Kanal-TV-Inspektion
Kanal-TV-Inspektion – zuverlässig für Gewerbe und Privat in Berlin und Brandenburg.
Kanal-TV-Inspektion für Ihre Abwasserleitungen
Die Kanal-TV-Inspektion ist das präziseste Verfahren, um den Zustand Ihrer Abwasserleitung von innen zu beurteilen und ist in Berlin und Brandenburg in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben. Eine spezialisierte Kamera fährt durch das Rohr, zeichnet Bild- und Videomaterial auf und liefert Ihnen einen normierten Befundbericht – ohne aufzugraben.
Das reinigen wir:
Optische Zustandserfassung mit Kameratechnik
Normierter Befundbericht nach DIN EN 13508-2
Erkennung von Rissen, Undichtigkeiten, Verstopfungen und Wurzeleinwuchs
Ihre Vorteile:
Rechtssichere Dokumentation für Behörden und Versicherungen
Versteckte Schäden aufdecken ohne Aufgrabungen
Kosten sparen durch frühzeitige Schadenerkennung
Sicherheit beim Immobilienverkauf und -kauf
So läuft Ihre Kanal-TV-Inspektion ab
Der direkte Weg zu sauberen Abwasserleitungen
Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Kanal-TV-Inspektion in Berlin und Brandenburg.
Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort
Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Bedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.
Saubere Ausführung durch geschultes Team
Ein festes, geschultes Team übernimmt die Kanal-TV-Inspektion fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.
Präzise Schadenerkennung
Rechtliche Sicherheit
Zeit und Kosten sparen
Unser Konzept für Ihre Kanal-TV-Inspektion
Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Kanal-TV-Inspektion aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.
Faire Kosten, transparent kalkuliert
In Berlin kostet eine Kanal-TV-Inspektion zwischen 150 und 500 Euro pro Teilstrecke für ein Einfamilienhaus. Die genauen Kosten hängen vom Rohrdurchmesser, der Länge und der verwendeten Technik ab. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.
Kanal-TV-Inspektion
Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist
Reinigung nach Maß
Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle zusammen.
Erfahrenes, festes Team
Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.
Faire und transparente Kosten
Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.
Die Kanal-TV-Inspektion ist das präziseste Verfahren, um den Zustand deiner Abwasserleitung von innen zu beurteilen – und in Berlin und Brandenburg in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben. Eine Kamera fährt durch das Rohr, zeichnet Bild- und Videomaterial auf und liefert dir einen normierten Befundbericht. In Berlin kostet das zwischen 150 und 500 € pro Teilstrecke für ein Einfamilienhaus. Wer in einem Berliner Wasserschutzgebiet wohnt, muss die Prüfung alle fünf bis zehn Jahre nachweisen. Dieser Artikel erklärt Technik, Normen, Kosten, Intervalle und nennt dir konkrete zertifizierte Anbieter.
Was ist eine Kanal-TV-Inspektion und welche Schäden erkennt sie?
Eine Kanal-TV-Inspektion – auch TV-Kamerabefahrung oder Rohrkamerainspektion genannt – ist ein Verfahren zur optischen Zustandserfassung von Abwasserleitungen und Kanälen von innen. Eine spezialisierte Kamera wird durch das Rohr geführt und zeichnet kontinuierlich Bild- und Videomaterial auf. Dieses Material wird anschließend von Fachleuten ausgewertet und in einem normierten Bericht dokumentiert.
Der entscheidende Vorteil: Du siehst genau, was im Rohr passiert – ohne aufzugraben. Das spart Zeit, Geld und Nerven. Gleichzeitig liefert die Inspektion rechtssichere Dokumentation, die du gegenüber Behörden, Versicherungen oder beim Immobilienverkauf vorlegen kannst.
Welche Schäden erkennt die Kamera?
Die Kamera erfasst alle relevanten Schadensbilder zuverlässig:
- Risse und Brüche im Rohrquerschnitt, auch feine Haarrisse
- Undichtigkeiten an Muffen und Verbindungsstellen
- Verstopfungen durch Ablagerungen, Fett oder Fremdkörper
- Wurzeleinwuchs – besonders häufig bei alten Tonrohren und Bäumen in der Nähe
- Muffenversätze durch Bodensetzungen oder Frost
- Ablagerungen aus Kalk, Sand oder organischem Material
Gerade Wurzeleinwuchs wird oft unterschätzt. Feinwurzeln dringen durch kleinste Undichtigkeiten ein, wachsen im Rohr und verursachen über Jahre schwere Schäden. Ohne Kamera bleibt das unsichtbar – bis der Kanal komplett blockiert ist.
Welche Technik kommt zum Einsatz?
Je nach Rohrdurchmesser und Zugänglichkeit kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz:
- Schiebekamerasysteme (Koffer-TV-Anlagen): Für kleinere Rohrdurchmesser bis etwa DN 200. Die Kamera wird manuell in das Rohr geschoben. Günstigste Variante, ideal für Hausanschlussleitungen.
- Ferngesteuerte Fahrwagensysteme: Für größere Kanäle ab DN 200 aufwärts. Der Kamerawagen fährt selbstständig durch den Kanal, kann Hindernisse umfahren und liefert hochauflösende Bilder aus großen Tiefen.
- Hochauflösende Dreh- und Schwenkköpfe mit 3D-Aufzeichnung: Für komplexe Inspektionen, bei denen auch seitliche Anschlüsse und Querschnittsveränderungen exakt vermessen werden müssen.
Die Wahl des Systems beeinflusst direkt den Preis. Ein Fahrwagensystem ist deutlich aufwändiger als eine Schiebekamera – das schlägt sich in den Meterpreisen nieder (mehr dazu im Kostenabschnitt).
Wann ist eine Inspektion besonders dringend?
Es gibt klare Warnsignale, bei denen du nicht warten solltest:
- Langsame Abflüsse in mehreren Räumen gleichzeitig
- Unangenehme Gerüche aus Abflüssen oder Schächten
- Feuchte Flecken an Kellerwänden oder im Boden ohne erkennbare Ursache
- Wiederkehrende Verstopfungen trotz Reinigung
- Vor dem Hauskauf – um versteckte Schäden auszuschließen
- Nach Bauarbeiten in der Nähe der Leitungen
Die Dokumentation erfolgt nach DIN EN 13508-2. Diese europäische Norm legt ein standardisiertes Kodiersystem fest – Buchstaben-Zahlenkombinationen, die jeden Schaden eindeutig beschreiben. Das macht Berichte aus verschiedenen Projekten und Regionen direkt vergleichbar und auswertbar.
Rechtliche Grundlagen und Normen: Was schreibt das Gesetz vor?
Die rechtliche Pflicht zur Kanalinspektion ist in Deutschland klar geregelt. § 61 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) verpflichtet Grundstückseigentümer ausdrücklich, den Zustand und die Funktionsfähigkeit ihrer privaten Abwasseranlagen zu überwachen. Die Dichtheitsprüfung muss durch ein zugelassenes Unternehmen durchgeführt werden – Eigenleistung reicht nicht.
Das klingt abstrakt, hat aber konkrete Konsequenzen: Wer seiner Prüfpflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder und haftet im Schadensfall persönlich. Gerade in Wasserschutzgebieten wird die Einhaltung aktiv kontrolliert.
Die relevanten Normen im Überblick
Vier Normen und ein Datenaustauschformat prägen die Praxis der Kanalinspektion in Deutschland:
DIN EN 13508-2 ist die europäische Kernorm für die visuelle Inspektion. Sie definiert ein standardisiertes Kodiersystem aus Buchstaben-Zahlenkombinationen, mit dem Schäden und Beobachtungen eindeutig beschrieben werden. Jeder Befundbericht, der nach dieser Norm erstellt wird, ist bundesweit und europaweit vergleichbar.
DIN 1986-30 regelt die Grundstücksentwässerung. Sie legt Instandhaltungsmaßnahmen und konkrete Prüffristen fest – zum Beispiel die Wiederholungsprüfung alle 20 Jahre für häusliche Abwasserleitungen. Diese Norm ist die wichtigste Grundlage für private Eigentümer.
DIN EN 1610 definiert die Verfahren für Dichtheitsprüfungen und bildet die Grundlage für den Inspektionsnachweis. Ohne eine Prüfung nach dieser Norm ist der Nachweis gegenüber Behörden nicht anerkannt.
ISYBAU ist kein Gesetz, sondern ein Datenaustauschformat für die EDV-Schnittstelle bei der Kanalinspektion. Es ergänzt DIN EN 13508-2 und teilt Schäden in fünf Klassen ein: von Klasse 0 (kein Schaden) bis Klasse 5 (akuter Handlungsbedarf). Für öffentliche Auftraggeber und Kommunen ist ISYBAU Standard.
| Norm | Anwendungsbereich | Inhalt |
|---|---|---|
| DIN EN 13508-2 | Kanäle außerhalb Gebäude | Kodiersystem für visuelle Inspektion |
| DIN 1986-30 | Grundstücksentwässerung | Prüffristen, Instandhaltung |
| DIN EN 1610 | Dichtheitsprüfung | Verfahren, Inspektionsnachweis |
| ISYBAU | EDV-Datenaustausch | Schadensklassen 0–5, Datentransfer |
Berlin: Besondere Pflichten in Wasserschutzgebieten
Berlin hat eine Besonderheit, die viele Eigentümer unterschätzen. In den Berliner Wasserschutzgebieten besteht eine ausdrückliche gesetzliche Pflicht zur Dichtheitsprüfung. Je nach Schutzzone – Zone II, III, IIIA oder IIIB – gelten unterschiedliche, festgelegte Prüfturni. Die Überwachung liegt bei der Wasserbehörde der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Nur zertifizierte Unternehmen aus der offiziellen Senatsliste dürfen diese Prüfungen durchführen.
Ob dein Grundstück in einem Wasserschutzgebiet liegt, kannst du über den Berliner Umweltatlas oder direkt bei der Senatsverwaltung klären. Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel prüfen als einmal zu wenig.
Brandenburg: Öffentliche Ausschreibungen und Fachbetriebspflicht
In Brandenburg schreibt der Landesbetrieb Straßenwesen regelmäßig Reinigung und Inspektion von Entwässerungsanlagen an Bundes- und Landesstraßen öffentlich aus – zum Beispiel über die Straßenmeisterei Templin. Auftragnehmer müssen dabei zwei Zertifizierungen nachweisen: die Anerkennung als Fachbetrieb nach § 19 WHG und die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 52 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Diese Anforderungen gelten auch für private Auftraggeber, die sichergehen wollen, dass ihr Dienstleister rechtssicher arbeitet.
Kosten der Kanal-TV-Inspektion in Berlin und Brandenburg
Die Kosten für eine Kanal-TV-Inspektion hängen von mehreren Faktoren ab. Für ein Einfamilienhaus in Berlin zahlst du laut rohrreinigung-berlin24.com zwischen 150 und 500 € pro Teilstrecke. Der bundesweite Vergleichswert liegt laut sanitaer.org bei 100 bis 350 €. Der Unterschied erklärt sich durch Berlins höheres Lohnniveau und die dichtere Bebauung, die Zugänglichkeit erschwert.
Kosten pro Meter: Was ist realistisch?
Wer größere Leitungsabschnitte inspizieren lässt, rechnet besser in Meterpreisen. In Berlin und Brandenburg lagen die Durchschnittspreise 2024 bei 3 bis 10 € pro Meter. Bei Sonderanforderungen – schwer zugängliche Bereiche, große Rohrdurchmesser, Nachtarbeit – steigt der Preis auf bis zu 15 € pro Meter. Für längere Abschnitte werden teils 5 bis 15 €/m aufgerufen.
Ein konkretes Pauschalpreismodell liefert Hansewasser: 550 € für die Kanal-TV-Inspektion inklusive bis zu 25 Metern Kanalbefahrung. Jeder weitere Meter kostet 10,70 €. Das entspricht bei 25 Metern einem Meterpreis von 22 € – allerdings inklusive Anfahrt, Dokumentation und Bericht, was den Vergleich mit reinen Meterpreisen relativiert.
Vorreinigung: Oft unterschätzter Kostenfaktor
Vor der eigentlichen Inspektion muss der Kanal häufig gereinigt werden. Ablagerungen, Fett oder Wurzelreste blockieren die Kamerasicht und verfälschen den Befund. Die Reinigungskosten betragen je nach Verschmutzungsgrad und Rohrdurchmesser 300 bis 1.000 € zusätzlich. Wer diesen Posten bei der Budgetplanung vergisst, erlebt eine unangenehme Überraschung auf der Rechnung.
Was beeinflusst den Preis?
Sechs Faktoren bestimmen, wo du innerhalb der Preisspanne landest:
- Kanallänge: Längere Strecken bedeuten höhere Gesamtkosten, aber oft günstigere Meterpreise durch Skaleneffekte.
- Rohrdurchmesser: Größere Durchmesser erfordern aufwändigere Technik (Fahrwagen statt Schiebekamera).
- Zugänglichkeit: Schwer erreichbare Schächte oder tief liegende Leitungen kosten Aufpreis.
- Verschmutzungsgrad: Starke Verschmutzung macht eine Vorreinigung notwendig.
- Inspektionsmethode: Fahrwagensysteme sind teurer als Schiebekameras.
- Nutzungsart: Gewerbliche und industrielle Anlagen sind deutlich teurer als Wohngebäude – der Aufwand kann sich über mehrere Tage erstrecken.
Wir kommen gerne auf Sie zu
Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.
Inspektionsintervalle: Wie oft ist eine Kanalinspektion Pflicht?
Die Frage nach dem richtigen Intervall ist eine der häufigsten – und die Antwort hängt stark vom Objekttyp und der Lage ab. Die DIN 1986-30 gibt den normativen Rahmen vor, aber Landesrecht und Praxisempfehlungen können deutlich kürzere Abstände verlangen.
Was die DIN 1986-30 vorschreibt
Für häusliche Abwasserleitungen gilt nach DIN 1986-30 eine Wiederholungsprüfung alle 20 Jahre. Neuanlagen werden bei Fertigstellung erstmalig geprüft; die nächste Pflichtprüfung folgt dann nach 30 Jahren. Das klingt entspannt – ist aber die gesetzliche Mindestanforderung, keine Empfehlung für optimalen Betrieb.
Wasserschutzgebiete: Deutlich kürzere Fristen
In Wasserschutzgebieten gelten nach DIN 1986-30 und Landesrecht Intervalle von 5 bis 10 Jahren. In Berlin sind die Schutzzonen II, III, IIIA und IIIB mit jeweils festgelegten Prüfturni hinterlegt. Die Berliner Senatsverwaltung überwacht die Einhaltung aktiv. Wer hier die Frist versäumt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch den Verlust des Versicherungsschutzes bei Wasserschäden.
Öffentliche Kanäle und Gewerbe
Öffentliche Kanäle in Berlin und Brandenburg werden alle 5 Jahre inspiziert. Für gewerbliche Anlagen gilt eine Mindestanforderung von 5 bis 10 Jahren; bei risikobehafteten Industrieanlagen kann eine jährliche Inspektion sinnvoll und notwendig sein.
Praxisempfehlungen für private Eigentümer
Die Normfristen sind Mindestwerte. In der Praxis empfehlen Fachbetriebe für Einfamilienhäuser eine präventive Inspektion alle 3 bis 5 Jahre. Wer große Bäume in der Nähe der Leitungen hat oder bereits Probleme kennt, sollte alle 2 bis 3 Jahre prüfen lassen. Der Grund: Wurzeleinwuchs und Muffenversätze entwickeln sich schleichend. Wer früh eingreift, spart teure Sanierungen.
| Objekttyp | Intervall | Grundlage |
|---|---|---|
| Häusliche Abwasserleitungen (Wiederholung) | alle 20 Jahre | DIN 1986-30 |
| Neuanlagen (nach Erstprüfung) | nach 30 Jahren | DIN 1986-30 |
| Wasserschutzgebiete | alle 5–10 Jahre | DIN 1986-30 / Landesrecht |
| Öffentliche Kanäle Berlin/Brandenburg | alle 5 Jahre | Landesrecht |
| Einfamilienhaus (präventiv) | alle 3–5 Jahre | Praxisempfehlung |
| Einfamilienhaus mit Bäumen/Problemen | alle 2–3 Jahre | Praxisempfehlung |
| Gewerbliche Anlagen | mind. alle 5–10 Jahre | sanitaer.org |
| Industrie (risikobehaftet) | jährlich möglich | Praxisempfehlung |
Zertifizierte Anbieter in Berlin: Die offizielle Senatsliste
In Berlin gibt es eine Besonderheit, die du kennen musst: Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt führt eine offizielle Liste zertifizierter Betriebe, die Dichtheitsprüfungen in Wasserschutzgebieten durchführen dürfen. Nur Unternehmen auf dieser Liste sind für Prüfungen in Schutzzonen zugelassen. Wer einen nicht gelisteten Betrieb beauftragt, riskiert, dass die Prüfung behördlich nicht anerkannt wird.
Ansprechpartner bei der Senatsverwaltung sind Frau Schönitz (sabine.schoenitz@senmvku.berlin.de) und Herr Link (jan-hendrik.link@senmvku.berlin.de, Tel. 030 90252119). Dort erhältst du die aktuelle Liste und Auskunft, ob dein Grundstück in einem Wasserschutzgebiet liegt.
Ausgewählte zertifizierte Anbieter in Berlin
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl der auf der Senatsliste geführten Betriebe mit Kontaktdaten:
| Firma | PLZ | Telefon | |
|---|---|---|---|
| Clean-Rohr Service GmbH | 10365 | +49 30 96248710 | info@cleanrohr.de |
| BrauCo Rohr- & Umweltservice GmbH & Co. KG | 12059 | +49 30 78181818 | info@brauco.de |
| Ex-Rohr GmbH | 12277 | +49 30 311670000 | berlin@ex-rohr.de |
| KARL WEISS Technologies GmbH | Berlin | +49 30 3117620 | info@karl-weiss.com |
| BUD Berliner Umweltdienste GmbH | 12357 | +49 30 66763935 | info@berlinerumwelt.de |
| Tolinski GmbH | 12487 | +49 30 63908028 | tolinski-gmbh@t-online.de |
| AROPAK Service GmbH | 12681 | +49 30 54981568 | info@aropak.de |
| Schilling Rohr- und Kanalreinigungs-Service | 12681 | +49 30 54800410 | info@rohr-reinigung.berlin |
| Ing.-Büro f. Wasserwirtschaft Roland Schlitte | 12683 | +49 30 56892720 | info@dichtheitspruefungen.de |
| aqendo Berlin GmbH | 13156 | +49 30 85734545 | berlin@aqendo.de |
| RUN 24 GmbH | 13403 | +49 30 68229966 | info@run-24.de |
Welche Zertifizierungen muss ein seriöser Betrieb vorweisen?
Nicht jeder Betrieb, der eine Kamera ins Rohr schiebt, ist automatisch qualifiziert. Für rechtssichere Inspektionen und Dichtheitsprüfungen brauchst du einen Fachbetrieb mit folgenden Nachweisen:
- Fachbetrieb nach § 19 WHG: Pflichtvoraussetzung für Arbeiten an wassergefährdenden Anlagen
- Entsorgungsfachbetrieb nach § 52 KrWG: Für den ordnungsgemäßen Umgang mit dem anfallenden Abwasser und Schlamm
- Sach- und Fachkunde nach DIN 1986-30 und DIN EN 1610: Nachweis der fachlichen Kompetenz für Dichtheitsprüfungen
- Güteschutz Kanalbau RAL-GZ 961 (Gruppen R und I): Freiwilliges Qualitätszertifikat, das regelmäßige Überprüfungen voraussetzt
- Zertifizierung nach DWA-A 143-2: Für Sanierungsarbeiten nach der Inspektion
Lass dir vor der Beauftragung immer die aktuellen Zertifikate zeigen. Seriöse Betriebe legen diese unaufgefordert vor.
Anbieter in Brandenburg und Umland
Brandenburg hat eine deutlich dünnere Anbieterstruktur als Berlin. Viele Betriebe aus der Hauptstadt sind aber auch im Brandenburger Umland aktiv. Für Auftraggeber in der Fläche bedeutet das: Anfahrtskosten können den Gesamtpreis spürbar erhöhen. Wer in Potsdam, Neuruppin oder Prenzlau sitzt, sollte gezielt nach regionalen Anbietern suchen – oder überregionale Berliner Betriebe auf ihre Einsatzgebiete ansprechen.
Regionale Anbieter im Überblick
MAYER Kanalmanagement GmbH aus Rüdersdorf ist einer der größten regionalen Akteure. Das 1998 gegründete Unternehmen mit 20 bis 49 Mitarbeitern ist in Berlin, Hamburg und Brandenburg tätig und hält drei Zertifikate. Für Auftraggeber in der Berliner Randlage ist das eine solide erste Adresse.
Rohrrettung & Umweltschutz Schiffmann GmbH aus Schwielowsee OT Caputh ist seit 1984 aktiv und hält vier Zertifikate. Der Betrieb deckt Rohrreinigung und Sanierung im Raum Potsdam ab – mit langer Erfahrung und stabiler Zertifizierungsbasis.
TBS Rinne GmbH aus Panketal OT Schwanebeck (16341) bietet einen 24-Stunden-Notdienst unter der Berliner Nummer 030 9240 9369. Das ist besonders relevant, wenn ein akuter Kanalschaden schnelles Handeln erfordert.
Jutzy Haustechnik und Service GmbH in Potsdam bietet Rohr- und Kanal-TV-Inspektion für den Großraum Potsdam an – eine gute Option für Eigentümer in der Landeshauptstadt Brandenburgs.
Weitere Anbieter mit Brandenburger Standorten:
- Aqua Look GmbH, 17291 Prenzlau: Spezialisiert auf Generalinspektion von Abscheidern
- Aqua-Tool, 14772 Brandenburg an der Havel, Tel. 03381-79826-0
- D. Benz Rohr- und Kanalreinigungsservice, 16816 Neuruppin, mit Niederlassung in Berlin
- PolyLine Berlin & Brandenburg: Kombiniert Inspektion und Sanierung aus einer Hand
Öffentliche Ausschreibungen in Brandenburg
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg schreibt Reinigung und Inspektion von Entwässerungsanlagen an Bundes- und Landesstraßen regelmäßig öffentlich aus. Beispiel: die Straßenmeisterei Templin. Für Fachbetriebe, die im öffentlichen Sektor tätig werden wollen, sind diese Ausschreibungen ein wichtiger Markt. Die Anforderungen sind klar: Fachbetrieb nach § 19 WHG und Entsorgungsfachbetrieb nach § 52 KrWG sind Mindestvoraussetzung für die Teilnahme.
Auf wlw.de sind für Berlin allein mindestens 19 Anbieter für Kanal-TV-Untersuchungen gelistet. In Brandenburg ist die Dichte geringer, aber die überregionalen Berliner Betriebe schließen die Lücke für viele Regionen zuverlässig.
Weitere Leistungen der Kanalreinigung
Antworten auf Fragen zur Kanal-TV-Inspektion
In Berlin kostet eine Kanal-TV-Inspektion für ein Einfamilienhaus zwischen 150 und 500 € pro Teilstrecke. Der Meterpreis liegt bei 3 bis 15 €, je nach Zugänglichkeit und Rohrdurchmesser. Hinzu kommen ggf. 300 bis 1.000 € für eine Vorreinigung.
Ja. § 61 WHG verpflichtet Grundstückseigentümer, Zustand und Funktionsfähigkeit privater Abwasseranlagen zu überwachen. In Berliner Wasserschutzgebieten gilt eine ausdrückliche Dichtheitsprüfpflicht mit festgelegten Prüfturni.
Nach DIN 1986-30 alle 20 Jahre für häusliche Leitungen. In Wasserschutzgebieten alle 5 bis 10 Jahre. Präventiv empfehlen Fachbetriebe alle 3 bis 5 Jahre – bei Bäumen in der Nähe alle 2 bis 3 Jahre.
Die drei zentralen Normen sind DIN EN 13508-2 (Kodiersystem für visuelle Inspektion), DIN 1986-30 (Grundstücksentwässerung, Prüffristen) und DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung). Ergänzend gilt das ISYBAU-Datenaustauschformat mit Schadensklassen 0 bis 5.
Für ein Einfamilienhaus rechne mit 2 bis 4 Stunden. Gewerbliche oder industrielle Anlagen können mehrere Tage in Anspruch nehmen, abhängig von Leitungslänge, Zugänglichkeit und Verschmutzungsgrad.
Ja. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt führt eine offizielle Liste zertifizierter Betriebe für Dichtheitsprüfungen in Wasserschutzgebieten. Kontakt: sabine.schoenitz@senmvku.berlin.de oder Tel. 030 90252119.
Mindestens: Fachbetrieb nach § 19 WHG und Entsorgungsfachbetrieb nach § 52 KrWG. Empfehlenswert zusätzlich: Güteschutz Kanalbau RAL-GZ 961 (Gruppen R und I) sowie Zertifizierung nach DWA-A 143-2 für Sanierungsarbeiten.
Wir kommen gerne auf Sie zu
Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.
