Unterhaltsreinigung Büro

Regelmäßige Büroreinigung für saubere Arbeitsplätze in Berlin und Brandenburg.

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    Regelmäßig saubere Arbeitsplätze

    Professionelle Unterhaltsreinigung fürs Büro

    BPS Facilities hält Ihre Büroräume in Berlin und Brandenburg mit festen Intervallen dauerhaft sauber – Schreibtische, Böden, Sanitär und Gemeinschaftsflächen, zuverlässig nach Plan.

    Das reinigen wir:

    Schreibtische und Arbeitsflächen

    Böden, Flure und Treppen

    Sanitär- und Küchenbereiche

    Ihre Vorteile:

    Fester Reinigungsturnus

    Hygiene am Arbeitsplatz

    Reinigung in den Randzeiten

    Faire, transparente Preise

    Vertrauen Sie den Reinigungsprofis von BPS Facilities

    So läuft Ihre Büroreinigung ab

    Der direkte Weg zu sauberen Büros

    Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Büroreinigung.

    Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort

    Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Reinigungsbedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.

    Saubere Ausführung durch geschultes Team

    Ein festes, geschultes Team übernimmt die Büroreinigung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.

    Gleichbleibende Sauberkeit

    Geschultes, festes Personal

    Feste Ansprechpartner

    Unser Reinigungskonzept für Ihre Büroreinigung

    Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Büroreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.

    Faire Kosten, transparent kalkuliert

    Die Unterhaltsreinigung im Büro kostet je nach Fläche, Frequenz und Hygienestufe rund 1,50 bis 3,00 Euro pro Quadratmeter. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.

    Büroreinigung

    Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist

    Reinigung nach Maß

    Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle für Ihre Räume zusammen.

    Erfahrenes, festes Team

    Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.

    Faire und transparente Kosten

    Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.

    Unterhaltsreinigung für Büros in Berlin und Brandenburg kostet im Standardfall zwischen 1,50 und 3,00 €/m² pro Reinigungsgang – das entspricht bei einem 200-m²-Büro mit zweimaliger Wochenreinigung rund 200 bis 600 € netto im Monat. Was genau in diesem Preis steckt, wann du mehr zahlst, welche Tariflöhne ab 2025 gelten und ob eine externe Reinigungsfirma oder eigenes Personal die bessere Wahl ist, erfährst du in diesem Artikel – mit konkreten Zahlen, Rechenbeispielen und Checklisten.

    Was ist Unterhaltsreinigung – und was gehört dazu?

    Unterhaltsreinigung bezeichnet die regelmäßige, routinemäßige Pflege von Büro- und Arbeitsräumen in festgelegten Intervallen. Das können tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze sein – je nach Nutzungsintensität und Hygieneanforderung. Das Ziel ist klar: Sauberkeit dauerhaft aufrechterhalten, nicht erst nach Sichtbarwerden von Verschmutzungen reagieren.

    Wichtig ist die Abgrenzung zu zwei verwandten Begriffen. Die Grundreinigung ist intensiver, seltener (ein- bis zweimal pro Jahr) und teurer – sie umfasst schwer zugängliche Bereiche, intensive Bodenpflege und oft maschinellen Einsatz. Die Sichtreinigung dagegen ist oberflächlich und sehr häufig, etwa das schnelle Aufwischen vor einem Kundentermin. Die Unterhaltsreinigung liegt dazwischen: systematisch, geplant, dokumentiert.

    Was gehört zur Unterhaltsreinigung im Büro? Die Leistungen lassen sich in sechs Kernbereiche gliedern:

    • Bodenreinigung: Staubsaugen von Teppichböden, Kehren und Wischen von Hartböden (Fliesen, Laminat, Parkett). Der Bodenbelag ist einer der größten Preistreiber – Teppich erfordert mehr Zeit als Hartboden.
    • Oberflächenpflege: Abwischen von Schreibtischen und Arbeitsflächen, Entstauben von Regalen, Fensterbänken und Heizkörpern. Gerade in Büros mit vielen Bildschirmen und Geräten sammelt sich hier schnell Staub.
    • Sanitärreinigung: Reinigung und Desinfektion von Toiletten, Urinalen und Waschbecken sowie das Auffüllen von Verbrauchsmaterialien – Seife, Papierhandtücher, Toilettenpapier. Sanitäranlagen sind hygienisch besonders kritisch und müssen täglich gereinigt werden.
    • Müllentsorgung: Entleeren und Reinigen aller Abfallbehälter im Büro, auf den Fluren und in den Sanitäranlagen.
    • Küchen- und Pausenräume: Reinigung von Arbeitsflächen, Spülbecken und Küchengeräten wie Mikrowelle und Kühlschrank. Gerade Gemeinschaftsküchen sind Keimherde, wenn sie nicht täglich gereinigt werden.
    • Hygienepunkte: Reinigung von Türgriffen, Lichtschaltern und das Entfernen von Griffspuren an Glastüren. Diese Flächen werden oft unterschätzt, sind aber Hauptübertragungswege für Keime.

    Was gehört nicht zur Unterhaltsreinigung? Folgende Leistungen werden separat beauftragt und kalkuliert – sie tauchen im Standardvertrag nicht auf:

    • Glas- und Fensterreinigung außen
    • Teppichreinigung intensiv (maschinell)
    • Grundreinigung
    • Desinfektionsreinigung (z. B. nach Krankheitsausbrüchen)
    • Sonderreinigung nach Bauarbeiten oder Umzügen

    Für die Qualitätssicherung gibt es klare Normen. Die DIN EN 13549 definiert, wie die Qualität von Gebäudereinigungsleistungen gemessen und bewertet wird – sie schafft Vergleichbarkeit zwischen Anbietern. Die DIN 77400 wurde ursprünglich für Schulgebäude entwickelt, dient aber in der Praxis auch als Orientierungsrahmen für andere Gebäudetypen und enthält Muster für Leistungsverzeichnisse. Reinigungsunternehmen mit ISO 9001-Zertifizierung haben ein dokumentiertes Qualitätsmanagementsystem – ein gutes Auswahlkriterium. Die ISO 14001 steht für umweltfreundliche Arbeitsabläufe, etwa den Einsatz ökologischer Reinigungsmittel.

    Tipp: Frag beim Anbieter gezielt nach DIN EN 13549-konformer Qualitätsdokumentation. Seriöse Reinigungsunternehmen können dir Kontrollprotokolle und Vorarbeiter-Berichte vorlegen – das schützt dich vor Qualitätsschwankungen.

    Kosten der Unterhaltsreinigung: Preise pro m² und monatliche Pauschalen

    Die Preisspanne für Unterhaltsreinigung in Bürogebäuden liegt bundesweit bei 1,00 bis 3,00 €/m² pro Reinigungsgang. In Berlin bewegt sich der Standardkorridor etwas enger bei 1,50 bis 3,00 €/m² – die höhere Nachfrage und das Lohnniveau in der Hauptstadt schlagen sich im Preis nieder. Brandenburg liegt tendenziell am unteren Ende der Spanne, kann aber je nach Lage und Anfahrtsweg variieren.

    Was beeinflusst den Preis konkret? Fünf Faktoren sind entscheidend:

    1. Bodenbelag: Teppichböden erfordern mehr Arbeitszeit als Hartböden und sind teurer in der Reinigung.
    2. Nutzungsfrequenz: Ein Büro mit 50 Mitarbeitern verschmutzt schneller als eines mit fünf – und braucht entsprechend mehr Aufwand pro Reinigung.
    3. Hygienestufe: Arztpraxen oder Labore zahlen 2,00 bis 5,00 €/m², weil die Anforderungen an Desinfektion und Dokumentation höher sind.
    4. Reinigungsfrequenz: Tägliche Reinigung kostet im Monat deutlich mehr als wöchentliche – aber der Preis pro Einzelreinigung kann bei höherer Frequenz sinken.
    5. Lage und Anfahrt: Objekte in Randlagen Brandenburgs können Anfahrtspauschalen auslösen, die den Gesamtpreis erhöhen.

    Rechenbeispiel kleines Büro: 150 m² Bürofläche, Teppichboden, fünf Mitarbeiter, geringe Nutzungsfrequenz, einmal pro Woche gereinigt. Ansatz: 1,80 €/m² × 150 m² = 270 € pro Reinigung. Bei vier Reinigungen im Monat ergibt das 1.080 € netto monatlich. Dieses Beispiel zeigt, dass selbst ein kleines Büro mit Teppich schnell vierstellige Monatskosten erreicht – Hartboden würde hier günstiger abschneiden.

    Die Vertragsform ist meist ein fixer Monatspreis auf Basis eines Leistungsverzeichnisses, das Fläche, Frequenz, Zeiten, Hygienestufe und Einzelleistungen genau definiert. Bei sehr kleinen Umfängen – etwa einem Einzelbüro unter 50 m² – ist auch Stundenabrechnung mit definierten Mindestzeiten und Anfahrtspauschalen möglich. Letzteres ist oft teurer pro Stunde, aber flexibler.

    Monatliche Pauschalen für Büroreinigung nach Flächengröße (Richtwerte netto)
    Bürofläche Monatliche Pauschale (ca., netto)
    100 m² ca. 150 €
    200 m² (Mittelwert) ca. 200 – 600 € (Ø ca. 300 €)
    400 m² ca. 650 €

    Diese Richtwerte stammen aus Markterhebungen und dienen der Orientierung. Aktuelle Angebote können abweichen – insbesondere weil die Tariflohnerhöhungen ab 2025 (mehr dazu weiter unten) die Angebotspreise nach oben gedrückt haben. Hol dir mindestens drei Vergleichsangebote ein, bevor du einen Vertrag unterschreibst.

    Gut zu wissen: Der Quadratmeterpreis allein sagt wenig aus. Entscheidend ist der Preis pro gereinigte Fläche und Zeiteinheit. Ein Anbieter mit 2,50 €/m² und 45 Minuten Reinigungszeit kann günstiger sein als einer mit 1,80 €/m² und nur 20 Minuten – weil im zweiten Fall die Qualität leidet.

    Zusatzleistungen und ihre Kosten: Grundreinigung, Fenster, Teppich

    Neben der regulären Unterhaltsreinigung gibt es Leistungen, die du separat beauftragen und budgetieren musst. Sie tauchen nicht im Standardvertrag auf – und genau das ist ein häufiger Fehler bei der Jahresplanung. Wer nur die monatliche Reinigungspauschale einkalkuliert, erlebt böse Überraschungen, wenn im Frühjahr die Fensterreinigung oder nach dem Umbau die Sonderreinigung fällig wird.

    Die Grundreinigung ist die wichtigste Ergänzung zur Unterhaltsreinigung. Sie sollte ein- bis zweimal pro Jahr stattfinden und umfasst Bereiche, die bei der routinemäßigen Reinigung nicht oder kaum erreicht werden: Fußleisten, Heizkörper innen, Lüftungsschlitze, intensive Bodenpflege mit Maschinen. Der Preis liegt bei 3,50 bis 7,50 €/m². Für ein 500-m²-Büro ergibt das bei einem Mittelsatz von 5,50 €/m² eine Rechnung von 2.750 € pro Grundreinigung – also bis zu 5.500 € pro Jahr, wenn du zweimal im Jahr reinigst.

    Die Fensterreinigung außen kostet zwischen 2,00 und 4,00 €/m² Glasfläche. Halbjährlich durchgeführt – was in den meisten Büros ausreicht – ergibt das für 150 m² Glasfläche bei einem Mittelsatz von 3,00 €/m² zweimal 450 €, also 900 € pro Jahr. In Hochhäusern oder bei Fassadenreinigung mit Gerüst oder Hubsteiger steigen die Kosten deutlich.

    Die intensive Teppichreinigung (maschinell, mit Nassextraktion oder Trockenreinigung) schlägt mit 4,00 bis 8,00 €/m² zu Buche. Bei stark frequentierten Büros mit Teppichboden solltest du das mindestens einmal jährlich einplanen. Ein 300-m²-Teppichboden kostet bei 6,00 €/m² rund 1.800 € pro Reinigung.

    Für Sonderreinigungen nach Bauarbeiten – Baustaub, Mörtelreste, Lacksplitter – liegt die Spanne bei 4,00 bis 9,00 €/m². Das ist keine Routineleistung, aber bei Umbau- oder Renovierungsprojekten unvermeidlich. Die Desinfektionsreinigung wird nach Krankheitsausbrüchen oder auf Anforderung des Gesundheitsamts durchgeführt und kostet 25 bis 30 €/Stunde.

    Preisübersicht Zusatzleistungen Büroreinigung (Richtwerte bundesweit)
    Leistung Preis
    Glas- und Fensterreinigung 2,00 – 4,00 €/m²
    Teppichreinigung (intensiv, maschinell) 4,00 – 8,00 €/m²
    Grundreinigung 3,50 – 7,50 €/m²
    Sonderreinigung (nach Bauarbeiten) 4,00 – 9,00 €/m²
    Desinfektionsreinigung 25,00 – 30,00 €/Stunde

    Wichtig: Alle Zusatzleistungen sollten bereits beim Vertragsabschluss im Leistungsverzeichnis erwähnt und mit Konditionen hinterlegt sein – auch wenn du sie nicht sofort beauftragst. So vermeidest du Nachverhandlungen zu ungünstigen Zeitpunkten und hast Preissicherheit für die Jahresplanung.

    Reinigungsintervalle: Wie oft sollte ein Büro gereinigt werden?

    Die Reinigungsfrequenz ist einer der wichtigsten Kostenhebel – und gleichzeitig der Bereich, in dem viele Bürobetreiber falsch kalkulieren. Zu selten reinigen spart kurzfristig Geld, führt aber zu höherem Verschmutzungsgrad, schnellerer Materialabnutzung und im schlimmsten Fall zu Hygieneproblemen, die Krankenstände verursachen. Zu häufig reinigen ist schlicht Geldverschwendung.

    Die Empfehlung richtet sich nach Bürotyp und Nutzungsintensität. Für ein kleines Büro mit wenig Publikumsverkehr – etwa ein Architekturbüro mit fünf Mitarbeitern ohne Kundenempfang – reicht eine Reinigung ein- bis zweimal pro Woche vollständig aus. Die Flächen verschmutzen langsam, der Bedarf ist überschaubar.

    Ein mittelgroßes Büro mit 20 bis 50 Mitarbeitern und regelmäßigem Besucherverkehr braucht zwei- bis dreimal wöchentliche Reinigung. Hier summieren sich Kaffeeflecken, Papierabfall und Schmutz an Eingangsbereichen schnell.

    Im Großraumbüro oder stark frequentierten Bereich – Call Center, Behörden, Co-Working-Spaces – ist tägliche Reinigung notwendig. Das gilt auch für Büros mit hohem Publikumsverkehr wie Empfangsbereiche oder Wartezonen. Hier ist die Sauberkeit auch ein Aushängeschild gegenüber Kunden und Besuchern.

    Sanitäranlagen sind eine eigene Kategorie: Sie müssen grundsätzlich täglich gereinigt und desinfiziert werden – unabhängig davon, wie groß das Büro ist oder wie selten die Toiletten genutzt werden. Das ist keine Frage der Optik, sondern der Hygiene und der Verkehrssicherungspflicht des Arbeitgebers.

    Gemeinschaftsküchen und Konferenzräume sollten täglich bis mehrmals wöchentlich gereinigt werden, je nach Nutzung. Eine Küche, die täglich von 30 Personen genutzt wird, braucht tägliche Reinigung. Ein Konferenzraum, der nur zweimal pro Woche belegt ist, kann entsprechend seltener gereinigt werden – aber nach jeder Nutzung sollte zumindest eine Sichtreinigung erfolgen.

    Die Grundreinigung ergänzt die Unterhaltsreinigung ein- bis zweimal pro Jahr. Sie erreicht Bereiche, die bei der Routinereinigung nicht bearbeitet werden, und sorgt für intensive Bodenpflege – etwa das Auffrischen von Versiegelungen oder das maschinelle Reinigen von Steinböden.

    Empfohlene Reinigungsfrequenz nach Bürotyp
    Bürotyp / Bereich Empfohlene Frequenz
    Kleines Büro, wenig Publikumsverkehr 1–2× pro Woche
    Mittelgroßes Büro 2–3× pro Woche
    Großraumbüro / stark frequentiert täglich
    Sanitäranlagen (alle Bürogrößen) täglich
    Gemeinschaftsküchen / Konferenzräume täglich bis mehrmals wöchentlich
    Grundreinigung (ergänzend) 1–2× pro Jahr

    Denk daran: Jede zusätzliche Reinigung pro Woche erhöht die Monatskosten proportional. Wer von zweimal auf dreimal wöchentlich wechselt, zahlt 50 % mehr – das sollte bewusst entschieden werden, nicht aus Gewohnheit.

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    Wir kommen gerne auf Sie zu

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        Tariflöhne und Mindestlöhne in der Gebäudereinigung 2025 und 2026

        Die Lohnkosten sind der größte Kostenblock in der Gebäudereinigung – und sie steigen. Der Lohntarifvertrag vom 15. November 2024, gültig ab 1. Januar 2025, und der TV Mindestlohn, seit Februar 2025 allgemeinverbindlich, regeln bundeseinheitlich, was Reinigungskräfte mindestens verdienen müssen. Die Laufzeit geht bis 31. Dezember 2026 – Planungssicherheit für beide Seiten.

        Für die Unterhaltsreinigung im Büro relevant ist vor allem die Lohngruppe 1 (LG 1): Innen- und Unterhaltsreinigung. Hier gilt ab 1. Januar 2025 ein Mindestlohn von 14,25 €/Stunde. Ab 1. Januar 2026 steigt er auf 15,00 €/Stunde. Das entspricht einer Gesamtsteigerung von 11,1 % gegenüber dem Ausgangswert von 13,50 €/Stunde im Jahr 2023.

        Diese Lohnsteigerungen sind nicht abstrakt – sie wirken sich direkt auf die Angebotspreise aus. Reinigungsunternehmen, die seriös kalkulieren, müssen höhere Lohnkosten in ihre Preise einrechnen. Wer ein Angebot erhält, das deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegt, sollte kritisch prüfen, ob der Anbieter tarifkonform zahlt.

        Die vollständige Lohntabelle zeigt die Bandbreite: Gewerblich Beschäftigte in der Gebäudereinigung verdienen ab 1. Januar 2025 zwischen 14,25 € und 20,89 €/Stunde – je nach Qualifikation und Aufgabe. Vorarbeitende (LG 4) erhalten 15,91 €/Stunde, Glas- und Fassadenreiniger (LG 6) 17,65 €/Stunde. Für spezialisierte Tätigkeiten wie Reinigung in OP-Sälen, Isotopenlabors oder Dialyseräumen gilt LG 2 mit 14,71 €/Stunde.

        Der Monatslohn errechnet sich nach der Tarifformel: Stundenlohn × Wochenarbeitszeit ÷ 5 × 261 ÷ 12. Für eine Vollzeitkraft in LG 1 mit 39 Wochenstunden ergibt das ab 2025 rund 2.890 € brutto monatlich. Geringfügig Beschäftigte in LG 1 verdienen je nach Stundenzahl zwischen 61,99 € (1 Stunde/Woche) und 495,90 € (8 Stunden/Woche) monatlich.

        Für Auftraggeber bedeutet das: Wer jetzt einen Mehrjahresvertrag abschließt, sollte eine Preisanpassungsklausel einbauen, die Tariflohnerhöhungen berücksichtigt. Sonst trägt der Dienstleister das Risiko – und das kann zu Qualitätsabstrichen führen, wenn er die Kosten nicht weitergeben kann.

        Reinigungsfirma oder eigene Putzkraft – was lohnt sich für Berliner Büros?

        Diese Frage stellen sich viele Bürobetreiber – und die Antwort hängt von konkreten Faktoren ab, nicht von Bauchgefühl. Beide Modelle haben klare Vor- und Nachteile, und die richtige Wahl spart entweder Geld oder Nerven.

        Eigene Putzkraft: Du stellst eine Reinigungskraft direkt an. Das klingt einfach, bedeutet aber: Du bist Arbeitgeber. Du kümmerst dich um Einstellung, Lohnabrechnung, Sozialversicherung, Urlaubsplanung und Krankenvertretung. Wenn deine Putzkraft krank ist, bleibt das Büro schmutzig – es sei denn, du organisierst selbst Ersatz. Bei Flächen unter 300 m² und stabilen, einfachen Anforderungen kann das dennoch wirtschaftlich sinnvoll sein, weil du keinen Dienstleister-Aufschlag zahlst.

        Externe Reinigungsfirma: Du schließt einen Dienstleistungsvertrag ab. Die Firma übernimmt Personalverwaltung, Vertretung bei Ausfall, Haftung für Schäden und Qualitätskontrolle durch Vorarbeiter. Du zahlst eine Monatspauschale und musst dich um nichts kümmern. Das ist besonders wertvoll, wenn Ausfälle für dich operativ problematisch sind – etwa in einem Büro mit täglichem Kundenverkehr.

        Die Faustregel aus der Praxis:

        • Fläche unter 300 m², feste Zeiten, geringe Hygieneanforderung: Eigene Putzkraft prüfen – kann günstiger sein.
        • Fläche ab 300 m² oder mehrere Standorte: Reinigungsdienst bevorzugt – Koordinationsaufwand zu hoch für Eigenlösung.
        • Hohe Hygieneanforderung (Praxis, Labor, Lebensmittelbereich): Reinigungsfirma mit geschulten Fachkräften – Eigenrisiko zu groß.
        • Ausfälle verursachen Stress: Reinigungsfirma – vertragliche Vertretungsregelung schützt dich.
        • Schlüssel- und Datenschutz kritisch: Reinigungsfirma – klare Prozesse, Betriebshaftpflicht, dokumentierte Schlüsselübergabe.
        Vergleich: Eigene Putzkraft vs. externe Reinigungsfirma
        Kriterium Eigene Putzkraft Reinigungsfirma
        Personalverwaltung Eigenaufwand Liegt beim Dienstleister
        Vertretung bei Ausfall Eigenorganisation Vertraglich geregelt
        Haftung / Schlüsselverwaltung Individuell zu regeln Klare Prozesse, Betriebshaftpflicht
        Qualitätskontrolle Eigenverantwortung Vorarbeiter-Kontrollen, Dokumentation
        Geeignet bei Fläche < 300 m² Prüfenswert Möglich
        Geeignet bei Fläche ≥ 300 m² Aufwändig Bevorzugt
        Hohe Hygieneanforderungen Risiko ohne Schulung Geschulte Fachkräfte
        Abrechnungsform Stundenlohn Monatspauschale + Sonderleistungen

        Ein Aspekt, der oft übersehen wird: der Datenschutz. Reinigungskräfte haben Zugang zu Büros, Schreibtischen und möglicherweise zu vertraulichen Unterlagen. Eine externe Reinigungsfirma hat klare vertragliche Regelungen, Verschwiegenheitspflichten und Haftungsregelungen. Bei einer eigenen Putzkraft musst du das alles selbst vertraglich absichern – was in der Praxis selten vollständig passiert.

        Leistungsverzeichnis und Qualitätssicherung: Worauf du beim Vertrag achten musst

        Ein guter Reinigungsvertrag steht und fällt mit dem Leistungsverzeichnis. Dieses Dokument ist die Grundlage für die Preiskalkulation und gleichzeitig dein wichtigstes Kontrollwerkzeug. Fehlt es oder ist es unvollständig, hast du im Streitfall keine Handhabe.

        Ein vollständiges Leistungsverzeichnis für die Büroreinigung enthält mindestens diese Punkte:

        • Fläche: Gesamtfläche in m², aufgeteilt nach Raumtypen (Büros, Flure, Sanitäranlagen, Küche, Konferenzräume). Unterschiedliche Raumtypen haben unterschiedliche Reinigungsintensitäten und Preise.
        • Reinigungsfrequenz: Wie oft wird welcher Bereich gereinigt? Täglich, dreimal wöchentlich, wöchentlich? Das muss für jeden Raumtyp separat definiert sein.
        • Zeiten: Wann wird gereinigt? Vor Arbeitsbeginn, nach Feierabend, während der Arbeitszeit? Das beeinflusst Lohnzuschläge (Nacht, Wochenende) und damit den Preis.
        • Hygienestufe: Welche Desinfektionsmittel werden eingesetzt? Welche Hygienezertifizierungen sind gefordert? Besonders relevant für Arztpraxen, Labore oder Lebensmittelbetriebe.
        • Einzelleistungen: Was genau wird bei jeder Reinigung gemacht? Werden Bildschirme abgewischt? Werden Pflanzen entstaubt? Wird der Kühlschrank innen gereinigt? Je konkreter, desto besser.
        • Sonderleistungen: Grundreinigung, Fensterreinigung, Teppichreinigung – mit Preisen und Frequenz, auch wenn sie nicht sofort beauftragt werden.
        • Schlüsselübergabe: Wer hat Schlüssel? Wie werden sie verwahrt? Was passiert bei Verlust? Das muss schriftlich geregelt sein.
        • Qualitätskontrolle: Wie wird die Reinigungsqualität überprüft? Gibt es Vorarbeiter-Kontrollen? Werden Protokolle geführt? Wie werden Mängel gemeldet und behoben?
        • Vertretungsregelung: Was passiert, wenn die zuständige Reinigungskraft krank ist? Wer informiert wen, und bis wann wird Ersatz gestellt?
        • Preise als Monatswerte: Alle Leistungen sollten als monatliche Nettopreise ausgewiesen sein, damit du die Gesamtkosten auf einen Blick siehst.

        Zur Qualitätssicherung gehört auch die Wahl des richtigen Anbieters. Achte auf ISO 9001-Zertifizierung als Zeichen eines dokumentierten Qualitätsmanagementsystems. Frag nach Referenzen aus vergleichbaren Objekten in Berlin oder Brandenburg. Prüfe, ob der Anbieter tarifgebunden ist – das schützt dich vor Dumpingangeboten, die auf Kosten der Mitarbeiter gehen und langfristig zu Qualitätsproblemen führen.

        Die Gebäudereinigungsbranche in Deutschland ist groß: rund 658.000 Beschäftigte in knapp 35.000 Betrieben, Branchenumsatz 2023/2024 bei ca. 27,55 Mrd. €, Wachstum der Top-25-Anbieter 2024 bei durchschnittlich +7,8 %. Das zeigt: Der Markt ist professionell und wächst – aber die Qualitätsunterschiede zwischen Anbietern sind erheblich. Ein sorgfältig ausgearbeitetes Leistungsverzeichnis ist dein wichtigstes Instrument, um Qualität messbar und einklagbar zu machen.

        Tipp: Vereinbare im Vertrag ein monatliches Qualitätsgespräch – auch kurz per E-Mail. So erkennst du Probleme früh, bevor sie sich festsetzen, und der Dienstleister weiß, dass du aufmerksam bist.

        Antworten auf Fragen zur Unterhaltsreinigung Büro

        In Berlin liegt der Standardkorridor bei 1,50 bis 3,00 €/m² pro Reinigungsgang für Bürogebäude. Der genaue Preis hängt von Fläche, Bodenbelag, Reinigungsfrequenz und Hygienestufe ab. Bundesweit gilt eine Spanne von 1,00 bis 3,00 €/m².

        Kleine Büros mit wenig Verkehr: ein- bis zweimal pro Woche. Mittelgroße Büros: zwei- bis dreimal wöchentlich. Großraumbüros und stark frequentierte Bereiche: täglich. Sanitäranlagen müssen grundsätzlich täglich gereinigt und desinfiziert werden.

        Unterhaltsreinigung ist regelmäßige Routinepflege in kurzen Intervallen. Grundreinigung ist eine intensive Tiefenreinigung inklusive schwer zugänglicher Bereiche, die ein- bis zweimal jährlich stattfindet und deutlich teurer ist: 3,50 bis 7,50 €/m².

        Ab 1. Januar 2026 gilt für Lohngruppe 1 (Innen- und Unterhaltsreinigung) ein Branchenmindestlohn von 15,00 €/Stunde. Das ist eine Steigerung von 11,1 % gegenüber dem Ausgangswert von 13,50 €/Stunde im Jahr 2023. Der Tarifvertrag ist bundeseinheitlich und allgemeinverbindlich.

        Bei Flächen unter 300 m² und stabilen Anforderungen kann eigenes Personal wirtschaftlich sinnvoll sein. Ab 300 m², bei mehreren Standorten, hohen Hygieneanforderungen oder wenn Ausfallvertretung und Haftung wichtig sind, ist eine externe Reinigungsfirma klar vorzuziehen.

        Fläche nach Raumtypen, Reinigungsfrequenz, Einsatzzeiten, Hygienestufe, Einzelleistungen, Sonderleistungen mit Preisen, Schlüsselübergaberegelung, Qualitätskontrolle, Vertretungsregelung bei Ausfall und alle Preise als monatliche Nettobeträge.

        Fensterreinigung außen kostet 2,00 bis 4,00 €/m² Glasfläche. Grundreinigung liegt bei 3,50 bis 7,50 €/m². Intensive Teppichreinigung kostet 4,00 bis 8,00 €/m². Diese Leistungen werden separat beauftragt und sind nicht im Standardvertrag enthalten.

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