Bodenreinigung & Beschichtung

Rutschhemmende Reinigung und Pflege von Gastro-Böden in Berlin und Brandenburg.

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    Rutschhemmend und hygienisch

    Professionelle Bodenreinigung und -beschichtung

    BPS Facilities reinigt und beschichtet Gastronomieböden in Berlin und Brandenburg fachgerecht – fugenlos, rutschhemmend und HACCP-konform.

    Das reinigen wir:

    Küchen- und Gastraumböden

    Fliesen und Beschichtungen

    Fugen und Randbereiche

    Ihre Vorteile:

    Rutschhemmung nach Norm

    HACCP-konforme Reinigung

    Auf Wunsch mit Beschichtung

    Werterhalt der Böden

    Vertrauen Sie den Reinigungsprofis von BPS Facilities

    So läuft Ihre Bodenreinigung ab

    Der direkte Weg zu sauberen Gastronomieböden

    Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Bodenreinigung.

    Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort

    Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Reinigungsbedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.

    Saubere Ausführung durch geschultes Team

    Ein festes, geschultes Team übernimmt die Bodenreinigung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.

    Rutschhemmung und Hygiene

    Werterhalt der Böden

    Feste Ansprechpartner

    Unser Reinigungskonzept für Ihre Bodenreinigung

    Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Bodenreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.

    Faire Kosten, transparent kalkuliert

    Die Kosten für Bodenreinigung und -beschichtung richten sich nach Bodenart, Fläche und Verfahren. Ihr genaues, transparentes Angebot erstellen wir individuell.

    Bodenreinigung

    Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist

    Reinigung nach Maß

    Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle für Ihre Räume zusammen.

    Erfahrenes, festes Team

    Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.

    Faire und transparente Kosten

    Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.

    Bodenreinigung und Bodenbeschichtung in der Gastronomie sind in Berlin und Brandenburg keine Kür, sondern gesetzliche Pflicht. Wer ein Restaurant, eine Großküche oder einen Cateringbetrieb führt, muss Böden fugenlos, porendicht und HACCP-konform gestalten – und das lückenlos dokumentieren. Verstöße kosten nicht nur Bußgelder, sondern können zur sofortigen Betriebsschließung führen. Dieser Artikel zeigt dir, welche Normen gelten, welche Beschichtungssysteme sinnvoll sind, was sie kosten und wie ein rechtssicherer Reinigungsplan aussieht.

    Gesetzliche Grundlagen: Was Gastronomiebetriebe in Berlin und Brandenburg wissen müssen

    Die rechtliche Basis ist europaweit einheitlich. Die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 – die EU-Lebensmittelhygieneverordnung – gilt seit 2006 für alle Lebensmittelunternehmer, also auch für jeden Restaurantbetreiber in Mitte, Prenzlauer Berg oder Potsdam. Sie verpflichtet dazu, ein ständiges Verfahren auf Basis des HACCP-Konzepts einzurichten und aufrechtzuerhalten. Das ist kein Empfehlung, das ist Artikel 5 der Verordnung.

    Auf nationaler Ebene setzt die Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) diese EU-Vorgaben um. Sie konkretisiert die Anforderungen an Betriebsräume, Böden, Reinigung und Desinfektion. Das Lebensmittel-, Futtermittel- und Bedarfsgegenständegesetzbuch (LFBG) flankiert das Ganze als übergeordnetes nationales Rahmengesetz zur Abwehr von Gesundheitsgefahren.

    Das HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points) ist das zentrale Managementwerkzeug. Es verlangt eine systematische Gefahrenanalyse und die Festlegung kritischer Kontrollpunkte im Betrieb. Böden gehören dabei zu den hygienisch relevantesten Flächen überhaupt: Sie nehmen Fett, Lebensmittelreste, Reinigungsmittel und Feuchtigkeit auf. Ein nicht HACCP-konformer Boden ist damit automatisch ein kritischer Punkt im Eigenkontrollsystem.

    Als praktische Handlungsanleitung dient die DIN 10516:2020-10. Diese Norm beschreibt, wie Reinigung und Desinfektion in Lebensmittelbetrieben durchzuführen sind. Sie ist zwar keine direkt bindende Rechtsnorm, gilt aber als anerkannter Stand der Technik. Wer sie einhält, ist auf der sicheren Seite gegenüber dem Gesundheitsamt.

    Und das Gesundheitsamt kommt. In Berlin und Brandenburg führen die lokalen Behörden regelmäßige, teils unangekündigte Lebensmittelkontrollen durch. Die Konsequenzen bei Verstößen sind empfindlich: Bußgelder, Auflagen, Betriebsschließungen oder – in schweren Fällen – strafrechtliche Konsequenzen. Wer keinen aktuellen Reinigungs- und Desinfektionsplan vorweisen kann, hat beim nächsten Kontrollbesuch ein ernstes Problem.

    Der Reinigungs- und Desinfektionsplan ist Pflichtdokument im HACCP-System. Er muss schriftlich festlegen: Was gereinigt wird, womit, wie, wie oft – und wer dafür verantwortlich ist. Das klingt bürokratisch, ist aber der Kern eines funktionierenden Hygienemanagements. Ohne dieses Dokument ist ein HACCP-System formal unvollständig.

    Gut zu wissen: Die EU-Lebensmittelhygieneverordnung gilt unmittelbar – sie muss nicht erst durch nationales Recht umgesetzt werden. Auch ein kleines Café in Brandenburg an der Havel ist seit 2006 direkt an diese Verordnung gebunden.

    Anforderungen an Gastronomieböden: Fugenlos, porendicht und chemikalienbeständig

    Ein Gastronomieboden ist kein normaler Gewerbeboden. Er muss einer Kombination aus mechanischer Belastung, aggressiven Chemikalien, Temperaturschwankungen und biologischen Gefahren standhalten – und dabei jederzeit hygienisch einwandfrei sein. Die Anforderungen sind klar definiert.

    Die wichtigste Grundvoraussetzung: fugenlos und porendicht. Fugen und Poren sind Rückzugsorte für Feuchtigkeit, Schmutz und Keime. In einer Küche, in der täglich Fett, Fruchtsäuren und Lebensmittelreste auf den Boden gelangen, sind solche Verstecke inakzeptabel. Der IHK-Grundsatz bringt es auf den Punkt: „Glatt, leicht zu reinigen, ggf. zu desinfizieren.“ Klingt simpel, ist in der Praxis aber anspruchsvoll.

    Böden müssen außerdem 100 % flüssigkeitsdicht sein. Das bedeutet: kein Eindringen von Wasser, Reinigungsmitteln oder Lebensmittelflüssigkeiten in den Untergrund. Gleichzeitig müssen sie beständig sein gegen Reinigungschemikalien, Fruchtsäuren, Laugen, Salze, Öle und Fette. Wer hier spart, zahlt später doppelt – nämlich für die Sanierung eines durchfeuchteten oder chemisch angegriffenen Untergrunds.

    Die eingesetzten Materialien müssen auf lebensmittelrechtliche Unbedenklichkeit geprüft sein. Das ist kein Detail am Rande: Ein Boden, der unter Wärme oder Chemikalieneinwirkung Substanzen abgibt, die in Lebensmittel gelangen könnten, ist lebensmittelrechtlich nicht zulässig. Zusätzlich müssen Brandschutz- und Umweltnormen eingehalten werden.

    Ein oft unterschätzter Aspekt ist die Rutschhemmung. In einer Gastronomieküche ist der Boden regelmäßig nass und fettig. Das Unfallrisiko ist real. Die Norm DIN 51130 regelt die Rutschhemmung in Arbeitsräumen mit erhöhter Rutschgefahr und stuft Böden in R-Klassen von R9 bis R13 ein. Für Gastronomieküchen gilt mindestens R11 als Pflicht. Großküchen mit mehr als 100 Gedecken täglich benötigen R12. Schlachthöfe und Räume mit großen Fettmengen brauchen R13.

    Für nassbelastete Barfußbereiche – also Duschen, Umkleideräume oder Wellnessbereiche in Hotels – gilt die separate Norm DIN 51097 mit den Klassen A, B und C, wobei C die höchste Rutschhemmung darstellt.

    Rutschhemmende Eigenschaften lassen sich gezielt in Beschichtungssysteme einarbeiten. Die bewährteste Methode ist die Einstreuung von Naturquarzsand oder Colorquarzsand in die noch frische Beschichtung. Das erhöht die Griffigkeit der Oberfläche, ohne die anderen Eigenschaften zu beeinträchtigen.

    Epoxidharz vs. Polyurethan: Die richtige Bodenbeschichtung für Gastronomie und Großküchen

    Wenn es um die Wahl des richtigen Beschichtungssystems geht, stehen in der Gastronomie zwei Systeme im Mittelpunkt: Epoxidharz (EP) und Polyurethan (PU). Beide erfüllen die Grundanforderungen – fugenlos, porendicht, HACCP-konform – unterscheiden sich aber in entscheidenden Eigenschaften.

    Epoxidharz ist das klassische System für stark beanspruchte Gewerbebereiche. Es bietet sehr hohe chemische Beständigkeit, ist fugenlos aufzubringen und hält mechanischen Belastungen gut stand. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu Polyurethan günstiger. Der Nachteil: Epoxidharz ist relativ spröde und reagiert empfindlich auf Temperaturschwankungen. UV-Strahlung lässt die Oberfläche vergilben. Für Küchenbereiche ohne intensive Dampfreinigung und ohne extreme Temperaturwechsel ist Epoxidharz eine solide Wahl.

    Polyurethan ist elastischer, UV-stabiler und deutlich temperaturbeständiger. Besonders das Polyurethanbeton-System gilt in der Lebensmittelindustrie als Goldstandard. Es verträgt Temperaturen von -40 °C bis +120 °C – relevant für Küchen, in denen kochendes Wasser oder Dampfreiniger zum Einsatz kommen. PU-Systeme sind besser geeignet für Bereiche mit Heißwasser- und Dampfreinigung, wie sie in Großküchen üblich sind. Der Preis liegt tendenziell etwas höher als bei Epoxidharz.

    Beide Systeme lassen sich mit Quarzsandeinstreuung rutschhemmend ausführen und erreichen so die geforderten R-Klassen nach DIN 51130. Das Versiegelungsintervall liegt bei 1 bis 3 Jahren, abhängig von der Beanspruchung und dem eingesetzten Material. Wer eine Gastronomieküche mit 280 m² Fläche – eine typische Größe für HACCP-konforme Betriebe – beschichten lässt, sollte diesen Wartungszyklus von Anfang an einplanen.

    Ein wichtiger Hinweis zur Planung: Fachbetriebe setzen häufig einen Mindestauftragswert von 3.000 Euro netto an – unabhängig von der Quadratmeterzahl. Spürbare Mengenrabatte gibt es in der Regel ab etwa 100 m². Wer also eine kleinere Fläche beschichten lassen möchte, zahlt pro Quadratmeter überproportional mehr.

    Epoxidharz vs. Polyurethan für Gastronomieböden im Vergleich
    Kriterium Epoxidharz (EP) Polyurethan (PU)
    Kosten professionell (€/m²) 50–120 70–120
    Chemische Beständigkeit Sehr hoch Hoch
    Elastizität Gering Hoch
    UV-Stabilität Gering Hoch
    Temperaturbeständigkeit Eingeschränkt −40 °C bis +120 °C
    Eignung Dampfreinigung Bedingt Besser geeignet
    Fugenlosigkeit Ja Ja
    Rutschhemmung erreichbar Ja (Quarzsand) Ja (Quarzsand)
    Empfehlung Gastronomie Geeignet Optimal (insb. PU-Beton)
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        Kosten für Bodenbeschichtung und Reinigung: Preisübersicht für Berlin und Brandenburg

        Konkrete Zahlen helfen bei der Budgetplanung. Hier sind die aktuellen Marktpreise für 2026, aufgeteilt nach Beschichtung und laufender Reinigung.

        Bei der Bodenbeschichtung beginnt Epoxidharz im Einstiegsbereich bei ab 50 Euro pro Quadratmeter netto. Für eine professionelle Ausführung mit 5 mm Schichtstärke, Untergrundvorbereitung und fachgerechter Verlegung liegt die realistische Spanne bei 60 bis 120 Euro pro Quadratmeter. Polyurethan-Systeme starten bei ab 90 Euro pro Quadratmeter netto für ein 3-Schicht-System und erreichen ebenfalls bis zu 120 Euro in der professionellen Ausführung.

        Wichtig für die Kalkulation: Fachbetriebe setzen häufig einen Mindestauftragswert von 3.000 Euro netto an – unabhängig davon, wie groß die zu beschichtende Fläche ist. Wer also nur 30 m² beschichten lassen möchte, zahlt trotzdem mindestens diesen Betrag. Ab etwa 100 m² werden Mengenrabatte spürbar, die den Quadratmeterpreis deutlich senken können.

        Für eine typische HACCP-konforme Gastronomieküche mit rund 280 m² Fläche ergibt sich bei einem mittleren Epoxidharz-Preis von 85 Euro pro Quadratmeter ein Gesamtbudget von rund 23.800 Euro netto. Mit Polyurethanbeton und einem Mittelwert von 105 Euro pro Quadratmeter wären es rund 29.400 Euro netto. Das sind Investitionen, die sich über mehrere Jahre amortisieren – zumal der Versiegelungszyklus von 1 bis 3 Jahren laufende Kosten erzeugt.

        Bei der laufenden Reinigung durch professionelle Dienstleister liegt der Einstiegspreis in Berlin bei ab 3,50 Euro pro Quadratmeter für Großflächen mit häufiger Beauftragung. Berliner Preise liegen dabei generell 10 bis 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt – ein Großstadtzuschlag, der bei der Jahresplanung berücksichtigt werden sollte.

        Auf dem Berliner Markt sind mehrere spezialisierte Anbieter für HACCP-konforme Gastronomiereinigung aktiv: CEMAX Gebäudereinigung GmbH, BM-Facility, Alles Clean24, Cleanserve International und NK Cleaning. Alle bieten flexible Reinigungsintervalle und Reinigungen außerhalb der Öffnungszeiten an – ein wichtiges Kriterium, damit der laufende Betrieb nicht gestört wird.

        Tipp: Plane den Mindestauftragswert von 3.000 Euro netto von Anfang an ein. Wenn du mehrere Bereiche gleichzeitig beschichten lässt – Küche, Lager, Personalräume – sinkt der effektive Quadratmeterpreis deutlich. Ab 100 m² lohnt sich die Verhandlung über Mengenrabatte.

        Reinigungsintervalle und HACCP-konformer Reinigungsplan für Gastronomiebetriebe

        Ein HACCP-konformer Reinigungsplan ist mehr als eine Checkliste. Er ist ein rechtlich verbindliches Dokument, das fünf Fragen beantwortet: Was wird gereinigt? Womit (welches Mittel, welche Konzentration)? Wie (welches Verfahren)? Wann (welche Frequenz)? Und Wer ist verantwortlich? Fehlt eine dieser Angaben, ist der Plan formal unvollständig – und das Gesundheitsamt wird das bemerken.

        Die Reinigungsintervalle sind nach Bereich und Risiko gestaffelt. Küchenböden müssen täglich nass gewischt werden – mindestens einmal, bei starker Beanspruchung mehrmals täglich. Die Desinfektion folgt mindestens einmal wöchentlich, immer im Anschluss an eine gründliche Reinigung. Denn Desinfektionsmittel haben nur begrenzte Reinigungswirkung: Wer auf einen schmutzigen Boden desinfiziert, erreicht kaum etwas. Die Reihenfolge ist zwingend: erst reinigen, dann desinfizieren.

        Für Gastraumböden gilt eine wöchentliche Grundreinigung als Mindeststandard. Empfohlen wird der Einsatz eines Scheuersaugautomaten, der Wasser und Schmutz sofort aufnimmt und keine Pfützen hinterlässt. Das ist besonders wichtig für Böden aus Holz, Vinyl oder Naturstein, die empfindlicher auf stehende Feuchtigkeit reagieren als Küchenbeschichtungen.

        Die monatliche Tiefenreinigung der Küche geht über das tägliche Wischen hinaus. Sie umfasst Bereiche unter und hinter Geräten, Abflüsse, Bodenrinnen und alle schwer zugänglichen Stellen. Diese Reinigung sollte von einer Fachfirma durchgeführt oder zumindest supervidiert werden – das Personal hat im laufenden Betrieb selten die Zeit und die Ausrüstung dafür.

        Quartalsweise bis halbjährlich steht die Grundreinigung der kompletten Küche an. Einmal jährlich sollte das gesamte Restaurant von oben bis unten grundgereinigt werden – Decken, Wände, Böden, Lüftungsanlagen. Das ist die Gelegenheit, auch den Zustand der Bodenbeschichtung zu prüfen und kleinere Schäden zu beheben, bevor sie größer werden.

        Die Schrittfolge bei der Küchenbodenreinigung ist standardisiert: Grobschmutz entfernen, einschäumen, maschinelle Reinigung, Ecken und Kanten manuell nacharbeiten, Reinigungsflotte absaugen, Abläufe reinigen und desinfizieren, Filterkorb leeren, abschließend Desinfektion der Bodenflächen. Wer diese Reihenfolge einhält und dokumentiert, ist bei der nächsten Kontrolle auf der sicheren Seite.

        Bei den Reinigungsmitteln gilt: Für Küchenböden werden stark alkalisch oder enzymatisch formulierte Mittel eingesetzt. Sie lösen Fettfilme zuverlässig, erhalten die rutschhemmenden Eigenschaften der Beschichtung und sind kompatibel mit maschineller Reinigung. Für Gastraumböden kommen pH-neutrale, materialschonende Mittel zum Einsatz – besonders wichtig bei Holz, Naturstein oder Designoberflächen. Vor- und Nachspülen erfolgt grundsätzlich mit Trinkwasser gemäß Trinkwasserverordnung.

        Einige weitere Intervalle aus dem Pflichtplan im Überblick: Arbeitsflächen und Schneidbretter werden nach jedem Produktwechsel gereinigt und desinfiziert. Kontaktflächen wie Griffe und Schalter mehrmals täglich. Der Geschirrspülmaschinen-Filter täglich. Kühlschrank-Innenräume, Bodenrinnen und Abzugshaube-Fettfilter wöchentlich. Kombidämpfer und Öfen wöchentlich bis monatlich. Fettabscheider monatlich durch eine Fachfirma.

        Antworten auf Fragen zur Bodenreinigung & Beschichtung

        Maßgeblich sind die EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004, die nationale LMHV sowie das LFBG. Artikel 5 der EU-HygieneVO verpflichtet zur HACCP-Einrichtung. Die DIN 10516:2020-10 dient als Handlungsanleitung. Überwacht wird durch die lokalen Gesundheitsämter in Berlin und Brandenburg.

        Mindestens R11 nach DIN 51130 ist für Gastronomieküchen vorgeschrieben. Großküchen mit mehr als 100 Gedecken täglich benötigen R12. Für nassbelastete Barfußbereiche gilt DIN 51097 mit Klasse C als höchster Stufe.

        Epoxidharz kostet ab 50 Euro pro Quadratmeter netto, professionell 60 bis 120 Euro. Polyurethan startet bei 90 Euro netto. Fachbetriebe setzen häufig einen Mindestauftragswert von 3.000 Euro netto an, unabhängig von der Fläche.

        Küchenböden müssen täglich nass gewischt und mindestens wöchentlich desinfiziert werden. Monatlich folgt eine Tiefenreinigung, quartalsweise bis halbjährlich eine Grundreinigung durch eine Fachfirma. Jährlich wird das gesamte Restaurant grundgereinigt.

        Polyurethanbeton gilt als optimale Lösung für Großküchen: höhere Elastizität, Temperaturbeständigkeit bis 120 °C, besser geeignet für Dampfreinigung. Epoxidharz ist günstiger und ausreichend für weniger thermisch belastete Bereiche.

        Ja, der Reinigungs- und Desinfektionsplan ist Pflichtdokument im HACCP-System. Er muss schriftlich festlegen: Was, Womit, Wie, Wann und Wer. Fehlt er bei einer Kontrolle, gilt das HACCP-System als unvollständig.

        Professionelle Gastronomiereinigung in Berlin kostet ab 3,50 Euro pro Quadratmeter bei Großflächen und häufiger Beauftragung. Berliner Preise liegen generell 10 bis 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

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