Trockeneisreinigung
Rückstandsfreie Reinigung empfindlicher Anlagen in Berlin und Brandenburg.
Professionelle Trockeneisreinigung
BPS Facilities reinigt Maschinen, Anlagen und Oberflächen in Berlin und Brandenburg mit Trockeneis – rückstandsfrei, ohne Wasser, Chemie oder Demontage.
Das reinigen wir:
Maschinen und Anlagen
Fahrzeuge und Formen
Fassaden und Oberflächen
Ihre Vorteile:
Rückstandsfreie Reinigung
Ohne Wasser und Chemie
Schonend für Bauteile
Wenig Stillstandzeit
So läuft Ihre Trockeneisreinigung ab
Der direkte Weg zu sauberen Anlagen und Maschinen
Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Trockeneisreinigung.
Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort
Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Reinigungsbedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.
Saubere Ausführung durch geschultes Team
Ein festes, geschultes Team übernimmt die Trockeneisreinigung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.
Rückstandsfreie Reinigung
Schonend für Bauteile
Feste Ansprechpartner
Unser Reinigungskonzept für Ihre Trockeneisreinigung
Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Trockeneisreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.
Faire Kosten, transparent kalkuliert
Die Kosten der Trockeneisreinigung richten sich nach Aufwand, Fläche und Verschmutzung. Ihr genaues, transparentes Angebot erstellen wir individuell.
Trockeneisreinigung
Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist
Reinigung nach Maß
Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle für Ihre Räume zusammen.
Erfahrenes, festes Team
Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.
Faire und transparente Kosten
Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.
Trockeneisreinigung in Berlin und Brandenburg ist ein kontaktloses Strahlverfahren, das CO₂-Pellets bei −78,5 °C mit Druckluft auf verschmutzte Oberflächen schießt. Das Ergebnis: kein Wasser, keine Chemie, keine Rückstände. Der Stundensatz für den Dienstleister beginnt bei 130 € brutto inklusive Material und Arbeitslohn. Maschinen lassen sich oft im laufenden Betrieb reinigen — ohne Produktionsstopp, ohne Demontage. Für Industrie, Denkmalschutz, Fahrzeugrestaurierung und Brandschadenssanierung ist das Verfahren in der Region längst Standard.
Wie Trockeneisreinigung funktioniert: Die drei physikalischen Wirkprinzipien
Das Prinzip klingt simpel, steckt aber voller Physik. Feste CO₂-Pellets — standardmäßig 3 mm Durchmesser, alternativ 4-mm-Power-Pellets für mehr Reinigungsleistung — werden in einem Strahlgerät mit Druckluft auf rund 300 m/s beschleunigt. Das entspricht Überschallgeschwindigkeit. Beim Aufprall auf die verschmutzte Oberfläche wirken drei physikalische Effekte gleichzeitig, die zusammen eine Reinigungsleistung erzeugen, die kein einzelnes Verfahren allein erreicht.
1. Thermischer Schock
Die Pellets haben eine Temperatur von −78,5 °C. Trifft dieses extreme Kältemittel auf Schmutzschichten — Öl, Farbe, Ruß, Harz, Klebstoff — versprödet das Material innerhalb von Millisekunden. Es reißt auf, verliert seine Haftung auf dem Untergrund und wird mechanisch angreifbar. Dieser Kälteschock ist besonders wirksam bei organischen Verschmutzungen und Kunststoffrückständen in Spritzgussformen.
2. Kinetische Energie
Die auf 300 m/s beschleunigten Pellets übertragen beim Aufprall mechanische Energie auf den versprödeten Schmutz. Das löst ihn vom Untergrund ab. Entscheidend dabei: Die Mohs-Härte der CO₂-Pellets liegt bei nur 1,5 bis 2. Zum Vergleich — Fingernagel hat Mohs 2,5, Quarz hat Mohs 7. Die Pellets sind damit weicher als fast jede technische Oberfläche. Sie hinterlassen keine Kratzer, keinen Materialabtrag, keine Beschädigung. Das unterscheidet Trockeneisreinigung fundamental vom Sandstrahlen.
3. Sublimationsexpansion
Direkt beim Aufprall wechselt das CO₂ vom festen in den gasförmigen Zustand — es sublimiert. Dabei dehnt es sich um das bis zu 800-Fache seines ursprünglichen Volumens aus. Diese explosionsartige Ausdehnung findet unter der Schmutzschicht statt und sprengt Schmutzpartikel regelrecht von der Oberfläche ab. Das ist der dritte und oft entscheidende Effekt, der auch hartnäckige Rückstände in Hinterschneidungen und Ritzen erreicht.
Das Ergebnis dieser drei kombinierten Effekte: Die Pellets sublimieren vollständig. Es bleibt kein Strahlmittel zurück, keine Feuchtigkeit, kein Sekundärabfall. Lediglich der abgelöste Schmutz liegt auf dem Boden und muss abgesaugt oder weggefegt werden. Da Trockeneis elektrisch nicht leitfähig ist, können Schaltschränke, Leiterplatten und elektronische Komponenten direkt gereinigt werden — ohne Ausbau, ohne Abdecken, ohne Risiko.
Trockeneisreinigung vs. Hochdruckreinigung vs. Sandstrahlen: Der große Vergleich
Wer in Berlin oder Brandenburg eine Reinigungsaufgabe zu lösen hat, steht oft vor der Frage: Welches Verfahren ist das richtige? Trockeneisreinigung, Hochdruckreinigung und Sandstrahlen haben völlig unterschiedliche Stärken und Schwächen. Ein direkter Vergleich zeigt, wann welches Verfahren sinnvoll ist — und warum Trockeneisreinigung in bestimmten Situationen keine echte Alternative hat.
Die Hochdruckreinigung ist das bekannteste Verfahren. Sie ist günstig, weit verbreitet und für viele Außenanwendungen geeignet. Aber sie hat einen fundamentalen Nachteil: Sie ist nass. Kontaminiertes Abwasser entsteht, das aufgefangen und entsorgt werden muss. Elektronik und Schaltschränke sind tabu. Und selbst bei robusten Oberflächen kann der Wasserdruck bei falscher Einstellung Schäden hinterlassen. Für Innenanwendungen in der Industrie ist Hochdruckreinigung oft keine Option.
Sandstrahlen ist das Verfahren der Wahl, wenn es um hartnäckigen Rost, alte Farbe oder starke Korrosion auf robusten Stahlbauteilen geht. Es ist stark abrasiv — Mohs-Härte von Quarzsand liegt bei 7, also dem Vierfachen von Trockeneis. Das bedeutet: Materialabtrag ist gewollt und unvermeidlich. Empfindliche Oberflächen, Elektronik, Holz, Naturstein oder lackierte Flächen sind für Sandstrahlen nicht geeignet. Dazu kommen erhebliche Strahlmittelrückstände, die aufwendig entsorgt werden müssen.
Trockeneisreinigung ist das einzige Verfahren, das gleichzeitig trocken, nicht abrasiv und rückstandsfrei ist. Es ist das einzige, das Reinigung im laufenden Maschinenbetrieb ermöglicht. Und es ist das einzige, das ohne Chemikalien auskommt — relevant für Lebensmittel- und Pharmabetriebe, die strenge Hygienevorschriften einhalten müssen. Die Lebensmittelechtheit ist durch EPA, FDA und USDA zertifiziert. Bei −79 °C werden zudem Keime und Mikroorganismen abgetötet.
Einen klaren Vorteil hat Sandstrahlen bei schwerem Rost auf Stahlträgern oder beim vollständigen Entfernen alter Beschichtungen auf robusten Bauteilen. Dort ist die Abrasivität erwünscht. Für alles andere — Maschinenbauteile, Elektronik, Denkmalschutz, Fahrzeuge, Lebensmittelbetriebe — ist Trockeneisreinigung die überlegene Wahl. Die Lärmbelastung ist bei beiden druckluftbasierten Verfahren ähnlich hoch und sollte durch Gehörschutz kompensiert werden.
| Kriterium | Trockeneisreinigung | Hochdruckreinigung | Sandstrahlen |
|---|---|---|---|
| Abrasivität | Nicht abrasiv (Mohs 1,5–2) | Nicht abrasiv, Wasserdruck kann schaden | Stark abrasiv, Materialabtrag |
| Feuchtigkeit | Trocken, keine Feuchtigkeit | Nass, erheblicher Wasserverbrauch | Trocken |
| Rückstände | Keine (CO₂ sublimiert) | Kontaminiertes Abwasser | Strahlmittel + Schmutz |
| Elektronik-Eignung | Ja (nicht leitfähig) | Nein (Wassereinwirkung) | Nein (abrasiv) |
| Empfindliche Oberflächen | Sehr gut geeignet | Eingeschränkt | Nicht geeignet |
| Betrieb während Reinigung | Möglich | Eingeschränkt | Nicht möglich |
| Chemikalieneinsatz | Keiner | Ggf. Reinigungsmittel | Keiner |
| Sekundärabfall | Nur abgelöster Schmutz | Abwasser | Strahlmittel + Schmutz |
Kosten der Trockeneisreinigung in Berlin: Preise für Dienstleistung und Gerätemiete
Was kostet Trockeneisreinigung in Berlin und Brandenburg konkret? Die kurze Antwort: Der Dienstleistungsstundensatz beginnt bei 130 € brutto und kann je nach Anwendung auf über 229 € netto pro Stunde steigen. Die längere Antwort ist differenzierter — denn der Endpreis hängt von Verschmutzungsgrad, Zugänglichkeit, Materialart und Anfahrtsweg ab. Individuelle Angebote sind die Regel, nicht die Ausnahme.
Für Standardanwendungen — Maschinenbauteile, Schaltschränke, allgemeine Industriereinigung — liegt der Stundensatz bei 130 € brutto inklusive Trockeneis, Strahlgerät und Arbeitslohn. Ein zweiter Berliner Anbieter nennt 134,45 € netto pro Stunde als Nettopreis. Für spezialisierte Fahrzeugreinigung — Oldtimer-Unterboden, Motorraum, Karosserie — werden in Berlin und Brandenburg 229,00 € netto pro Stunde berechnet. Das spiegelt den höheren Aufwand und die Präzision wider, die bei empfindlichen Fahrzeugoberflächen erforderlich ist.
Wer größere Flächen reinigen lässt, profitiert von Flächenpreisen. Bodenreinigung beginnt ab 0,84 € netto pro Quadratmeter — ein sehr wettbewerbsfähiger Preis für ein rückstandsfreies Verfahren. Fassadenreinigung und Graffitientfernung kosten ab 3,78 € netto pro Quadratmeter. Bei großen Fassadenflächen in Berlin lohnt sich ein direkter Vergleich mit dem Stundensatz, da Flächenpreise bei einfachen Verschmutzungen günstiger sein können.
Wer das Verfahren selbst anwenden möchte, kann Geräte mieten. Ein Strahlgerät inklusive Kältetrockner kostet 150,00 € netto pro Tag oder 600,00 € netto pro Woche, jeweils zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Der Kompressor kommt separat: 80,00 € netto pro Tag oder 320,00 € netto pro Woche. Dazu kommt der Trockeneis-Verbrauch ab 0,85 € netto pro Kilogramm. Bei einem Verbrauch von 20 bis 100 kg pro Stunde summieren sich die Materialkosten schnell auf 17 bis 85 € pro Stunde — zusätzlich zur Gerätemiete.
Anfahrtskosten sind ein weiterer Faktor. Berliner Anbieter rechnen diese im Stadtgebiet oft nicht gesondert ab, für Brandenburg können Fahrtkosten jedoch anfallen. Wer mehrere Objekte in einer Region hat, sollte Sammelaufträge bündeln — das senkt den Stundensatz effektiv.
| Leistung | Preis | Hinweis |
|---|---|---|
| Trockeneisstrahlen (Dienstleistung) | ab 130 € brutto/Stunde | inkl. Trockeneis, Gerät, Arbeitslohn |
| Trockeneisstrahlen (Dienstleistung) | 134,45 € netto/Stunde | Nettopreis Vergleichsanbieter |
| Fahrzeugreinigung | 229,00 € netto/Stunde | Anbieter Berlin/Brandenburg |
| Fassadenreinigung | ab 3,78 € netto/m² | Flächenpreis |
| Bodenreinigung | ab 0,84 € netto/m² | Flächenpreis |
| Strahlgerät + Kältetrockner (Miete) | 150,00 € netto/Tag | zzgl. 19 % USt. |
| Kompressor (Miete) | 80,00 € netto/Tag | zzgl. 19 % USt. |
| Trockeneis (Verbrauch) | ab 0,85 € netto/kg | zzgl. 19 % USt. |
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Trockeneis-Verbrauch und Betriebskosten: Was wirklich anfällt
Der Stundensatz des Dienstleisters ist nur ein Teil der Rechnung. Wer Trockeneisreinigung selbst durchführt oder die Kalkulation eines Anbieters nachvollziehen will, muss die Betriebskosten kennen. Sie variieren erheblich — je nach Anwendungsintensität, Verschmutzungsgrad und eingesetztem Gerät.
Der größte variable Kostenfaktor ist der Trockeneis-Verbrauch. Er liegt je nach Anwendung zwischen 20 und 100 kg pro Stunde. Leichte Oberflächenreinigung — etwa das Entstauben von Schaltschränken oder das Reinigen von Elektronikbauteilen — benötigt rund 20 kg pro Stunde. Das entspricht Materialkosten von 17 € pro Stunde bei einem Kilopreis von 0,85 €. Intensive Industriereinigung — Spritzgussformen, stark verschmierte Maschinenteile, Fassaden mit hartnäckigem Graffiti — kann bis zu 100 kg pro Stunde erfordern. Das sind 85 € allein für das Trockeneis, noch ohne Gerät und Personal.
Der zweite große Kostenfaktor ist die Druckluftversorgung. Kompressoren gehören zu den energieintensivsten Geräten überhaupt. Ein dieselbetriebener Kompressor verbraucht 8 bis 11 Liter Diesel pro Stunde. Bei einem Dieselpreis von rund 1,60 € pro Liter (Stand 2026) entstehen Kraftstoffkosten von 12,80 bis 17,60 € pro Stunde — zusätzlich zum Trockeneis. Elektrisch betriebene Kompressoren haben ähnliche Energiekosten, sind aber in geschlossenen Räumen vorzuziehen, da keine Abgase entstehen.
Trockeneis hat eine weitere Besonderheit: Es sublimiert bei Lagerung kontinuierlich. Selbst in gut isolierten Behältern verliert Trockeneis täglich einen Teil seiner Masse. Das bedeutet: Frische Lieferung ist zwingend erforderlich. Für Eigenanwender in Berlin und Brandenburg ist die Lieferkette ein reales Planungsrisiko — besonders bei kurzfristigen Projekten oder Wochenendarbeiten. Professionelle Dienstleister haben hier den Vorteil etablierter Lieferbeziehungen.
Zusammengefasst: Die Gesamtbetriebskosten bei Eigenanwendung setzen sich aus Gerätemiete (150 € + 80 € = 230 € netto/Tag), Trockeneis (17–85 €/h) und Kompressorbetrieb (13–18 €/h) zusammen. Bei einem achtstündigen Arbeitstag mit mittlerem Verbrauch (55 kg/h) entstehen Betriebskosten von rund 700 bis 900 € netto — ohne Personalkosten. Der Dienstleister rechnet diese Kosten in seinen Stundensatz ein und bietet damit oft mehr Planungssicherheit.
Einsatzbereiche in Berlin und Brandenburg: Branchen und Anwendungen
Berlin und Brandenburg bieten ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten für Trockeneisreinigung. Die Region vereint Industrie, Denkmalschutz, Fahrzeugrestaurierung und eine wachsende Lebensmittelproduktion — alles Bereiche, in denen das Verfahren seine Stärken voll ausspielen kann.
Industrie und Maschinenbau
Das ist der klassische Kernmarkt. Spritzgussformen, CNC-Maschinen, Druckmaschinen und Gasturbinen verschmutzen im Betrieb mit Öl, Harzen, Farbrückständen und Metallspänen. Trockeneisreinigung ermöglicht die Reinigung im laufenden Betrieb — kein Produktionsstopp, keine Demontage. Studien zeigen bis zu 50 % Zeitersparnis gegenüber konventionellen Verfahren, in Einzelfällen sogar 90 %. Für Berliner Produktionsbetriebe bedeutet das: weniger Ausfallzeiten, mehr Verfügbarkeit.
Lebensmittel- und Pharmaindustrie
Hier ist Trockeneisreinigung oft die einzige akzeptable Option. Das Verfahren ist durch EPA, FDA und USDA als lebensmittelecht zugelassen. Bei −79 °C werden Keime und Mikroorganismen abgetötet. Keine Chemikalien, kein Abwasser, keine Kontaminationsgefahr. Förderbänder, Abfüllanlagen, Mischbehälter und Verpackungsmaschinen lassen sich hygienisch reinigen, ohne die Produktion komplett zu stoppen.
Denkmalschutz und Restaurierung
Berlin hat eine der dichtesten Konzentrationen denkmalgeschützter Gebäude in Deutschland. Naturstein, Klinker, Sandstein, Holzfachwerk, Putzfassaden — all das verträgt keine abrasiven Verfahren. Trockeneisreinigung entfernt Verschmutzungen, Algen, Graffiti und alte Anstriche schonend, ohne den Untergrund anzugreifen. Auch Grabsteine auf Berliner Friedhöfen werden mit dem Verfahren restauriert.
Fahrzeugrestaurierung
Oldtimer-Restauratoren in Berlin und Brandenburg schätzen Trockeneisreinigung besonders für Unterboden, Motorraum und Karosserie. Rost, Unterbodenschutz, alte Lacke und Dichtmassen lassen sich ohne Demontage entfernen. Die Oberfläche bleibt intakt, Dichtungen und Kabelstränge werden nicht beschädigt. Bei 229 € netto pro Stunde ist das Verfahren für hochwertige Fahrzeuge wirtschaftlich sinnvoll — eine Stunde spart oft mehrere Stunden Handarbeit.
Brandschadenssanierung
Nach einem Brand hinterlassen Ruß und Rauchgase hartnäckige Rückstände auf nahezu allen Oberflächen. Trockeneisreinigung entfernt Ruß effektiv von Holzbalken, Mauerwerk, Metallkonstruktionen und Elektronik — ohne Wasser, das weitere Schäden verursachen würde. Für Berliner Sanierungsunternehmen ist das Verfahren ein wichtiges Werkzeug in der Schadensregulierung.
Fassadenreinigung und Graffitientfernung
Graffiti ist in Berlin ein dauerhaftes Thema. Ab 3,78 € netto pro Quadratmeter ist Trockeneisreinigung für Fassadenreinigung konkurrenzfähig — besonders bei empfindlichen Untergründen wie Naturstein oder historischem Putz, bei denen Hochdruckreinigung oder chemische Mittel Schäden verursachen würden.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Trockeneisreinigung ist kein Allheilmittel. Das Verfahren hat klare Stärken — aber auch Grenzen, die man kennen sollte, bevor man einen Auftrag erteilt oder Geräte mietet.
Die wichtigsten Vorteile
Der größte Vorteil ist die Kombination aus Eigenschaften, die kein anderes Verfahren vereint: trocken, nicht abrasiv, rückstandsfrei, chemikalienfrei und elektrisch nicht leitfähig. Maschinen können im laufenden Betrieb gereinigt werden — das spart in der Industrie erhebliche Kosten durch vermiedene Produktionsstopps. Die Lebensmittelechtheit öffnet Märkte, die für andere Verfahren verschlossen sind. Und die Schonung empfindlicher Oberflächen macht Trockeneisreinigung zur ersten Wahl im Denkmalschutz und bei der Fahrzeugrestaurierung.
Dazu kommt die Umweltbilanz: Das verwendete CO₂ ist recyceltes Industriegas, kein zusätzlich produziertes Treibhausgas. Es entsteht kein Abwasser, kein Strahlmittelabfall, keine Chemikalienentsorgung. Der ökologische Fußabdruck ist im Vergleich zu Hochdruckreinigung mit Reinigungsmitteln deutlich geringer.
Die wichtigsten Nachteile
Die Betriebskosten sind hoch. Trockeneis kostet ab 0,85 € pro Kilogramm, der Verbrauch liegt bei 20 bis 100 kg pro Stunde. Kompressoren sind energieintensiv: 8 bis 11 Liter Diesel pro Stunde. Die Lärmbelastung durch Druckluft ist erheblich — Gehörschutz ist Pflicht. In schlecht belüfteten Räumen kann sich CO₂ am Boden ansammeln, da es schwerer als Luft ist. Das erfordert gute Belüftung und CO₂-Monitoring. Trockeneis sublimiert bei Lagerung, was die Logistik erschwert. Und für hartnäckigen Rost auf robusten Stahlbauteilen ist Sandstrahlen nach wie vor überlegen.
Nicht jede Oberfläche ist geeignet. Sehr weiche Materialien, lose Lackschichten und poröse Substrate können problematisch sein. Eine Testreinigung vor dem Vollauftrag ist bei unbekannten Materialien immer empfehlenswert.
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Antworten auf Fragen zur Trockeneisreinigung
Der Stundensatz beginnt bei 130 € brutto inklusive Trockeneis, Gerät und Arbeitslohn. Fahrzeugreinigung kostet bis zu 229 € netto pro Stunde. Flächenpreise: ab 0,84 €/m² (Boden) und ab 3,78 €/m² (Fassade). Individuelle Angebote sind üblich.
CO₂-Pellets bei −78,5 °C werden mit Druckluft auf 300 m/s beschleunigt. Drei Effekte wirken zusammen: thermischer Schock versprödet den Schmutz, kinetische Energie löst ihn ab, Sublimationsexpansion (800-fache Ausdehnung) sprengt ihn von der Oberfläche. Das CO₂ sublimiert vollständig — keine Rückstände.
Ja. Das CO₂ stammt aus recycelten Industrieprozessen und erzeugt keine zusätzlichen Treibhausgasemissionen. Es entstehen kein Abwasser, keine Chemikalienabfälle und keine Strahlmittelrückstände. Der ökologische Fußabdruck ist deutlich geringer als bei chemischen Reinigungsverfahren.
In vielen Fällen ja. Da kein Wasser und keine Chemikalien eingesetzt werden und Trockeneis elektrisch nicht leitfähig ist, können Maschinen und Anlagen oft ohne Demontage und ohne Produktionsstopp gereinigt werden. Das spart erhebliche Ausfallkosten.
Pflicht sind Handschuhe (Kälteschutz), Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz. In geschlossenen Räumen ist gute Belüftung zwingend, da CO₂ schwerer als Luft ist und sich am Boden ansammeln kann. CO₂-Monitoring wird empfohlen.
Nein. Das CO₂ sublimiert beim Aufprall vollständig vom festen in den gasförmigen Zustand. Es verbleibt ausschließlich der abgelöste Schmutz, der anschließend abgesaugt oder weggefegt werden muss. Keine Feuchtigkeit, kein Strahlmittel.
Besonders relevant sind Industrie und Maschinenbau, Lebensmittel- und Pharmabetriebe (EPA/FDA/USDA-zugelassen), Denkmalschutz, Fahrzeugrestaurierung, Brandschadenssanierung sowie Fassadenreinigung und Graffitientfernung in Berlin und Brandenburg.
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