Glasreinigung im Büro
Streifenfreie Fenster und Glasflächen im Büro in Berlin und Brandenburg.
Professionelle Glasreinigung im Büro
BPS Facilities reinigt Fenster, Glastrennwände und Glastüren in Ihren Büroräumen streifenfrei – innen wie außen, auch in der Höhe, in Berlin und Brandenburg.
Das reinigen wir:
Fenster innen und außen
Glastrennwände und Glastüren
Schaufenster und Fassadenglas
Ihre Vorteile:
Streifenfreies Ergebnis
Sichere Höhenreinigung
Flexible Intervalle
Termintreue Ausführung
So läuft Ihre Glasreinigung ab
Der direkte Weg zu sauberen Glasflächen
Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Glasreinigung.
Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort
Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Reinigungsbedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.
Saubere Ausführung durch geschultes Team
Ein festes, geschultes Team übernimmt die Glasreinigung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.
Streifenfreie Sauberkeit
Sichere Höhenreinigung
Feste Ansprechpartner
Unser Reinigungskonzept für Ihre Glasreinigung
Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Glasreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.
Faire Kosten, transparent kalkuliert
Glasreinigung im Büro kostet je nach Zugänglichkeit, Fenstertyp und Methode rund 1,80 bis 12,00 Euro pro Quadratmeter. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.
Glasreinigung
Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist
Reinigung nach Maß
Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle für Ihre Räume zusammen.
Erfahrenes, festes Team
Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.
Faire und transparente Kosten
Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.
Glasreinigung im Büro in Berlin und Brandenburg kostet zwischen 1,80 und 12,00 €/m² Glasfläche – abhängig von Fenstertyp, Gebäudehöhe und Reinigungsmethode. Wer ein Büro mit 100 m² Glasfläche halbjährlich reinigen lässt, zahlt ab 600 € pro Jahr. Für Hochhäuser mit Industriekletterern werden bis zu 12,00 €/m² fällig. Die gute Nachricht: Professionelle Dienstleister sind bei größeren Flächen bis zu 40 % günstiger als Eigenreinigung – wenn man alle versteckten Kosten einrechnet. Was genau hinter diesen Zahlen steckt, welche Normen gelten und worauf du bei der Auftragsvergabe achten musst, erfährst du hier.
Was kostet Glasreinigung im Büro? Preise pro m² im Überblick
Das gängigste Preismodell in der Gebäudereinigungsbranche ist die flächenbasierte Abrechnung in Euro pro Quadratmeter Glasfläche. Es ist transparent, gut vergleichbar und ermöglicht eine präzise Kalkulation – sowohl für den Auftraggeber als auch für den Dienstleister. Daneben gibt es zeitbasierte Abrechnung (35–60 €/h in Berlin) und Pauschalpreise für klar definierte, wiederkehrende Aufträge.
Die Preisspanne ist breit: Standard-Innenfenster in gut zugänglichen Büros starten bei 1,80 €/m². Am oberen Ende liegen Hochhäuser, bei denen FISAT-zertifizierte Industriekletterer mit Seilzugangstechnik arbeiten – hier werden bis zu 12,00 €/m² aufgerufen. Entscheidend für den Preis sind drei Faktoren: die Zugänglichkeit der Glasfläche, der Fenstertyp und der Umfang der Reinigung (Unterhalt oder Grundreinigung).
Die Unterhaltsreinigung umfasst die regelmäßige, intervallbasierte Reinigung der Glasflächen selbst. Sie beginnt bei 1,80 €/m² für gut erreichbare Innenfenster. Die Grundreinigung geht weiter: Rahmen, Falze, Beschläge und Fensterbänke werden mitgereinigt. Der Netto-Richtwert liegt hier bei 3,80 €/m² – also gut doppelt so viel wie die einfache Unterhaltsreinigung.
Besonders relevant für Berlin: Viele Bürogebäude in Altbaulagen haben Doppelkastenfenster mit vier Glasflächen pro Fensteröffnung. Das treibt den Preis auf 3,00–6,00 €/m². Schwer zugängliche Flächen ab dem zweiten Obergeschoss, die eine Hubarbeitsbühne erfordern, kosten 4,00–8,00+ €/m² – hinzu kommen 250–500 €/Tag Maschinenmiete für den Hubsteiger. Atrium-Hochverglasungen liegen bei 4,50–8,00 €/m².
Für die Kalkulation lohnt es sich, die Leistungszahlen aus dem RAL-Merkblatt Glasreinigungsarbeiten 2020 zu kennen: Glastüren und Innenverglasung erreichen 10–25 m²/h, Innen- und Außenfenster bis 5 m² Fenstergröße 5–20 m²/h. Bei größeren Fenstern (5–15 m²) sind 5–30 m²/h möglich. Diese Zahlen helfen, Angebote auf Plausibilität zu prüfen.
| Fenstertyp / Situation | Preis (€/m²) |
|---|---|
| Innenfenster Standard (gut zugänglich) | 1,80 – 2,80 |
| Außenfenster Standard (Stab/Wasserentsalzung) | 2,00 – 3,50 |
| Zweiseitige Fensterreinigung (netto) | 2,20 |
| Fenstergrundreinigung mit Rahmen (netto) | 3,80 |
| Doppelkastenfenster Altbau Berlin | 3,00 – 6,00 |
| Atrium-Hochverglasung mit Hubsteiger | 4,50 – 8,00 |
| Schwer zugänglich / hochgelegen (Hebebühne) | 4,00 – 8,00+ |
| Hochhaus mit Industriekletterer / Seilzugang | 6,00 – 12,00 |
Reinigungsmethoden nach Gebäudehöhe: Von der Teleskopstange bis zum Industriekletterer
Die Wahl der Reinigungsmethode hängt direkt von der Gebäudehöhe und der Zugänglichkeit der Glasflächen ab. Was im Erdgeschoss mit einem Fensterwischer erledigt ist, erfordert im 15. Stockwerk spezialisiertes Equipment, zertifiziertes Personal und eine detaillierte Gefährdungsbeurteilung. Die Methode bestimmt maßgeblich den Preis – und die Sicherheit der Reinigungskräfte.
Erdgeschoss bis zweites Obergeschoss: Handreinigung und Teleskopstange
Für gut zugängliche Flächen bis etwa zum zweiten Obergeschoss ist die klassische Handreinigung mit Abzieher und Eimer oder mit einer Teleskopstange die günstigste und schnellste Methode. Leistungszahlen von 10–25 m²/h sind hier realistisch. Diese Methode deckt den Großteil normaler Bürogebäude in Berlin und Brandenburg ab und entspricht dem günstigsten Preissegment von 1,80–3,50 €/m².
Bis ca. 15–20 m Höhe: Wasserentsalzungssystem (Stab-System)
Das Wasserentsalzungssystem – auch Stab-System oder Pure-Water-System genannt – ist die bevorzugte Methode für Außenfassaden bis etwa 15–20 m Höhe. Vollentsalztes Wasser wird über Teleskopstangen mit Bürste auf die Glasfläche aufgetragen und anschließend ablaufen gelassen. Da das Wasser keine Mineralien enthält, trocknet es streifenfrei auf – ganz ohne Reinigungsmittel. Das ist ökologisch vorteilhaft und reduziert Chemikalieneinsatz auf null. Die Methode ist mittlerweile Standard für Außenfassaden im Bereich von 3–5 Stockwerken und liegt preislich im mittleren Segment bei 2,00–3,50 €/m².
Ab ca. 15 m Höhe: Hubarbeitsbühnen
Sobald Glasflächen über etwa 15 m Höhe gereinigt werden müssen, kommen Hubarbeitsbühnen – sogenannte Hubsteiger – zum Einsatz. Sie ermöglichen sicheres Arbeiten auf großen Höhen und sind für viele Berliner Bürogebäude der Nachkriegszeit und der 1990er-Jahre typisch. Wichtig: Die Maschinenmiete für einen Hubsteiger schlägt mit 250–500 €/Tag zusätzlich zum m²-Preis zu Buche. Der m²-Preis selbst liegt bei 4,00–8,00+ €. Für die Nutzung von Hubarbeitsbühnen gelten die TRBS 2121-1 und die DGUV Regel 101-605 – das Personal muss entsprechend eingewiesen und die Gefährdungsbeurteilung dokumentiert sein.
Hochhäuser: Befahranlagen, Wartungsbühnen und Industriekletterer
Berliner und Brandenburger Hochhäuser – etwa im Potsdamer Platz-Umfeld oder in modernen Büroparks in Potsdam und Cottbus – erfordern spezialisierte Lösungen. Gebäude mit fest installierten Befahranlagen oder Wartungsbühnen sind vergleichsweise einfach zu reinigen: Die Bühne wird abgefahren, das Team reinigt Abschnitt für Abschnitt. Kosten: 6–9 €/m².
Fehlt eine Befahranlage, bleibt nur die Seilzugangstechnik durch FISAT- oder IRATA-zertifizierte Industriekletterer. Diese Spezialisten sichern sich über Anschlagpunkte auf dem Dach und arbeiten sich von oben nach unten vor. Die Zertifizierung ist Pflicht – ohne sie darf diese Arbeit rechtlich nicht ausgeführt werden. Preise: 8–12 €/m², spezialisiert und nicht verhandelbar nach unten. Glasdächer stellen einen Sonderfall dar: Sie dürfen nur betreten werden, wenn ein Begehbarkeitsnachweis vorliegt. Fehlt dieser, ist ein Spezialeinsatz von außen oder mit Unterstellkonstruktionen erforderlich.
Wir kommen gerne auf Sie zu
Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.
Berliner Altbau und Doppelkastenfenster: Besonderheiten und Mehrkosten
Wer ein Büro in einem Berliner Altbau betreibt – ob in Mitte, Prenzlauer Berg, Charlottenburg oder Schöneberg – kennt das Phänomen: Die Fenster sehen von außen normal aus, aber der Reinigungsaufwand ist deutlich höher als erwartet. Der Grund sind Doppelkastenfenster, eine Fenstertechnik, die vor allem in Gebäuden aus der Gründerzeit und der Vorkriegszeit verbreitet ist.
Was sind Doppelkastenfenster?
Ein Doppelkastenfenster besteht aus zwei hintereinander liegenden Fensterrahmen, jeweils mit zwei Glasflächen. Pro Fensteröffnung entstehen damit vier Glasflächen statt der üblichen zwei bei modernen Isolierglasfenstern. Das bedeutet: Der Reinigungsaufwand verdoppelt sich nahezu. Zusätzlich müssen die Reinigungskräfte den Zwischenraum zwischen den beiden Rahmen zugänglich machen – oft durch Aushängen des inneren Flügels. Das kostet Zeit und erfordert Erfahrung.
Der Preiseffekt ist direkt messbar: Während Standard-Bürofenster bei 1,80–3,50 €/m² liegen, kosten Doppelkastenfenster 3,00–6,00 €/m². Viele Dienstleister berechnen zusätzlich einen pauschalen Altbau-Aufschlag von +0,50 €/m² als Mindestzuschlag für den erhöhten Koordinationsaufwand. Bei einer Glasfläche von 200 m² macht das schnell 100–600 € Mehrkosten pro Reinigungsdurchgang aus.
Strukturglas, Bleiglas und andere Sonderfälle
Altbauten bringen weitere Besonderheiten mit sich. Strukturglas (geripptes oder gemustertes Glas) und Bleiglas (Bleistege zwischen Glassegmenten) können nicht maschinell oder mit Abzieher gereinigt werden – hier ist ausschließlich manuelle Reinigung mit weichen Tüchern möglich. Das treibt den Preis auf 3,50–6,00 €/m². Wer solche Glasarten hat, sollte das im Angebot explizit angeben, damit der Dienstleister korrekt kalkuliert.
Planung der Reinigungsfrequenz bei Altbauten
Der erhöhte Zeitaufwand bei Doppelkastenfenstern hat direkte Auswirkungen auf die Reinigungsplanung. Eine Grundreinigung – also die intensive Reinigung inklusive Rahmen, Falze, Beschläge und Fensterbänke – sollte bei Altbaufenstern mindestens zweimal jährlich durchgeführt werden: einmal im Frühjahr nach der Pollensaison und einmal im Herbst vor der Heizperiode. Nur so lassen sich Schmutzablagerungen in den Falzen verhindern, die langfristig das Holz schädigen können.
Für die Unterhaltsreinigung gilt: Innenfenster monatlich, Außenfenster vierteljährlich. Bei Büros in stark befahrenen Straßen Berlins – etwa am Kurfürstendamm, der Friedrichstraße oder der Karl-Marx-Allee – empfiehlt sich eine höhere Frequenz, da Abgase, Feinstaub und Reifenabrieb die Glasflächen schneller verschmutzen.
Reinigungsfrequenz und Jahreskosten: Wie oft und was kostet es wirklich?
Die Reinigungsfrequenz ist einer der stärksten Kostenhebel überhaupt. Wer seine Bürofenster statt halbjährlich vierteljährlich reinigen lässt, verdoppelt die Jahreskosten – bekommt dafür aber dauerhaft saubere Glasflächen, die einen professionellen Eindruck hinterlassen. Die DIN 77400 schreibt vor, dass Reinigungsintervalle an Nutzung und Lage des Gebäudes angepasst werden müssen. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht – aber klare Richtwerte.
Empfohlene Reinigungsintervalle nach Bereich
Für Außenfenster gilt: mindestens zweimal jährlich (Frühling und Herbst), empfohlen viermal jährlich. Frühling und Herbst sind besonders wichtig, weil im Frühjahr Pollen und im Herbst Laubstaub die Glasflächen stark belasten. Innenfenster sollten monatlich gereinigt werden – Fingerabdrücke, Bürostaub und Atemluft hinterlassen sichtbare Spuren. In stark frequentierten Büros (Empfangsbereiche, Konferenzräume mit Glaswänden) kann eine tägliche oder mehrmals wöchentliche Reinigung sinnvoll sein.
Büros in der Nähe von stark befahrenen Straßen, Baustellen oder Industriegebieten – in Brandenburg etwa in Industrieparks rund um Ludwigsfelde, Oranienburg oder Fürstenwalde – benötigen häufigere Reinigungsintervalle als der Standard. Rußpartikel, Feinstaub und Baustaub setzen sich schneller ab und sind schwerer zu entfernen, wenn sie eingetrocknet sind.
Konkrete Jahreskosten-Beispiele
Nehmen wir ein kleines Büro mit 100 m² Glasfläche und einem Preis von 3,00 €/m²: Bei halbjährlicher Reinigung (2× pro Jahr) entstehen Jahreskosten von 600 €. Bei vierteljährlicher Reinigung (4× pro Jahr) sind es 1.200 €. Für ein mittelgroßes Büro mit 500 m² Glasfläche und demselben Preis ergeben sich bei vierteljährlicher Reinigung 6.000 € pro Jahr. Bei komplexeren Gebäuden mit höheren m²-Preisen (5,00–10,00 €/m²) können bei 500 m² Glasfläche und viermal jährlicher Reinigung 10.000–20.000 € pro Jahr anfallen.
| Szenario | Jahreskosten (€) |
|---|---|
| 100 m², 3,00 €/m², halbjährlich (2×/Jahr) | 600 € |
| 100 m², 3,00 €/m², vierteljährlich (4×/Jahr) | 1.200 € |
| 500 m², 3,00 €/m², vierteljährlich (4×/Jahr) | 6.000 € |
| 500 m², 5,00–10,00 €/m², vierteljährlich (4×/Jahr) | 10.000 – 20.000 € |
Diese Zahlen zeigen: Die Frequenz ist oft wichtiger als der m²-Preis. Wer bei einem großen Bürogebäude von vierteljährlicher auf halbjährliche Reinigung wechselt, spart sofort 50 % der Reinigungskosten – muss aber mit sichtbar verschmutzten Fenstern und möglichem Imageschaden rechnen. Ein guter Kompromiss für viele Berliner Büros: Außenfenster zweimal jährlich als Grundreinigung, Innenfenster monatlich als Unterhaltsreinigung.
Professionell vs. Eigenreinigung: Kostenvergleich für Bürogebäude
Viele Bürobetreiber denken, Eigenreinigung spare Geld. Die Realität sieht anders aus – zumindest wenn man alle Kosten ehrlich einrechnet. Eine Analyse auf Basis von 2.000 m² Glasfläche zeigt das deutlich: Professionelle Reinigung kostet rund 800 € pro Monat. Eigenreinigung kommt auf etwa 1.200 € pro Monat – das ist 40 % mehr.
Wo verstecken sich die Eigenkosten?
Der größte Posten bei der Eigenreinigung sind die Personalkosten: 20 Stunden Reinigungsarbeit pro Monat bei 30 € Vollkosten pro Stunde ergeben 600 €. Hinzu kommen 150 € für Ausrüstung und Reinigungsmittel – Abzieher, Eimer, Teleskopstangen, Reinigungslösungen. Für Versicherungen und Sicherheitsschulungen fallen weitere 200 € an. Und dann ist da noch der oft unterschätzte Produktivitätsverlust: Wenn eigene Mitarbeiter Fenster putzen statt ihrer Kernaufgabe nachzugehen, entstehen 250 € Opportunitätskosten pro Monat. Zusammen: 1.200 €.
Der professionelle Dienstleister bringt alles mit: eigene Ausrüstung, Haftpflichtversicherung, geschultes Personal und die nötige Zertifizierung für Höhenarbeiten. Er haftet für Schäden – ein Eigenreiniger ohne entsprechende Versicherung nicht. Gerade bei Glasflächen ab dem zweiten Obergeschoss ist das Haftungsrisiko erheblich: Ein Sturz oder ein beschädigtes Fenster kann schnell fünfstellige Kosten verursachen.
Wasserentsalzungssysteme: Für Eigenreinigung kaum wirtschaftlich
Ein weiterer Punkt: Professionelle Reiniger setzen Wasserentsalzungssysteme ein, die streifenfreie Ergebnisse ohne Chemie liefern. Die Anschaffung eines solchen Systems kostet mehrere Tausend Euro – für ein einzelnes Bürogebäude kaum wirtschaftlich. Der Profi verteilt diese Investition auf viele Kunden und kann sie effizient einsetzen. Das Ergebnis ist qualitativ besser und dauerhafter als eine Eigenreinigung mit herkömmlichen Mitteln.
Normen, Sicherheitsvorschriften und Qualitätsstandards für die Glasreinigung
Glasreinigung im gewerblichen Bereich ist kein rechtsfreier Raum. Ein dichtes Netz aus europäischen Normen, deutschen Regelwerken und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften regelt, wie Reinigungsarbeiten sicher und qualitativ hochwertig durchgeführt werden müssen. Wer als Auftraggeber einen Dienstleister beauftragt, sollte die wichtigsten Regelwerke kennen – schon um im Schadensfall richtig aufgestellt zu sein.
Qualitätsnormen: DIN EN 13549 und DIN 77400
Die DIN EN 13549 ist die europäische Norm zur Qualitätsbewertung von Reinigungsdienstleistungen. Sie definiert Verfahren zur Leistungsbeschreibung, Qualitätskontrolle und Bewertung – und schafft damit Transparenz und Vergleichbarkeit zwischen Anbietern. Wer ein Angebot nach DIN EN 13549 bewertet, kann sicherstellen, dass Leistungsumfang und Qualitätsanforderungen klar definiert sind.
Die DIN 77400 regelt speziell Reinigungsintervalle für Glasflächen in Gebäuden. Sie schreibt vor, dass Intervalle an Nutzung und Lage des Gebäudes angepasst werden müssen – eine pauschale Jahresreinigung reicht für ein stark frequentiertes Büro in Straßennähe schlicht nicht aus. Das RAL-Merkblatt Glasreinigungsarbeiten 2020 des Güteausschusses Gebäudereinigung (GGGR) ergänzt diese Normen mit konkreten Leistungszahlen (m²/h) und ist Branchenstandard für die Kalkulation.
Arbeitsschutz und Absturzsicherung: DGUV, TRBS und ASR
Ab einer Absturzhöhe von 2 Metern sind Schutzmaßnahmen gesetzlich vorgeschrieben – das regelt die DGUV Regel 101-605 (Branchenregel Gebäudereinigung). Vorrang haben immer kollektive Maßnahmen wie Geländer und Umwehrungen vor persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Leitern dürfen nur bis 5 m Höhe über der Aufstellfläche eingesetzt werden.
Die TRBS 2121-1 regelt den Einsatz von Arbeitsmitteln – also Hebebühnen und Absturzsicherungen – bei Fensterreinigung in Höhen. Die ASR A1.6 (Technische Regel Arbeitsstätten – Fenster, Oberlichter) geht noch weiter: Sie schreibt vor, dass sichere Reinigungsmöglichkeiten bereits in der Planungsphase eines Gebäudes berücksichtigt werden müssen. Wer ein neues Bürogebäude baut oder umbaut, muss also von Anfang an an die Fensterreinigung denken.
Gesetzliche Grundlagen bilden das ArbSchG (Arbeitsschutzgesetz), die BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung) und die GefStoffV (Gefahrstoffverordnung). Jeder Reinigungsauftrag mit Höhenarbeiten erfordert eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung – ohne diese darf die Arbeit nicht beginnen.
Qualitätsmerkmale beim Anbietervergleich
Beim Vergleich von Dienstleistern in Berlin und Brandenburg solltest du auf folgende Merkmale achten: RAL-Gütezeichen Gebäudereinigung und ISO 9001 als Qualitätsnachweise, FISAT-Zertifizierung für Industriekletterer bei Hochhausfassaden, eine nachgewiesene Haftpflichtversicherung und den Einsatz umweltfreundlicher Reinigungsmittel – idealerweise Wasserentsalzungssysteme ohne Chemie. Seriöse Anbieter stellen diese Nachweise auf Anfrage problemlos zur Verfügung.
Antworten auf Fragen zur Glasreinigung im Büro
Standardfenster gut zugänglich: 1,50–3,50 €/m². Doppelkastenfenster (Altbau): 3,00–6,00 €/m². Hochgelegene Flächen mit Hubsteiger: 4,00–8,00+ €/m². Hochhaus mit Industriekletterer: 6,00–12,00 €/m².
Außenfenster mindestens 2×/Jahr (Frühling und Herbst), empfohlen 4×/Jahr. Innenfenster monatlich. Bei Standorten mit erhöhtem Staub- oder Schadstoffeintrag – etwa an stark befahrenen Straßen – häufiger als Standard.
Typisch für Berliner Altbauten: zwei hintereinander liegende Rahmen mit je zwei Glasflächen ergeben vier Glasflächen pro Öffnung. Das verdoppelt den Reinigungsaufwand und treibt den Preis auf 3,00–6,00 €/m² statt 1,80–3,50 €/m².
Ja: Bei 2.000 m² Glasfläche kostet professionelle Reinigung ca. 800 €/Monat, Eigenreinigung kommt auf ca. 1.200 €/Monat inklusive versteckter Kosten für Personal, Ausrüstung, Versicherung und Produktivitätsverlust. Ersparnis: rund 40 %.
Ab 2 m Absturzhöhe sind Schutzmaßnahmen Pflicht (DGUV Regel 101-605). Leitern nur bis 5 m zulässig. Für Hubarbeitsbühnen gilt TRBS 2121-1. Glasdächer nur bei nachgewiesenem Begehbarkeitsnachweis betreten. Gefährdungsbeurteilung ist immer Pflicht.
Unterhaltsreinigung reinigt regelmäßig nur die Glasflächen (ab 1,80 €/m²). Grundreinigung umfasst zusätzlich Rahmen, Falze, Beschläge und Fensterbänke (ab 3,80 €/m²) – empfohlen mindestens zweimal jährlich.
Wichtig sind: DIN EN 13549, RAL-Gütezeichen Gebäudereinigung, ISO 9001 sowie FISAT-Zertifizierung für Industriekletterer bei Hochhäusern. Eine Haftpflichtversicherung ist bei seriösen Anbietern selbstverständlich und sollte immer nachgefragt werden.
Wir kommen gerne auf Sie zu
Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.
