem Stahlblech-Einfachständerwerk, 40 Millimeter Mineralwolle und beidseitig zweilagiger Beplankung mit je 12,5 Millimeter in Qualitätsstufe Q2 einen Preis von 94,44 bis 103,67 Euro pro Quadratmeter. Angegeben sind regionale Mittelpreise für Berlin mit Stand 01/2026. Das ist der Aufbau, den die meisten Bauherren meinen, wenn sie von einer Bürotrennwand sprechen.
Sobald Brandschutz dazukommt, verschieben sich die Spannen deutlich nach oben. Eine F30-Trennwand bis 3,0 Meter Höhe wird von NEUWEST mit 45 bis 70 Euro pro Quadratmeter angegeben, eine F60-Wand bis 3,5 Meter mit 65 bis 95 Euro, eine F90-Standardwand bis 4,0 Meter mit 85 bis 130 Euro. Kommt bei F90 zusätzlich erhöhter Schallschutz mit Rw ab 52 dB hinzu, liegt der Richtwert bei 110 bis 160 Euro. Dreilagige F120-Sondersysteme reichen bis 200 Euro pro Quadratmeter.
Die Kostentreiber sind in allen Quellen dieselben und lassen sich vorab prüfen: Beplankung einfach oder doppelt, Dämmung ja oder nein, Wandhöhe, Anzahl der Türen und Durchbrüche, Umfang der Installationen im Hohlraum und die geforderte Oberflächenqualität. Eine Wand in Q4 kostet spürbar mehr Spachtel- und Schleifzeit als dieselbe Wand in Q2.
Wer im Trockenbau sparen will, schaut oft zuerst auf die Platten. Das ist der falsche Hebel. Der Materialanteil an den Gesamtkosten liegt typischerweise nur bei 10 bis 20 Prozent, die Arbeitsleistung macht 80 bis 90 Prozent aus. Auch Bosch DIY weist darauf hin, dass nicht die Materialien, sondern die Arbeitsleistung der beauftragten Handwerker den größten Anteil an den Trockenbaukosten haben.
Konkret bewegen sich die reinen Arbeitskosten ohne Material zwischen 18 und 35 Euro pro Quadratmeter, für Standardarbeiten sind 20 bis 35 Euro anzusetzen. Die Stundensätze im Trockenbau liegen regional zwischen 30 und 70 Euro, im Mittel bei rund 55 Euro pro Stunde. Zur Einordnung: Der Tariflohn für Stuckateure und Gipser der Lohngruppe 4 beträgt 24,09 Euro pro Stunde in Ostdeutschland und 24,39 Euro pro Stunde in Westdeutschland. Die Differenz zwischen Tariflohn und Verrechnungssatz deckt Lohnnebenkosten, Werkzeug, Gerüst, Anfahrt, Bauleitung und Gewährleistung ab.
Auf der Materialseite werden für Gipskartonplatten, Profile, Dämmstoff und Spachtelmasse zusammen 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter genannt. Einzelne Positionen: einfache Gipskartonplatten ab etwa 3,00 Euro pro Quadratmeter, Standardplatten ab rund 3,20 Euro, Feuchtraumplatten im Schnitt etwa 6 Euro, Gipskartonplatten insgesamt je nach Typ 5 bis 15 Euro. OSB-Platten liegen mit 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter darüber. Kleinteile fallen kaum ins Gewicht: 250 Trockenbauschrauben kosten rund 7 Euro.
Für die Budgetplanung im Gewerbe folgt daraus eine klare Reihenfolge. Erstens: Standardisieren Sie den Aufbau über alle Wände hinweg, damit die Kolonne in Serie arbeiten kann. Zweitens: Klären Sie die Oberflächenqualität früh, denn Q3 und Q4 kosten Arbeitszeit, nicht Material. Drittens: Prüfen Sie, welche Wände wirklich Brandschutz brauchen. Eine pauschale F90-Ausführung über die gesamte Etage ist der teuerste Weg, ein Genehmigungsproblem zu vermeiden.
Tipp: Lassen Sie sich Angebote nach Positionen aufschlüsseln: Ständerwerk, Beplankung, Dämmung, Öffnungen, Spachtelqualität. Erst dann sind zwei Angebote vergleichbar. Ein Pauschalpreis pro Quadratmeter verdeckt genau die Positionen, die später zu Nachträgen führen.
Eine Trockenbauwand ist eine nicht tragende Innenwand aus einem Metallständerwerk, das beidseitig mit Gipsplatten beplankt und anschließend verspachtelt wird. Der Ablauf ist bei jedem Fachbetrieb gleich und lässt sich als Bauherr gut prüfen.
Zuerst wird der Wandverlauf auf Boden, Wand und Decke angerissen. Die UW-Profile für Boden und Decke werden mit einer Anschlussdichtung unterlegt und befestigt. Diese Dichtung ist keine Kleinigkeit, sondern die erste Maßnahme gegen Schallbrücken. Anschließend werden die CW-Profile lotrecht eingestellt, üblicherweise im Achsabstand von 62,5 Zentimetern, passend zum Plattenraster von 1,25 Metern Plattenbreite. Bei Brandschutzwänden reduziert sich der Achsabstand auf 400 Millimeter, bei F90-Sondersystemen bis auf 250 Millimeter. Die Profilbreite richtet sich nach Wandhöhe, Biegebelastung und benötigtem Hohlraum: gängig sind 50, 75, 100 und 125 Millimeter. Mit verstärkten Profilen sind Wandhöhen bis rund 8 Meter möglich, was in Hallen und Ladenflächen regelmäßig gebraucht wird.
Türöffnungen werden mit UA-Profilen aus Stahl verstärkt, der Sturz wird gesondert ausgesteift. Danach werden Elektroleitungen, Datenkabel und gegebenenfalls Wasserrohre durch die Profilausstanzungen geführt. Das ist der zentrale Vorteil gegenüber Mauerwerk: Es muss nichts geschlitzt und verputzt werden. Zum Schluss kommt die Mineralwolle in die Gefache, die sowohl für den Schall- als auch für den Brandschutz relevant ist.
Die Gipsplatten werden auf die Ständer geschraubt. Bei erhöhten Anforderungen an Schall- und Brandschutz wird doppelt beplankt, mit versetzten Stoßfugen. Alternativ zu Gipskartonplatten kommen Gipsfaserplatten zum Einsatz: höhere Rohdichte von etwa 1,15 Gramm pro Kubikzentimeter, robuster, übliche Dicken 10 bis 18 Millimeter. In Feuchtbereichen werden imprägnierte Platten oder spezielle Bauplatten verwendet. Am Ende werden die Fugen mit Bewehrungsstreifen und Spachtelmasse geschlossen und die Schraubenköpfe überspachtelt, bis die Wand die vereinbarte Qualitätsstufe erreicht. Im gewerblichen Innenausbau ist Q2 der Standard, Q3 bei streifendem Licht oder feinen Anstrichen, Q4 bei Glanzlacken und Tapeten ohne Struktur. Die Oberflächenqualität sollte immer schriftlich vereinbart werden, weil sie direkt auf die Malerkosten durchschlägt. Wie sich das im Anschluss auswirkt, zeigt die Übersicht zu den Preisen für Malerarbeiten pro Quadratmeter.
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Im Büro ist Schallschutz selten ein Komfortthema, sondern eine Anforderung aus Datenschutz, Vertraulichkeit und Konzentration. Die DIN 4109 nennt für Bürogebäude ein Mindestmaß von 37 dB. Das ist der untere Rand, nicht das Ziel. Standard-Trockenbauwände erreichen mit entsprechender Dämmung Schalldämmmaße von 40 bis 60 dB.
Der bereits genannte Berliner Referenzaufbau zeigt, was in der Praxis mit vertretbarem Aufwand erreichbar ist: 100 Millimeter Wanddicke, Einfachständerwerk, 40 Millimeter Mineralwolle, beidseitig zweilagige Beplankung mit je 12,5 Millimeter, Ergebnis Rw 50 dB zum Preis von 94,44 bis 103,67 Euro pro Quadratmeter. Wer darüber hinaus will, landet bei erhöhtem Schallschutz mit Rw ab 52 dB, der in Kombination mit F90 mit 110 bis 160 Euro pro Quadratmeter bepreist wird.
Wichtig ist die Logik hinter den Werten. Massivbau dämmt über Masse, Trockenbau über den Aufbau. Eine doppelt beplankte, gedämmte und entkoppelte Ständerwand erreicht Werte, für die Mauerwerk sehr dick sein müsste. Der Preis dieser Bauweise ist die Empfindlichkeit gegenüber Ausführungsfehlern. Eine einzige Schallbrücke macht die Rechnung zunichte: ein vergessener Dichtungsstreifen am UW-Profil, eine starre Verschraubung an der Massivwand, eine Steckdose, die auf beiden Seiten im selben Gefach sitzt, oder Fugen, die nicht versetzt liegen.
Für Besprechungsräume, Personalgespräche und Arztzimmer gilt deshalb: Der Aufbau muss nicht nur ausgeschrieben, sondern auch abgenommen werden. Prüfen Sie Anschlussdichtungen, Fugenversatz und den Anschluss über die abgehängte Decke hinweg. Eine Wand, die an der Rohdecke endet, dämmt anders als eine, die nur bis zur Unterdecke gezogen wird. Diese Entscheidung trifft man in der Planung, nicht auf der Baustelle.
Gut zu wissen: Ob eine Trennwand bis zur Rohdecke oder nur bis zur abgehängten Decke geführt wird, verändert Schall- und Brandschutz erheblich. Beides muss vor Angebotsabgabe festgelegt sein, sonst kalkulieren zwei Anbieter zwei völlig verschiedene Wände.
Eine Trockenbau-Brandschutzwand ist eine nicht tragende, raumabschließende Innenwand aus Metallständerprofilen und beidseitig aufgeschraubten Brandschutzplatten, etwa Gipsplatten vom Typ F nach EN 520 oder Gipsfaserplatten. Der Feuerwiderstand reicht von 30 Minuten bis 90 Minuten und darüber hinaus.
Welche Klasse gefordert ist, ergibt sich aus Gebäudeklasse und Nutzung. F30-A entspricht EI 30 und wird in den Gebäudeklassen 1 bis 3 eingesetzt, etwa bei Wohnungstrennwänden und im Keller, mit einer Systemwanddicke ab 75 Millimeter. F90-A entspricht EI 90, gilt für die Gebäudeklassen 4 und 5 und ist typisch für Treppenräume, Hochhäuser und Krankenhäuser, mit einer Wanddicke ab 125 Millimeter. Wände notwendiger Treppenräume in den Gebäudeklassen 3 bis 5 müssen feuerbeständig sein. Übersteigt eine Nutzungseinheit 400 Quadratmeter Grundfläche, ist eine Brandwand in F90-A erforderlich.
Die Aufbauten unterscheiden sich klar. Für F30 genügt ein CW-75-Ständerwerk mit einlagiger Beplankung je Seite. Für F90 wird ein CW-100-Ständerwerk mit beidseitig zweilagiger Beplankung aus je 12,5 Millimeter Feuerschutzplatten, 40 Millimeter Mineralwolle und einem Profilabstand von 400 Millimetern ausgeführt. Eine stärkere Variante nutzt CW 125, beidseitig zwei Lagen mit je 15 Millimeter, 60 Millimeter Mineralwolle und einen Deckenanschluss mit UA-100-Profil. Bei F90 werden zusätzlich Profilverstärkungen empfohlen.
| Klasse | Europäische Klasse | Gebäudeklasse | Beplankung | Systemwanddicke | Richtpreis |
|---|---|---|---|---|---|
| F30-A | EI 30 | GK 1–3 | einlagig je Seite | ab 75 mm | 45–70 EUR/m² (bis 3,0 m Höhe) |
| F60 | EI 60 | Zwischenstufe | zweilagig je Seite | Systemabhängig | 65–95 EUR/m² (bis 3,5 m Höhe) |
| F90-A | EI 90 | GK 4–5 | zweilagig je Seite | ab 125 mm | 85–130 EUR/m² (bis 4,0 m Höhe) |
| F90 mit erhöhtem Schallschutz | EI 90 | GK 4–5 | zweilagig, entkoppelt | ab 125 mm | 110–160 EUR/m² (Rw ab 52 dB) |
| F120 | EI 120 | Sonderbau | dreilagig, Sondersystem | Systemabhängig | 140–200 EUR/m² |
Der Sprung von F30 auf F90 verdoppelt den Quadratmeterpreis nahezu. Deshalb lohnt es sich, das Brandschutzkonzept vor der Ausschreibung zu klären und nicht während der Ausführung. Nachträgliche Umplanungen bedeuten im Trockenbau nicht nur andere Platten, sondern ein anderes Ständerwerk, andere Profilabstände und andere Anschlussdetails.
Trockenbau heißt trocken bauen: kein Mörtel, kein Putz, keine wochenlangen Trocknungszeiten. Eine Ständerwand steht in ein bis zwei Tagen malerfertig. Als Kennzahl für die Kalkulation nennen die Quellen etwa ein bis zwei Stunden pro Quadratmeter Wandfläche, inklusive Ständerwerk, Beplankung, Dämmung und Spachtelarbeit. Für ein mittelgroßes Büroprojekt sind ein bis zwei Wochen realistisch.
Der Ablauf im Gewerbe folgt einer festen Gewerkefolge. Am Anfang stehen Aufmaß und Achsplanung, oft parallel zur Abstimmung mit Elektro und Netzwerktechnik. Dann folgt das Ständerwerk, anschließend die einseitige Beplankung. Erst danach ziehen Elektriker und gegebenenfalls Sanitär ihre Leitungen ein, die Dämmung wird eingelegt, die zweite Seite geschlossen. Auf das Spachteln und Schleifen folgen Maler, Bodenleger und zum Schluss die Bauschlussreinigung, bevor die Fläche übergeben wird. Wie die abschließende Reinigung kalkuliert wird, zeigt der Ratgeber zu den Kosten der Bauschlussreinigung.
Im laufenden Betrieb wird abschnittsweise gearbeitet. Praktisch bedeutet das: Eine Etage oder ein Flügel wird geräumt, staubdicht abgeschottet und in einem Zug fertiggestellt, bevor der nächste Abschnitt beginnt. Der Vorteil des Trockenbaus liegt genau hier. Ohne Trocknungszeiten lässt sich ein Abschnitt innerhalb weniger Tage abschließen, statt Wochen für Aushärtung einzuplanen. Wer eine Ladenfläche umbaut, findet die Rahmenbedingungen zu Terminketten und Budget im Ratgeber zum Ablauf und Kosten beim Ladenausbau.
Zwei Punkte verzögern in der Praxis am häufigsten. Erstens fehlende Freigaben für Brandschutzdetails, weil Anschlüsse an Decke, Fassade und Installationsschächte spät geklärt werden. Zweitens Materialentscheidungen, die während der Ausführung fallen: Wanddicke, Plattentyp, Türzargen. Beides gehört in die Planungsphase, nicht auf die Baustelle.
Im Innenausbau wird überwiegend trocken gearbeitet, weil Bauzeiten kürzer und Wände später leichter änderbar sind. Der Vergleich mit einer massiven Trennwand fällt in fast allen Kategorien zugunsten des Trockenbaus aus, mit klaren Ausnahmen.
| Kriterium | Trockenbauwand | Massive Wand |
|---|---|---|
| Flächengewicht | 10–25 kg/m² | 100–200 kg/m² |
| Herstellungskosten inklusive Montage | 45–104 EUR/m² | 120–200 EUR/m² |
| Bauzeit | malerfertig in 1–2 Tagen | Mauern, Putzen und Austrocknen dauern ein Mehrfaches |
| Baufeuchte | keine, da keine wasserhaltigen Baustoffe | Mörtel und Putz bringen Feuchte ein |
| Installationen | im Hohlraum, ohne Schlitzen | Schlitze fräsen und verputzen |
| Rückbau | in Stunden, sortenrein, wenig Schutt | laut, staubig, teuer |
| Schallschutz | über den Aufbau: Dämmung, Doppelbeplankung, Entkopplung | über Masse |
| Tragende Funktion | nicht tragend | tragend möglich |
Das Gewicht ist in Bestandsgebäuden oft das entscheidende Argument. Viele Bestandsdecken tragen keine neue Massivwand ohne statischen Nachweis. Eine Trockenbauwand mit 10 bis 25 Kilogramm pro Quadratmeter erspart diese Diskussion in den meisten Fällen. Andere Quellen nennen für leichte Trennwände Flächengewichte von 50 bis 120 Kilogramm pro Quadratmeter, was schwerere Systeme mit dickerer Beplankung einschließt. Auch dieser Wert liegt deutlich unter dem einer gemauerten Wand.
Der zweite Vorteil ist die Wandelbarkeit. Leitungen, Steckdosen und Dämmung verschwinden im Hohlraum, ohne Schlitze zu fräsen. Grundrissänderungen sind später ohne großen Aufwand möglich, der Rückbau geht in Stunden und fällt sortenrein an. Für Flächen, die alle paar Jahre neu zugeschnitten werden, etwa Coworking, Praxen oder Filialen, ist das ein handfester wirtschaftlicher Faktor über die Nutzungsdauer.
Die Grenzen sind ebenfalls klar. Tragende Wände bleiben Sache des Massivbaus. Für schwere Lasten wie Hängeschränke, Wandkonsolen oder Wandhalterungen ist die Tragfähigkeit eingeschränkt. Solche Lasten brauchen Traversen im Ständerwerk oder eine Verstärkung, die vor der Beplankung eingebaut wird. Wer diese Punkte erst nach dem Verspachteln bemerkt, öffnet die Wand wieder. Deshalb gehört eine Lastenliste, welche Möbel und Geräte wohin kommen, in die Planung.
Die übliche Spanne liegt bei 40 bis 104 Euro pro Quadratmeter inklusive Montage. Eine typische Bürotrennwand mit Rw 50 dB wird für Berlin mit 94,44 bis 103,67 Euro pro Quadratmeter angesetzt, Stand 01/2026.
Auf die Arbeitsleistung entfallen typischerweise 80 bis 90 Prozent, auf das Material 10 bis 20 Prozent. Reine Arbeitskosten liegen bei 18 bis 35 Euro pro Quadratmeter, Material bei 30 bis 50 Euro.
Die DIN 4109 nennt für Bürogebäude mindestens 37 dB. Standardwände mit Dämmung erreichen 40 bis 60 dB. Der Berliner Referenzaufbau mit 100 Millimeter Wanddicke kommt auf Rw 50 dB.
F90-A gilt für die Gebäudeklassen 4 und 5, etwa bei Treppenräumen, Hochhäusern und Krankenhäusern. Übersteigt eine Nutzungseinheit 400 Quadratmeter Grundfläche, ist eine Brandwand in F90-A erforderlich.
Gerechnet wird mit etwa ein bis zwei Stunden pro Quadratmeter. Eine einzelne Ständerwand steht in ein bis zwei Tagen malerfertig, ein mittelgroßes Büroprojekt braucht ein bis zwei Wochen.
In der Regel ja. Trockenbau kostet inklusive Montage 45 bis 104 Euro pro Quadratmeter, eine massive Wand 120 bis 200 Euro. Der Hauptgrund ist die deutlich kürzere Arbeitszeit ohne Trocknungsphasen.
Für leichte Lasten reichen Spezialdübel. Schwere Lasten wie Hängeschränke oder Wandkonsolen brauchen Traversen im Ständerwerk, die vor der Beplankung eingebaut werden. Nachträglich muss die Wand dafür geöffnet werden.
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