Zimmerreinigung / Housekeeping

Zimmerreinigung / Housekeeping – zuverlässig für Gewerbe und Privat in Berlin und Brandenburg.

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    Professionelles Housekeeping für Hotels

    Zimmerreinigung und Housekeeping in Berlin und Brandenburg

    Professionelle Zimmerreinigung ist das Herzstück jedes Hotels. BPS Facilities bietet zuverlässiges Housekeeping für Hotels in Berlin und Brandenburg – mit standardisierten Prozessen, geschultem Personal und transparenten Kostenstrukturen. Wir kennen die Anforderungen des Hotelgewerbes und optimieren Reinigungsfrequenz sowie Personalplanung nach Ihren Bedürfnissen.

    Das reinigen wir:

    Tägliche oder flexible Zimmerreinigung nach Ihrem Betriebsrhythmus

    Reinigung von Lobby, Restaurants und Gemeinschaftsflächen

    Wäscheservice und Turndown-Service auf Anfrage

    Ihre Vorteile:

    Mengeneffekte durch effiziente Teamarbeit und optimierte Wege

    Transparente Kostenkalkulationen ohne versteckte Gebühren

    Einsparungen durch Green-Choice-Programme und optimierte Reinigungsfrequenz

    Erfahrung mit Sonntagszuschlägen und Feiertagsregelungen

    Vertrauen Sie den Reinigungsprofis von BPS Facilities

    So läuft Ihre Zimmerreinigung ab

    Der direkte Weg zu sauberen Hotelzimmer

    Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Zimmerreinigung in Berlin und Brandenburg.

    Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort

    Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Bedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.

    Saubere Ausführung durch geschultes Team

    Ein festes, geschultes Team übernimmt die Zimmerreinigung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.

    Kostenoptimierte Reinigung

    Flexible Reinigungsfrequenz

    Geschultes Fachpersonal

    Unser Konzept für Ihre Zimmerreinigung

    Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Zimmerreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.

    Faire Kosten, transparent kalkuliert

    Die Kosten für Zimmerreinigung hängen von Hotelgröße, Zimmerzahl und Reinigungsfrequenz ab. Größere Hotels profitieren von Mengeneffekten und niedrigeren Kosten pro Zimmer. Wochenend- und Feiertagszuschläge beeinflussen den monatlichen Etat erheblich. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.

    Zimmerreinigung

    Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist

    Reinigung nach Maß

    Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle zusammen.

    Erfahrenes, festes Team

    Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.

    Faire und transparente Kosten

    Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.

    Hotelzimmerreinigung in Berlin kostet zwischen 10 und 30 Euro pro Zimmer – das ist die Spanne, die Hotelbetreiber in der Hauptstadt und im Umland Brandenburg realistisch einplanen müssen. Personalkosten machen dabei 60 bis 70 Prozent des Gesamtaufwands aus. Wer die Kostenstruktur kennt, trifft bessere Entscheidungen: beim Outsourcing, bei der Personalplanung und bei der Wahl der richtigen Hygienestandards. Die folgenden Abschnitte liefern konkrete Zahlen – von der Einzelzimmerreinigung bis zum Monatsetat eines 150-Zimmer-Hotels.

    Was kostet eine Hotelzimmerreinigung in Berlin? Kosten pro Zimmer im Überblick

    Die Gesamtkosten für eine einzelne Hotelzimmerreinigung in Berlin bewegen sich zwischen 10 und 30 Euro. Diese Spanne ist groß – und das hat einen Grund. Ein Budgethotel mit standardisierten Zimmern unter 20 Quadratmetern liegt am unteren Ende. Ein Vier- oder Fünf-Sterne-Haus mit Suite, Minibar und aufwendiger Ausstattung landet schnell bei 25 Euro oder mehr.

    Den größten Einzelposten bilden die Personalkosten. Eine Hausdame reinigt pro Schicht durchschnittlich 12 bis 16 Zimmer. Bei einem Bruttostundenlohn von 14 bis 17 Euro entstehen allein für die Arbeitszeit Kosten von 7 bis 10 Euro pro Zimmer. Das entspricht 60 bis 70 Prozent der gesamten Reinigungskosten – ein Wert, der die Personalfrage zur wichtigsten Stellschraube im Housekeeping macht.

    Daneben fallen weitere Kostenpositionen an, die leicht unterschätzt werden:

    • Materialkosten (Reinigungsmittel, Einwegtücher, Verbrauchsmaterial): 1 bis 2 Euro pro Reinigungsvorgang
    • Wasser und Energie: Pro Zimmer werden 40 bis 60 Liter Wasser verbraucht; zusammen mit dem Energieaufwand entstehen 0,50 bis 1,50 Euro Nebenkosten
    • Sonstige Kosten (Geräteverschleiß, Wäscheservice, Verwaltung): variieren je nach Betrieb

    Als grobe Orientierungsgröße gilt: ca. 0,25 Euro pro Quadratmeter. Wer ein 20-Quadratmeter-Zimmer reinigt, landet damit bei rund 5 Euro – allerdings ohne Badezimmer und ohne den Zeitaufwand für Bettenwechsel, der die Kosten deutlich nach oben treibt.

    Wichtig für die Kalkulation: Diese Zahlen gelten für den reinen Reinigungsvorgang. Wäscheservice, Minibar-Auffüllung und Turndown-Service werden in der Regel separat berechnet. Berliner Hotels mit eigenem Wäscheservice haben zudem höhere Fixkosten als Häuser, die Wäsche extern vergeben.

    Für Hotelbetreiber in Brandenburg gelten ähnliche Werte. Der Tarifvertrag des Gebäudereiniger-Handwerks ist bundesweit allgemeinverbindlich – die Lohnunterschiede zwischen Berlin und dem Brandenburger Umland sind daher gering. Wer ein Hotel in Potsdam, Cottbus oder Frankfurt (Oder) betreibt, kalkuliert mit denselben Grundwerten.

    Monatliche Housekeeping-Kosten nach Hotelgröße: Tabelle für Berlin

    Einzelne Zimmerkosten sind eine Sache. Entscheidend für die Budgetplanung ist aber der monatliche Gesamtaufwand – und der hängt stark von Hotelgröße und Reinigungsfrequenz ab. Die folgende Tabelle zeigt drei typische Szenarien für Berliner Hotels.

    Hotelgröße / Leistungsumfang Reinigungsfrequenz Kosten/Monat (ca.) Kosten/Tag (ca.)
    25 Zimmer, Lobby, Restaurant 3× wöchentlich 1.800 € 150 €
    100 Zimmer, Lobby, Restaurant 5× wöchentlich 4.800 € 200 €
    150 Zimmer, Bar, Lobby, 2 Restaurants 7× wöchentlich (inkl. So-Zuschlag 75 %) 7.590 € 230 €

    Auffällig: Die Kosten skalieren nicht linear. Ein Hotel mit 150 Zimmern zahlt nicht sechsmal so viel wie eines mit 25 Zimmern – sondern nur etwa viermal so viel. Das liegt an Mengeneffekten: Größere Teams arbeiten effizienter, Wege werden kürzer, Materialkosten sinken pro Einheit.

    Ein entscheidender Kostentreiber ist der Sonntagszuschlag von 75 Prozent. Wer sein Hotel täglich reinigen lässt, zahlt an Sonntagen deutlich mehr. Für ein 150-Zimmer-Haus mit täglichem Betrieb macht das im Monat einen erheblichen Aufschlag aus – sichtbar in den 7.590 Euro gegenüber einem vergleichbaren Haus ohne Sonntagsbetrieb.

    Für kleinere Hotels in Berlin und Brandenburg lohnt sich die Frage, ob eine tägliche Zimmerreinigung wirklich notwendig ist. Green-Choice-Programme – bei denen Gäste freiwillig auf die tägliche Reinigung verzichten – können das Reinigungsvolumen um 20 bis 30 Prozent senken. Das reduziert nicht nur Kosten, sondern auch den Ressourcenverbrauch. Viele Gäste nehmen dieses Angebot gerne an, wenn es als Nachhaltigkeitsgeste kommuniziert wird.

    Die Frequenz der Reinigung ist neben der Zimmerzahl der entscheidende Kostentreiber. Wer von fünf auf sieben Reinigungstage pro Woche wechselt, erhöht seinen Etat nicht um 40 Prozent – sondern deutlich mehr, weil Wochenend- und Feiertagszuschläge hinzukommen. Berliner Hotels mit starkem Wochenendgeschäft sollten diesen Effekt in ihrer Jahresplanung berücksichtigen.

    Tipp: Wer die Reinigungsfrequenz optimieren will, sollte zunächst ein digitales Zimmerstatus-System einführen. Echtzeit-Daten zeigen, welche Zimmer tatsächlich belegt waren – und welche nur vorsorglich gereinigt werden. Das spart Personal und Material, ohne die Gästezufriedenheit zu beeinträchtigen.
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        Löhne im Housekeeping Berlin 2024–2026: Tarife, Mindestlohn und Gehälter

        Der Tarifvertrag des Gebäudereiniger-Handwerks ist in Deutschland bundesweit allgemeinverbindlich. Das bedeutet: Kein Hotelbetreiber in Berlin oder Brandenburg kann legal unter diesen Sätzen zahlen – unabhängig davon, ob er Mitglied im Arbeitgeberverband ist oder nicht.

        Die Lohnentwicklung der letzten drei Jahre zeigt eine klare Richtung nach oben:

        Lohngruppe ab 01.01.2024 ab 01.01.2025 ab 01.01.2026
        Lohngruppe 1 – Unterhaltsreinigung (Branchenmindestlohn) 13,50 €/h 14,25 €/h 15,00 €/h
        Lohngruppe 6 – Fachkraft / Glas- und Fassadenreinigung 16,70 €/h 17,65 €/h 18,40 €/h
        Obere Tarifgrenze gewerblich Beschäftigte 20,14 €/h

        Seit Januar 2026 liegt der Branchenmindestlohn für die Unterhaltsreinigung bei 15,00 Euro pro Stunde. Das ist ein Anstieg von 11,1 Prozent gegenüber dem Wert von Anfang 2024. Für Hotelbetreiber bedeutet das: Wer sein Housekeeping-Budget nicht regelmäßig anpasst, unterschätzt die tatsächlichen Personalkosten systematisch.

        Was verdient Housekeeping-Personal in Berlin konkret? Die Gehaltsdaten aus verschiedenen Quellen zeigen eine interessante Spreizung:

        • Indeed weist 16,10 Euro pro Stunde als Durchschnitt für Housekeeper und Hausdamen in Berlin aus (Stand: Juni 2026)
        • Jobvector nennt 38.160 Euro brutto pro Jahr – das entspricht rund 3.180 Euro monatlich oder etwa 18 Euro pro Stunde
        • Stepstone gibt 34.000 Euro brutto pro Jahr an – ein Wert, der rechnerisch unterhalb des Branchenmindestlohns liegt und vermutlich durch Teilzeitstellen verzerrt ist

        Für Auszubildende im Gebäudereiniger-Handwerk gelten seit dem 1. Januar 2025 folgende Ausbildungsvergütungen: 1.000 Euro im ersten Lehrjahr, 1.150 Euro im zweiten und 1.300 Euro im dritten Lehrjahr. Das macht den Beruf attraktiver – ein wichtiger Faktor angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels im Berliner Housekeeping-Bereich.

        Für geringfügig Beschäftigte gelten gesonderte Tarifentgelte: Das monatliche Entgelt liegt zwischen 58,73 und 528,53 Euro (ab 01.01.2024). Viele Berliner Hotels setzen auf Minijobber im Housekeeping – ein Modell, das kurzfristig günstig wirkt, aber bei hoher Fluktuation erhebliche Schulungskosten verursacht.

        Outsourcing vs. eigenes Housekeeping-Personal: Was lohnt sich für Berliner Hotels?

        Die Frage „Outsourcing oder eigenes Team?“ ist eine der meistdiskutierten im Berliner Hotelmanagement. Die Antwort hängt von der Auslastung, der Hotelgröße und der gewünschten Qualitätskontrolle ab. Beide Modelle haben klare Vor- und Nachteile – und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

        Eigenes Housekeeping-Personal kostet mehr, als der Bruttolohn vermuten lässt. Wer eine Vollzeitstelle im Housekeeping besetzt, zahlt nicht nur 2.200 bis 2.800 Euro Bruttolohn. Hinzu kommen:

        • Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung: rund 20 Prozent, also 440 bis 560 Euro monatlich
        • Urlaubsanspruch (25 bis 30 Tage) und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – anteilig einzurechnen
        • Reinigungsmittel, Arbeitskleidung, Schulungen und Verwaltungsaufwand

        Reale Gesamtkosten pro Vollzeitstelle: 3.500 bis 4.200 Euro monatlich – unabhängig davon, ob das Hotel gut ausgelastet ist oder nicht. Das sind Fixkosten, die auch in der Nebensaison anfallen.

        Outsourcing wandelt diese Fixkosten in variable Kosten um. Externe Dienstleister in Berlin berechnen Stundensätze von 25 bis 35 Euro. Bei saisonalen Schwankungen – und Berlin hat sie, mit starken Peaks im Frühjahr und Herbst – ist das ein echter Vorteil. Wer im Januar 40 Prozent Auslastung hat, zahlt auch nur für 40 Prozent der Leistung.

        Kriterium Outsourcing Eigenes Personal
        Kostenstruktur Variabel (pro Zimmer/Stunde) Fix (unabhängig von Auslastung)
        Flexibilität bei Schwankungen Hoch Gering
        Qualitätskontrolle Eingeschränkt Direkt steuerbar
        Personalmanagement Entfällt für Hotel Aufwendig
        Identifikation mit Hotelphilosophie Geringer Höher
        Kosteneinsparung gegenüber Festangestellten 20–30 % (bei variabler Auslastung)
        Gesamtkosten (Richtwert) 25–35 €/Stunde 3.500–4.200 €/Monat/Stelle

        Der häufigste Kritikpunkt am Outsourcing: Qualitätsschwankungen. Externe Teams wechseln, die Einarbeitung fehlt, und die Identifikation mit dem Haus ist geringer als bei eigenem Personal. Das schlägt sich direkt in Online-Bewertungen nieder – und in Berlin ist der Wettbewerb auf Booking.com und TripAdvisor intensiv.

        Die Empfehlung der Branche lautet deshalb: Hybridmodell. Ein festes Kernteam intern halten, das die Standards kennt und die Hotelphilosophie lebt. Spitzen – etwa bei Messen, Kongressen oder Feriensaisons – durch externe Dienstleister abdecken. Bekannte Anbieter in Berlin sind die Stellina GmbH, die O&I CLEAN group GmbH, Hahn Hotel Dienstleistungen GmbH (Innungsbetrieb), Hoffmann Verwaltung und Rahmer Dienstleistungen. Überregional sind Klüh Service Management und Piepenbrock präsent.

        Vor dem Outsourcing lohnt sich zudem die Digitalisierung: Echtzeit-Zimmerstatus-Systeme und automatisierte Einsatzplanung können das Reinigungsvolumen um 20 bis 30 Prozent senken – bevor überhaupt ein externer Anbieter ins Spiel kommt.

        Hygienestandards und Reinigungsfrequenz: Was Hotelgäste und Betreiber wissen müssen

        Ein Punkt überrascht viele Hotelbetreiber: In Deutschland gibt es keine gesetzliche Reinigungspflicht für Hotelzimmer. Weder das Infektionsschutzgesetz noch die Gewerbeordnung schreiben vor, wie oft ein Zimmer gereinigt werden muss. Dennoch sind Hygienestandards wettbewerbsentscheidend – denn über 70 Prozent der Reisenden wünschen sich intensive Reinigungs- und Hygieneroutinen, wie Branchenerhebungen zeigen.

        Was fehlt an gesetzlicher Verpflichtung, kompensiert der Markt: Ein schlechtes Hygiene-Rating auf Google oder Booking.com kostet mehr als jede Reinigungsstunde. Berliner Hotels, die in der Nähe von Messe, BER oder Regierungsviertel liegen, stehen unter besonderem Beobachtungsdruck – Geschäftsreisende und internationale Gäste haben hohe Erwartungen.

        Für öffentliche Sanitärräume in Hotels gilt die Empfehlung: mindestens alle 6 Stunden reinigen. Stark frequentierte Kontaktflächen – Lichtschalter, Türklinken, Fernbedienungen, Wasserhähne – sollten mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert werden. Das ist kein Luxus, sondern Grundhygiene: Ein durchschnittliches Hotelzimmer weist deutlich mehr Keime auf als eine Privatwohnung, weil sich viele verschiedene Personen nacheinander darin aufhalten.

        Professionelle Housekeeping-Teams arbeiten mit farbcodierten Reinigungstüchern, um Keimverschleppung zu verhindern:

        • Rot: WC und Toilettenbereich
        • Gelb: Dusche, Waschraum, Waschbecken
        • Blau/Grün: allgemeine Flächen, Möbel

        Dieses System ist einfach, aber wirkungsvoll. Wer es nicht einsetzt, riskiert, Keime aus dem WC auf den Waschtisch zu übertragen – ein klassischer Hygienefehler, der in Gästebewertungen immer wieder auftaucht.

        Bei den Reinigungsmitteln setzt die Branche auf spezialisierte Produkte. SaniXtreme erreicht eine Keimreduktion von 99,99 Prozent und ist für Flächendesinfektion in Sanitärbereichen geeignet. Dailynex® ist alkoholfrei und geruchsneutralisierend – ideal für sensible Bereiche wie Schlafzimmer oder Lobbys, wo starke Chemiedüfte störend wirken. Beide Produkte müssen der EU-Biozid-Verordnung 528/2012 entsprechen.

        Für die Tiefenreinigung – etwa nach langen Aufenthalten, bei Schimmelbefall oder nach dem Verdacht auf Bettwanzen – empfehlen sich Dampfreiniger. Sie eliminieren Milben, Schimmelpilze und Bettwanzen ohne den Einsatz von Chemie. Die biozide Wirkung entsteht allein durch die Hitze des Dampfes (über 70 Grad Celsius). Das ist besonders relevant für Berliner Hotels mit älterem Gebäudebestand, wo Schimmel in schlecht belüfteten Bädern ein reales Problem ist.

        Als Qualitätsreferenz gilt die europäische Norm DIN EN 13549, die Anforderungen an die Qualitätsmessung von Reinigungsprozessen in Gebäuden festlegt. Sie ist nicht gesetzlich verpflichtend, wird aber von professionellen Dienstleistern als Benchmark genutzt. Ergänzend sind ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) verbreitet. TÜV- und DEKRA-Zertifizierungen signalisieren Hotelmanagern, dass ein Dienstleister nachprüfbare Standards einhält.

        Für Hotelküchen und Restaurantbereiche gilt zusätzlich: HACCP-Hygienekonzepte sind verpflichtend. Sie fließen in das Gesamthygienekonzept des Hotels ein und müssen dokumentiert werden. Wer einen externen Reinigungsdienstleister für die Küche beauftragt, sollte sicherstellen, dass dieser HACCP-konform arbeitet und entsprechende Reinigungsmittel einsetzt.

        Gut zu wissen: Als Hotelgast kannst du dein persönliches Keimrisiko deutlich senken: Desinfektionstücher für Fernbedienung, Lichtschalter und Türklinken mitbringen, Tagesdecken und Zierkissen vom Bett entfernen und den Koffer nicht aufs Bett stellen. Die Fernbedienung gehört zu den am stärksten kontaminierten Oberflächen in Hotelzimmern – sie wird selten so gründlich gereinigt wie das Badezimmer.

        Antworten auf Fragen zur Zimmerreinigung / Housekeeping

        Eine Hotelzimmerreinigung in Berlin kostet zwischen 10 und 30 Euro pro Zimmer. Personalkosten machen mit 7 bis 10 Euro den größten Anteil aus – das entspricht 60 bis 70 Prozent der Gesamtkosten. Materialkosten liegen bei 1 bis 2 Euro.

        In Deutschland gibt es keine gesetzliche Reinigungspflicht für Hotelzimmer. Branchenüblich ist tägliche Reinigung. Öffentliche Sanitärräume sollten mindestens alle 6 Stunden gereinigt werden. Hygienestandards sind dennoch wettbewerbsentscheidend.

        Der Branchenmindestlohn liegt seit Januar 2026 bei 15,00 Euro pro Stunde (Lohngruppe 1). Fachkräfte erhalten mindestens 18,40 Euro. Der Berliner Durchschnitt laut Indeed beträgt 16,10 Euro pro Stunde; Jobvector nennt rund 38.160 Euro brutto jährlich.

        Outsourcing bietet Flexibilität und spart bei variabler Auslastung 20 bis 30 Prozent. Externe Stundensätze liegen bei 25 bis 35 Euro. Empfohlen wird ein Hybridmodell: festes Kernteam intern, externe Dienstleister für Auslastungsspitzen.

        Als Qualitätsreferenz gilt DIN EN 13549 für Reinigungsprozesse. Ergänzend sind ISO 9001 und ISO 14001 verbreitet. TÜV- und DEKRA-Zertifizierungen sowie die Eintragung im Handwerkskammerverzeichnis signalisieren geprüfte Standards.

        Beim Green-Choice- oder „Skip the Clean“-Programm verzichten Gäste freiwillig auf die tägliche Zimmerreinigung. Das reduziert das Reinigungsvolumen um 20 bis 30 Prozent und senkt Personalkosten sowie Ressourcenverbrauch spürbar.

        Neben dem Bruttolohn fallen Sozialabgaben von rund 20 Prozent, Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Schulungskosten an. Die realen Gesamtkosten pro Vollzeitstelle im Housekeeping liegen bei 3.500 bis 4.200 Euro monatlich.

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