Hausmeisterservice Kosten: Preise, Leistungen und Umlage 2026
Ein Hausmeisterservice kostet 25 bis 50 Euro pro Stunde oder 150 bis 350 Euro monatlich für ein kleines Mehrfamilienhaus. Entscheidend für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinscha
Ein professioneller Sicherheitsdienst kostet als Richtwert zwischen 20 und 40 Euro netto pro Stunde und Sicherheitsmitarbeiter. Für einen durchgehenden Objektschutz rund um die Uhr ergeben sich daraus – je nach Qualifikation und Einsatzmodell – monatliche Kosten ab etwa 15.000 Euro netto, während eine Revierstreife mit mehreren Kontrollfahrten pro Nacht oft schon für einige hundert Euro im Monat zu haben ist. Welche Kostenfaktoren den Preis bestimmen, welche Bewachungsform zu welchem Objekt passt und wie Sie durch die Kombination mit Facility Services sparen, erklärt dieser Ratgeber.
Bewachungsleistungen werden fast immer nach Stunden abgerechnet. Der Stundensatz hängt vor allem von der Qualifikation des eingesetzten Personals ab. Als Richtwerte gelten:
| Qualifikation | Typischer Einsatz | Richtwert pro Stunde (netto) |
|---|---|---|
| Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach §34a GewO | Pförtnerdienst, einfache Objektbewachung | ca. 20–28 Euro |
| Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (Sachkundeprüfung §34a) | Objektschutz, Empfangsdienst mit Publikumsverkehr | ca. 25–33 Euro |
| Servicekraft / Fachkraft für Schutz und Sicherheit | Anspruchsvolle Objekte, Leitstellentätigkeit, Brandschutz | ca. 30–40 Euro |
Im Stundensatz stecken weit mehr als der Lohn: Sozialabgaben, Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge, Schulungen, Dienstkleidung, Ausrüstung, Versicherungen und die Einsatzleitung im Hintergrund. Angebote deutlich unter 20 Euro netto lassen sich mit tariftreuer Bezahlung kaum darstellen – hier ist Vorsicht geboten, denn im Sicherheitsgewerbe steht und fällt die Leistung mit der Zuverlässigkeit des Personals.
Wichtig für die Kalkulation: Ein 24/7-Posten ist nicht eine Stelle, sondern rechnerisch rund 730 Stunden pro Monat. Bei 25 Euro netto pro Stunde entstehen so schnell über 18.000 Euro monatlich – der Grund, warum viele Unternehmen auf intelligente Mischmodelle setzen.
Zwei Objekte mit ähnlicher Größe können völlig unterschiedliche Bewachungskosten haben. Entscheidend sind:
Hinzu kommen mögliche einmalige Positionen, die im Angebot ausgewiesen sein sollten: die Erstellung des Sicherheitskonzepts, die Objekteinweisung des Personals, Dienstanweisungen sowie gegebenenfalls Technik wie Wächterkontrollpunkte. Seriöse Anbieter weisen diese Posten transparent aus, statt sie in den Stundensatz einzupreisen – so bleiben laufende Kosten und Einmalkosten sauber getrennt und Angebote vergleichbar.
Die Wahl der Bewachungsform entscheidet über die Kostenstruktur stärker als jeder Stundensatz-Vergleich. Die drei wichtigsten Modelle:
In der Praxis bewährt sich oft die Kombination: Pförtnerdienst tagsüber, Revierstreife nachts, ergänzt um Alarmaufschaltung mit Interventionsfahrer. So entsteht ein lückenloses Sicherheitskonzept zu einem Bruchteil der Kosten einer durchgehenden Präsenzbewachung.
Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.
Ein Unternehmen mit Bürogebäude und Lagerhalle möchte sein Gelände absichern. Zwei Szenarien als Orientierung:
| Szenario | Leistung | Richtwert pro Monat (netto) |
|---|---|---|
| Präsenzmodell | Objektschutz nachts (12 Std./Tag, 30 Euro/Std.) | ca. 11.000 Euro |
| Kombimodell | Revierstreife (3 Kontrollfahrten/Nacht) + Alarmaufschaltung + Interventionsdienst | ca. 800–1.500 Euro |
Der Unterschied zeigt: Nicht jedes Objekt braucht einen festen Posten. Eine ehrliche Gefährdungsanalyse vor Vertragsabschluss spart oft fünfstellige Beträge pro Jahr – und genau diese Analyse sollte ein seriöser Anbieter kostenlos leisten.
Bedenken Sie bei der Abwägung auch die Kosten des Nichtstuns: Ein einziger Einbruch mit Vandalismus, Materialdiebstahl und Betriebsunterbrechung verursacht schnell Schäden im fünfstelligen Bereich – dazu kommen Selbstbeteiligungen, steigende Versicherungsprämien und im schlimmsten Fall Auflagen des Versicherers. Viele Sachversicherer honorieren nachweisbare Bewachungsmaßnahmen umgekehrt mit besseren Konditionen. Die Bewachungskosten sollten deshalb nie isoliert betrachtet werden, sondern immer im Verhältnis zum abgesicherten Risiko und zu möglichen Prämieneffekten. Ein Gespräch mit dem eigenen Versicherer vor der Konzeptentscheidung lohnt sich fast immer.
Auch die Ausschreibungspraxis beeinflusst den Preis: Wer nur „Bewachung nachts“ anfragt, erhält schwer vergleichbare Angebote. Definieren Sie stattdessen konkrete Anforderungen – Einsatzzeiten, Aufgaben, Qualifikation, Berichtswesen, Reaktionszeiten – und lassen Sie alle Anbieter auf dieser Basis kalkulieren. So vergleichen Sie tatsächlich Gleiches mit Gleichem.
Innerhalb der BPS-Gruppe übernimmt unsere Schwesterfirma BPS Protect die Bewachungsleistungen – vom Objektschutz über Revierstreifen bis zum Empfangsdienst, mit geschultem Personal nach §34a GewO. BPS Facilities bündelt diese Sicherheitsleistungen auf Wunsch mit der technischen und infrastrukturellen Gebäudebewirtschaftung.
Das lohnt sich doppelt: Wer Bewachung, Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste und Winterdienst über einen Rahmenvertrag bezieht, spart Verwaltungsaufwand, hat einen festen Ansprechpartner für alle Gewerke und profitiert von Synergien vor Ort – etwa wenn der Pförtnerdienst zugleich Handwerker koordiniert oder Mängel direkt an das Facility Management meldet. Gebündelte Verträge sind in der Regel spürbar günstiger als einzeln beauftragte Dienstleister.
Im Bewachungsgewerbe entscheidet die Qualität des Personals über den Wert der Leistung. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss:
Der Richtwert liegt bei 20 bis 40 Euro netto pro Stunde und Mitarbeiter. Einfache Bewachungstätigkeiten mit Unterrichtung nach §34a GewO liegen am unteren Ende, geprüfte Schutz- und Sicherheitskräfte sowie Fachkräfte am oberen. Nacht-, Sonn- und Feiertagseinsätze erhöhen den Satz durch tarifliche Zuschläge.
Ein durchgehend besetzter Posten umfasst rund 730 Stunden pro Monat. Bei Stundensätzen von 25 bis 35 Euro netto ergeben sich als Richtwert ca. 15.000 bis 25.000 Euro netto monatlich. Für viele Objekte ist eine Kombination aus Revierstreife, Alarmtechnik und Interventionsdienst die deutlich wirtschaftlichere Alternative.
Beim Objektschutz ist ein Sicherheitsmitarbeiter dauerhaft vor Ort und kann sofort eingreifen. Die Revierstreife fährt das Objekt mehrmals pro Schicht zu unregelmäßigen Zeiten an und kontrolliert es stichprobenartig. Objektschutz bietet maximale Sicherheit zu höheren Kosten, die Revierstreife wirkt vor allem präventiv – für viele Gewerbeobjekte reicht das aus.
Gesetzliche Grundlage ist §34a der Gewerbeordnung: Jeder Bewachungsmitarbeiter benötigt mindestens die Unterrichtung bei der IHK, für bestimmte Tätigkeiten die Sachkundeprüfung. Darüber hinaus gibt es anerkannte Berufsabschlüsse wie die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft oder die Fachkraft für Schutz und Sicherheit – je höher die Qualifikation, desto höher der Stundensatz.
Sie möchten wissen, welches Sicherheitskonzept zu Ihrem Objekt passt und was es kostet? BPS Facilities berät Sie gemeinsam mit BPS Protect kostenlos und erstellt ein Angebot für Berlin und Brandenburg. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 03362 8886646 – unverbindlich und kostenfrei.
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