Schachtreinigung
Schachtreinigung – zuverlässig für Gewerbe und Privat in Berlin und Brandenburg.
Schachtreinigung für Berlin und Brandenburg
Revisionsschächte sind die Zugangspunkte zu unterirdischen Abwassersystemen und müssen regelmäßig gereinigt werden. Fett, Schlamm, Sedimente und Wurzeleinwuchs setzen sich ab und führen zu Rückstau oder Rohbrüchen. BPS Facilities bietet zertifizierte Schachtreinigung in Berlin und Brandenburg mit modernen Verfahren und fachgerechter Wartung.
Das reinigen wir:
Hochdruckspülung zur Ablagerungsentfernung
Saugwagen-Einsatz für Schlamm und Wasser
Kombination beider Verfahren für optimale Reinigung
Ihre Vorteile:
Vermeidung von Schadenskosten im vier- bis fünfstelligen Bereich
Erhalt der Versicherungsleistung durch regelmäßige Wartungsnachweise
Früherkennung von Schäden vor Totalausfall
Umweltverträgliche Reinigung ohne chemische Zusätze
So läuft Ihre Schachtreinigung ab
Der direkte Weg zu sauberen Schächte
Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Schachtreinigung in Berlin und Brandenburg.
Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort
Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Bedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.
Saubere Ausführung durch geschultes Team
Ein festes, geschultes Team übernimmt die Schachtreinigung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.
Sichere Zugänglichkeit
Volle Durchflusskapazität
Langzeitschutz
Unser Konzept für Ihre Schachtreinigung
Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Schachtreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.
Faire Kosten, transparent kalkuliert
Die Schachtreinigung kostet typischerweise 150 bis 300 Euro pro Schacht. Die genaue Kostengestaltung hängt vom Verschmutzungsgrad, dem gewählten Verfahren und den örtlichen Gegebenheiten ab. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.
Schachtreinigung
Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist
Reinigung nach Maß
Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle zusammen.
Erfahrenes, festes Team
Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.
Faire und transparente Kosten
Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.
Schacht- und Revisionsschachtreinigung in Berlin und Brandenburg kostet typischerweise 150 bis 300 Euro pro Schacht – und wer diese Wartung vernachlässigt, riskiert Schadenskosten im vier- bis fünfstelligen Bereich. Revisionsschächte sind die Zugangspunkte zum unterirdischen Abwassersystem. Sie müssen jederzeit frei zugänglich und regelmäßig gereinigt sein. Fett, Schlamm, Sedimente und Wurzeleinwuchs setzen sich ab, verengen den Querschnitt und führen früher oder später zu Rückstau oder Rohbrüchen. Wer als Grundstückseigentümer oder Facility-Manager in der Region Berlin-Brandenburg einen zertifizierten Fachbetrieb sucht, findet hier alle relevanten Informationen zu Verfahren, Kosten, Intervallen und Normen.
Was ist ein Revisionsschacht und warum muss er gereinigt werden?
Ein Revisionsschacht ist ein Bauwerk im Abwassersystem, das den Zugang zu unterirdischen Leitungen ermöglicht. Fachleute nutzen ihn für Inspektion, Reinigung und Wartung. Ohne diesen Zugang wäre jede Reparatur mit aufwendigen Erdarbeiten verbunden. Der Schacht ist damit das Herzstück der Grundstücksentwässerung.
Rechtlich gilt: Der Schacht muss jederzeit frei zugänglich sein. Überpflastern, Abdecken mit Folien oder Verdecken durch Erdreich ist nicht erlaubt. Eigentümer, die ihren Revisionsschacht unzugänglich machen, verstoßen gegen ihre Betreiberpflichten – und machen sich im Schadensfall haftbar. Das klingt banal, ist in der Praxis aber ein häufiges Problem: Gartenneugestaltungen, Terrassenplatten oder schlicht nachlässige Pflege führen regelmäßig dazu, dass Schächte nicht mehr auffindbar sind.
Was setzt sich in einem Revisionsschacht ab? Die häufigsten Ablagerungen sind:
- Fett und Öl aus Küche und Gewerbe – besonders hartnäckig, weil es an Wandungen haftet
- Schlamm und Sedimente aus Regenwasser und Bodeneintrag
- Wurzeleinwuchs – Baumwurzeln suchen aktiv Feuchtigkeit und dringen durch kleinste Risse ein
- Mineralische Ablagerungen wie Kalk und Rost, die den Querschnitt dauerhaft verengen
Was passiert, wenn man nichts tut? Zunächst verlangsamt sich der Abfluss. Dann kommt es zu Rückstau – Abwasser drückt zurück in Keller oder Bodenabläufe. Im schlimmsten Fall bricht eine Leitung. Die Schadenskosten liegen dann schnell im vier- bis fünfstelligen Bereich: Laut Branchendaten sind Infrastrukturschäden durch unterlassene Wartung mit 10.000 bis 99.999 Euro zu veranschlagen. Hinzu kommt das Versicherungsrisiko: Viele Gebäudeversicherer verweigern die Leistung, wenn kein regelmäßiger Wartungsnachweis vorliegt.
Wichtig ist auch die Abgrenzung zwischen Reinigung und Sanierung. Eine Reinigung entfernt Ablagerungen und stellt die Durchflusskapazität wieder her. Eine Sanierung – zum Beispiel per GFK-Schachtsanierung (glasfaserverstärkter Kunststoff) oder Inliner-Verfahren – behebt strukturelle Schäden dauerhaft und grabungslos. Wer regelmäßig reinigt, erkennt Schäden früh und kann mit einer Sanierung reagieren, bevor ein Totalausfall droht. Wer jahrelang nichts tut, steht oft vor einer teuren Kombination aus beidem.
Für Facility-Manager und gewerbliche Betreiber gilt zusätzlich: Fettabscheider, Ölabscheider und Sinkkästen unterliegen eigenen behördlichen Vorgaben zur Wartungsfrequenz. Diese sind strenger als die allgemeine Empfehlung für Revisionsschächte und müssen dokumentiert werden.
Reinigungsverfahren im Vergleich: Hochdruckspülung, Saugwagen und Kombination
Nicht jede Verschmutzung verlangt dasselbe Verfahren. Die Wahl der Methode beeinflusst Effektivität, Kosten und das Risiko für ältere Leitungen. Die drei wichtigsten Verfahren im Überblick:
Hochdruckspülung
Die Hochdruckspülung ist das Standardverfahren der Kanalreinigung. Ein Spülkopf wird in die Leitung eingeführt; Wasser mit hohem Druck löst Ablagerungen von der Rohrwand und treibt sie in Richtung Schacht. Chemische Zusätze sind nicht erforderlich – das Verfahren ist damit umweltverträglich. Die Effektivität bei Fett und Schlamm ist hoch. Ein Nachteil: Bei alten oder bereits beschädigten Leitungen kann der Wasserdruck bestehende Risse vergrößern. Vor dem Einsatz an älteren Anlagen empfiehlt sich daher eine TV-Untersuchung.
Saugwagen
Der Saugwagen arbeitet mit Vakuumtechnik. Er saugt gelöste Ablagerungen, Schlamm und Wasser direkt ab und transportiert sie zur fachgerechten Entsorgung. Allein eingesetzt ist er bei großen Schlammmengen sehr effektiv, bei hartnäckigen Fettablagerungen aber nur mittelgut. Das Schadensrisiko für alte Leitungen ist gering, weil kein Druckwasser eingesetzt wird. Der Einsatz eines Spezialfahrzeugs erhöht die Kosten gegenüber der reinen Hochdruckspülung.
Kombination Hochdruck + Saugwagen
Die Kombination beider Verfahren ist die umfassendste Lösung. Der Hochdruckstrahl löst Ablagerungen, der Saugwagen entfernt sie sofort. Das Ergebnis ist sehr hoch bei Fett und Schlamm, auch bei großen Schlammmengen. Die Kosten sind am höchsten, der Nutzen aber auch. Für stark verschmutzte Schächte oder als Jahreshauptreinigung ist diese Kombination die erste Wahl.
Ergänzende Verfahren
Bei Wurzeleinwuchs kommt das Fräsen zum Einsatz. Spezielle Fräsköpfe entfernen eingewachsene Wurzeln mechanisch aus Rohren mit Durchmessern von DN 100 bis DN 500. Anschließend empfiehlt sich eine TV-Untersuchung, um den Erfolg zu dokumentieren und verbleibende Schäden zu erkennen.
Die TV-Untersuchung (Kamerainspektion) ist kein Reinigungsverfahren, sondern ein Diagnosewerkzeug. Eine Kamera fährt durch das Rohr und liefert Bilder von Rissen, Einbrüchen, Wurzeleinwachsungen und Undichtigkeiten. Der Einsatzbereich liegt typischerweise bei DN 80 bis DN 800. Sinnvoll ist sie vor Sanierungsmaßnahmen, bei unklaren Verstopfungsursachen und als prophylaktische Untersuchung alle paar Jahre.
| Kriterium | Hochdruckspülung | Saugwagen | Kombination |
|---|---|---|---|
| Effektivität bei Fett/Schlamm | Hoch | Mittel | Sehr hoch |
| Effektivität bei großen Schlammmengen | Mittel | Hoch | Sehr hoch |
| Chemikalieneinsatz | Keiner | Keiner | Keiner |
| Risiko bei alten Leitungen | Erhöht | Gering | Erhöht |
| Kosten | Mittel | Höher | Am höchsten |
| Typischer Einsatz | Standardreinigung | Schlammentsorgung | Umfassende Reinigung |
Kosten der Schachtreinigung in Berlin und Brandenburg 2026
Die Kosten für eine professionelle Schachtreinigung in Berlin und Brandenburg liegen typischerweise zwischen 150 und 300 Euro pro Schacht. Diese Spanne ist breit – und das hat konkrete Gründe. Vier Faktoren bestimmen den Preis maßgeblich.
Zugänglichkeit des Schachts
Ein frei zugänglicher Schacht auf befestigtem Untergrund ist schnell angefahren und gereinigt. Liegt der Schacht unter einer Terrasse, ist er überpflastert oder durch Vegetation schwer erreichbar, entstehen Mehraufwände. Manche Betriebe berechnen dafür Zuschläge, andere kalkulieren es pauschal ein. Wer seinen Schacht regelmäßig freihalten will, spart langfristig Geld.
Verschmutzungsgrad
Leichte Ablagerungen, die durch eine kurze Hochdruckspülung gelöst werden, kosten rund 150 Euro. Mittlere Verschmutzungen – Schlamm, ältere Fettablagerungen – liegen bei etwa 225 Euro. Stark verschmutzte Schächte mit hartnäckigen Ablagerungen, Wurzeleinwuchs oder jahrelang aufgestautem Sediment können 300 Euro und mehr kosten. Regelmäßige Wartung hält den Verschmutzungsgrad niedrig und damit auch die Kosten.
Reinigungsmethode
Die reine Hochdruckspülung ist die günstigste Option. Sobald ein Saugwagen hinzukommt, steigen die Kosten – das Spezialfahrzeug muss bezahlt werden. Die Kombination aus Hochdruck und Saugwagen ist am teuersten, liefert aber auch das beste Ergebnis. Für die jährliche Routinereinigung eines sauberen Schachts reicht oft die Hochdruckspülung. Für eine Grundreinigung nach Jahren der Vernachlässigung ist die Kombination sinnvoll.
Vertragsmodell
Wer einen Pauschalwartungsvertrag mit einem Fachbetrieb abschließt, zahlt pro Reinigung weniger als bei Einzelaufträgen. Für Hausverwaltungen, Gewerbeimmobilien und Wohnanlagen mit mehreren Schächten lohnt sich ein Jahresvertrag fast immer. Die Kosten pro Schacht sinken, und die Dokumentation für Versicherungen und Behörden ist automatisch gewährleistet.
Zum Vergleich: Die Schadenskosten bei unterlassener Wartung liegen laut Branchendaten bei 10.000 bis 99.999 Euro. Eine jährliche Reinigung für 150 bis 300 Euro amortisiert sich damit bereits nach einem einzigen vermiedenen Schadensfall – und das schon im ersten Jahr.
Wir kommen gerne auf Sie zu
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Empfohlene Reinigungsintervalle nach Anlagentyp
Wie oft muss ein Revisionsschacht gereinigt werden? Die klare Antwort: mindestens einmal jährlich. Das ist die Expertenempfehlung für private und gewerbliche Revisionsschächte. Eine bundeseinheitliche gesetzliche Pflicht zur Reinigungsfrequenz gibt es nicht – aber kommunale Satzungen können strengere Anforderungen stellen. In Berlin und Brandenburg solltest du daher immer auch die örtliche Entwässerungssatzung prüfen.
Für andere Anlagentypen gelten andere Rhythmen. Sinkkästen und Straßenabläufe sammeln Laub, Sand und Sedimente – besonders im Herbst. Hier empfehlen Fachleute mindestens zwei Reinigungen pro Jahr, eine davon nach der Laubsaison. Wer in einer stark baumbestandenen Lage wohnt oder wirtschaftet, sollte häufiger reinigen lassen.
Fettabscheider und Ölabscheider sind eine eigene Kategorie. Sie unterliegen behördlichen Vorgaben, die sich nach Füllstand und Betriebsart richten. Gewerbliche Küchen, Werkstätten und Tankstellen müssen ihre Abscheider in der Regel vier Mal pro Jahr oder häufiger warten lassen – und das dokumentieren. Wer hier nachlässig ist, riskiert Bußgelder und Betriebsunterbrechungen.
Öffentliche Kanäle werden nach kommunalen Reinigungsplänen gereinigt. Grundstückseigentümer haben darauf keinen direkten Einfluss, aber sie sind für die Anschlussleitungen auf ihrem Grundstück selbst verantwortlich. Die Grenze zwischen öffentlicher und privater Verantwortung liegt in der Regel an der Grundstücksgrenze.
Eine prophylaktische TV-Untersuchung ergänzt die regelmäßige Reinigung sinnvoll. Alle drei bis fünf Jahre eine Kamerainspektion durchführen zu lassen, deckt Schäden auf, bevor sie teuer werden. Wer einen älteren Gebäudebestand betreibt oder Bäume in der Nähe von Leitungen hat, sollte diesen Rhythmus verkürzen.
Normative Grundlagen: DIN EN 1610, DIN 1986-30 und Berliner Wassergesetz
Schachtreinigung ist kein rechtsfreier Raum. Wer in Berlin oder Brandenburg eine Abwasseranlage betreibt, muss mehrere Normen und Gesetze kennen. Die wichtigsten im Überblick:
DIN EN 752
Die europäische Norm DIN EN 752 regelt Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden. Sie definiert allgemeine Qualitätsstandards und enthält Wartungsempfehlungen für öffentliche und private Entwässerungsanlagen. Sie ist die Basisnorm, auf der spezifischere Regelwerke aufbauen.
DIN EN 1610
DIN EN 1610 ist die zentrale Norm für die Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen. Sie bildet die Grundlage für Dichtheitsprüfungen – sowohl bei Neubauten als auch im Bestand. Wer eine Dichtheitsprüfung in Auftrag gibt oder durchführt, muss sich an dieser Norm orientieren.
DIN 1986-30
DIN 1986-30 regelt Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke. Sie legt Prüfpflichten und -fristen für die Grundstücksentwässerung fest. Für Grundstückseigentümer ist diese Norm besonders relevant, weil sie konkrete Handlungspflichten definiert.
Berliner Wassergesetz (BWG)
Das Berliner Wassergesetz ist die landesrechtliche Grundlage für Anforderungen in Berliner Wasserschutzgebieten. In diesen Gebieten gelten verschärfte Anforderungen: Dichtheitsprüfungen dürfen nur durch Unternehmen durchgeführt werden, die im Verzeichnis der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) gelistet sind. Das Verzeichnis ist öffentlich zugänglich und nach Postleitzahlen geordnet.
Wer ein Unternehmen in dieses Verzeichnis aufnehmen lassen möchte oder Fragen zur Zertifizierung hat, kann die SenMVKU direkt kontaktieren: Sabine Schönitz (sabine.schoenitz@senmvku.berlin.de) oder Jan-Hendrik Link (jan-hendrik.link@senmvku.berlin.de), Telefon 030 90252119.
| Norm / Regelwerk | Inhalt | Anwendungsbereich |
|---|---|---|
| DIN EN 752 | Europäische Norm für Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden; allgemeine Qualitätsstandards und Wartungsempfehlungen | Öffentliche und private Entwässerung |
| DIN EN 1610 | Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen; Grundlage für Dichtheitsprüfungen | Neubau und Bestand |
| DIN 1986-30 | Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke; Prüfpflichten und -fristen | Grundstücksentwässerung |
| Berliner Wassergesetz (BWG) | Landesrechtliche Grundlage für Anforderungen in Wasserschutzgebieten; Zertifizierungspflicht für Prüfbetriebe | Berlin (Wasserschutzgebiete) |
Für Brandenburg gilt: Das Land Brandenburg hat eigene wasserrechtliche Regelungen. Grundstückseigentümer sollten sich bei ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Wasser- und Abwasserzweckverband über lokale Anforderungen informieren. Die Normen DIN EN 1610 und DIN 1986-30 gelten bundesweit und sind auch in Brandenburg verbindlich.
Zertifizierte Anbieter für Schachtreinigung in Berlin und Brandenburg
Wer einen Fachbetrieb für Schacht- und Revisionsschachtreinigung sucht, sollte auf Zertifizierung achten. In Berlin führt die SenMVKU ein öffentliches Verzeichnis zertifizierter Unternehmen für Dichtheitsprüfungen in Wasserschutzgebieten. Viele dieser Betriebe bieten auch allgemeine Schachtreinigung, Kanalreinigung und TV-Untersuchungen an.
Anbieter in Berlin (Auswahl)
Die folgende Übersicht basiert auf dem Senatsverzeichnis der SenMVKU sowie öffentlich zugänglichen Unternehmensangaben. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
| Unternehmen | PLZ / Ort | Telefon |
|---|---|---|
| Clean-Rohr Service GmbH | 10365 Berlin | +49 30 96248710 |
| BrauCo Rohr- & Umweltservice GmbH & Co. KG | 12059 Berlin | +49 30 78181818 |
| Ex-Rohr GmbH | 12277 Berlin | +49 30 311670000 |
| KARL WEISS Technologies GmbH | 12277 Berlin | +49 30 3117620 |
| BUD Berliner Umweltdienste GmbH | 12357 Berlin | +49 30 66763935 |
| AROPAK Service GmbH | 12681 Berlin | +49 30 54981568 |
| Schilling Rohr- und Kanalreinigungs-Service (ULV-Nr. 13021) | 12683 Berlin | +49 30 54800410 |
| Clean-Kanalsanierung GmbH | 12683 Berlin | +49 30 51063833 |
| aqendo Berlin GmbH | 13156 Berlin | +49 30 85734545 |
| RUN 24 GmbH / AVA GmbH | 13403 Berlin | +49 30 68229966 |
Anbieter in Brandenburg (Auswahl)
Für das Brandenburger Umland gibt es ebenfalls spezialisierte Betriebe. Einige Berliner Unternehmen decken das gesamte Berliner Umland ab; darüber hinaus gibt es regional verwurzelte Anbieter:
| Unternehmen | Ort | Telefon |
|---|---|---|
| Aqua Look GmbH | 17291 Prenzlau | 03984 833823 |
| Aqua-Tool | 14772 Brandenburg a.d. Havel | 03381 798260 |
| Baufeld-Oel GmbH NL Berlin/Brandenburg | 14542 Werder/Havel | 03327 573606 |
| D. Benz Rohr- und Kanalreinigungsservice NL Berlin | 16816 Neuruppin | 03391 397148 |
| Rohrrettung & Umweltschutz Schiffmann GmbH | Schwielowsee OT Caputh | – |
Beim Vergleich von Angeboten solltest du nicht nur den Preis, sondern auch Zertifizierungen, Referenzen und den angebotenen Leistungsumfang berücksichtigen. Frag gezielt nach: Wird eine TV-Untersuchung vor der Reinigung angeboten? Gibt es einen schriftlichen Wartungsnachweis? Ist das Unternehmen im Senatsverzeichnis gelistet? Diese Fragen trennen professionelle Anbieter von weniger seriösen Anbietern.
Weitere Leistungen der Kanalreinigung
Antworten auf Fragen zur Schachtreinigung
Typischerweise 150 bis 300 Euro pro Schacht. Der genaue Preis hängt von Zugänglichkeit, Verschmutzungsgrad und eingesetztem Verfahren ab. Pauschalwartungsverträge sind langfristig günstiger als Einzelaufträge.
Experten empfehlen mindestens einmal jährlich. Eine bundeseinheitliche gesetzliche Pflicht zur Reinigungsfrequenz besteht nicht. Kommunale Satzungen in Berlin und Brandenburg können abweichende Anforderungen stellen.
Überpflasterte oder verdeckte Schächte verhindern Wartung und Reinigung. Eigentümer sind verpflichtet, Revisionsschächte jederzeit frei zugänglich zu halten. Im Schadensfall droht volle Haftung.
DIN EN 1610 und DIN 1986-30 sind bundesweit verbindlich. In Berliner Wasserschutzgebieten müssen Prüfungen durch zertifizierte Unternehmen aus dem Verzeichnis der SenMVKU durchgeführt werden.
Eine Kamerainspektion analysiert Risse, Einbrüche und Wurzeleinwuchs in Rohren von DN 80 bis DN 800. Sinnvoll vor Sanierungsmaßnahmen, bei unklaren Verstopfungsursachen oder als prophylaktische Untersuchung alle drei bis fünf Jahre.
Verstopfungen, Rückstau, Überschwemmungen und Leitungsbrüche. Schadenskosten liegen bei 10.000 bis 99.999 Euro. Versicherungen können Leistungen verweigern, wenn kein regelmäßiger Wartungsnachweis vorliegt.
Reinigung entfernt Ablagerungen und stellt die Durchflusskapazität wieder her. Sanierung – etwa per GFK-Schachtsanierung oder Inliner-Verfahren – behebt strukturelle Schäden dauerhaft und in der Regel grabungslos.
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