Graffitientfernung

Graffitientfernung – zuverlässig für Gewerbe und Privat in Berlin und Brandenburg.

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    Schnell handeln, Kosten sparen

    Professionelle Graffitientfernung in Berlin und Brandenburg

    Graffiti kostet Berlin jährlich etwa 35 Millionen Euro, Brandenburg etwa 5 Millionen Euro. Wer innerhalb von 48 Stunden handelt, spart erhebliche Kosten und schützt seine Fassade dauerhaft vor Wiederholungstaten. BPS Facilities bietet schnelle und fachgerechte Entfernung für alle Untergründe in Berlin und Brandenburg.

    Das reinigen wir:

    Rückstandsfreie Entfernung innerhalb von 48 Stunden

    Fachgerechte Behandlung je nach Untergrund und Farbart

    Anti-Graffiti-Beschichtung zur Prävention

    Ihre Vorteile:

    Deutlich niedrigere Kosten bei schnellem Handeln

    Schutz vor dem Broken-Windows-Effekt und Wiederholungstaten

    Rückstandsfreie Reinigung ohne Oberflächenschäden

    Langfristig günstigste Lösung durch Schutzschichten

    Vertrauen Sie den Reinigungsprofis von BPS Facilities

    So läuft Ihre Graffitientfernung ab

    Der direkte Weg zu sauberen Flächen

    Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Graffitientfernung in Berlin und Brandenburg.

    Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort

    Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Bedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.

    Saubere Ausführung durch geschultes Team

    Ein festes, geschultes Team übernimmt die Graffitientfernung fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.

    48-Stunden-Regel

    Fachgerechte Methoden

    Dauerhafte Prävention

    Unser Konzept für Ihre Graffitientfernung

    Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Graffitientfernung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.

    Faire Kosten, transparent kalkuliert

    Professionelle Entfernung kostet zwischen 50 und 150 Euro pro Quadratmeter, je nach Untergrund und Verschmutzungsgrad. Eine Anti-Graffiti-Beschichtung rechnet sich langfristig durch wiederholte Einsparungen. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.

    Graffitientfernung

    Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist

    Reinigung nach Maß

    Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle zusammen.

    Erfahrenes, festes Team

    Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.

    Faire und transparente Kosten

    Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.

    Graffitientfernung in Berlin und Brandenburg ist kein Nischenthema: Schätzungsweise rund 40.000 Fälle jährlich allein in Berlin und ein geschätzter Sachschaden von rund 35 Millionen Euro pro Jahr machen deutlich, wie groß das Problem ist. Wer schnell reagiert, zahlt deutlich weniger – und schützt seine Fassade dauerhaft. Die wichtigste Faustregel lautet: Innerhalb von 48 Stunden handeln. Danach steigen Aufwand und Kosten erheblich. Dieser Artikel zeigt, welche Methoden für welchen Untergrund geeignet sind, was professionelle Entfernung kostet und warum eine Anti-Graffiti-Beschichtung langfristig die günstigste Lösung ist.

    Warum schnelles Handeln entscheidend ist: Die 48-Stunden-Regel und der Broken-Windows-Effekt

    Frische Farbe lässt sich deutlich leichter entfernen als eingetrocknete. Das klingt selbstverständlich – hat aber konkrete technische Gründe. Sprühfarben auf Acryl- oder Nitrobasis dringen in poröse Untergründe wie Beton, Klinker oder Naturstein ein. Je länger sie dort verbleiben, desto tiefer wandern die Pigmente. Zusätzlich fixiert UV-Strahlung die Farbmoleküle im Untergrund. Nach etwa 48 Stunden ist dieser Prozess so weit fortgeschritten, dass selbst professionelle Reinigungsverfahren deutlich mehr Aufwand erfordern – und entsprechend teurer werden.

    Die sogenannte 48-Stunden-Regel ist deshalb in der Branche ein anerkannter Richtwert. Wer innerhalb dieses Zeitfensters einen Fachbetrieb beauftragt, kann in vielen Fällen mit einer rückstandsfreien Entfernung rechnen. Danach steigen nicht nur die Kosten, sondern auch das Risiko bleibender Schatten oder Oberflächenschäden.

    Dazu kommt ein soziologisches Phänomen, das Kriminologen als Broken-Windows-Effekt bezeichnen. Gebäude mit sichtbarem Graffiti werden bis zu dreimal häufiger erneut beschmiert als saubere Fassaden. Ein einzelnes, nicht beseitigtes Tag sendet das Signal: Hier kümmert sich niemand. Das zieht weitere Täter an. Schnelle Beseitigung ist deshalb nicht nur ästhetisch sinnvoll, sondern wirkt aktiv präventiv gegen Nachahmungstäter.

    Der Berliner Senat hat diesen Zusammenhang erkannt. Das Berliner Aktionsprogramm Saubere Stadt sowie das Sonderprogramm Graffiti-Entfernung sind dokumentierte staatliche Maßnahmen – nachzulesen in der Drucksache 19/22986 des Berliner Abgeordnetenhauses. Beide Programme zielen darauf ab, Graffiti möglichst schnell zu beseitigen, um den Teufelskreis aus Beschmierung und Nachahmung zu durchbrechen.

    Für Eigentümer in Berlin und Brandenburg bedeutet das: Wer ein Graffiti entdeckt, sollte nicht abwarten. Schätzungsweise rund 40.000 Graffitifälle jährlich in Berlin und etwa 8.000 in Brandenburg (beides Richtwerte ohne Primärquellenbeleg) zeigen, dass das Problem flächendeckend ist. Wer seinen Betrieb, seine Immobilie oder sein Wohnhaus schützen will, braucht einen klaren Plan – und idealerweise bereits eine präventive Schutzschicht auf gefährdeten Flächen.

    Tipp: Fotografiere das Graffiti sofort nach der Entdeckung. Das Bild dient als Beweismittel für eine Strafanzeige und hilft dem Reinigungsbetrieb bei der Einschätzung von Farbart und Untergrund – noch bevor er vor Ort ist.

    Schadensausmaß in der Region: Was Graffiti Berlin und Brandenburg kostet

    Die wirtschaftlichen Folgen von Graffiti sind erheblich. Für Berlin wird der jährliche Sachschaden auf rund 35 Millionen Euro geschätzt, für Brandenburg auf etwa 5 Millionen Euro (beides Schätzwerte, nicht durch amtliche Primärquellen belegt). Diese Zahlen umfassen ausschließlich direkte Reinigungskosten – Imageschäden, sinkende Immobilienwerte und wirtschaftliche Folgekosten durch abschreckende Wirkung auf Kunden oder Mieter sind darin nicht enthalten.

    Besonders anschaulich sind die Zahlen der Deutschen Bahn. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung und dpa entstand der Bahn im Jahr 2023 ein Schaden von 12,1 Millionen Euro durch Graffiti und Vandalismus. Das ist zwar deutlich weniger als der Spitzenwert aus dem Jahr 2016 – damals verursachten rund 27.000 Taten einen Schaden von 34 Millionen Euro – zeigt aber, dass das Problem trotz aller Gegenmaßnahmen weiterhin erheblich ist.

    Graffiti betrifft dabei nicht nur Züge und Bahnhöfe. Fassaden von Wohnhäusern, Schulen, Brücken, Denkmäler und öffentliche Infrastruktur sind gleichermaßen betroffen. In Berlin konzentrieren sich die Fälle auf dicht besiedelte Stadtteile mit hohem Fußgängeraufkommen – Kreuzberg, Neukölln, Friedrichshain und Mitte gehören traditionell zu den am stärksten betroffenen Bezirken. In Brandenburg sind es vor allem Bahnstrecken, Unterführungen und Gewerbegebiete am Stadtrand.

    Was viele Eigentümer unterschätzen: Die Kosten für eine einmalige professionelle Reinigung einer ungeschützten Fläche können bei 50 bis 150 Euro pro Quadratmeter liegen. Bei einer zehn Quadratmeter großen Fassadenfläche sind das schnell 500 bis 1.500 Euro – und das bei jedem einzelnen Vorfall. Wer keine Schutzschicht aufgebracht hat und regelmäßig beschmiert wird, zahlt diese Summe immer wieder.

    Untergrund und Methode: Welches Verfahren für welche Fläche?

    Vor jeder Graffitientfernung steht eine zweistufige Analyse. Zunächst wird der Untergrund bestimmt: Ist er mineralisch (Beton, Klinker, Naturstein, Putz) oder nicht mineralisch (Metall, Glas, Kunststoff, Holz)? Ist er saugend oder nicht saugend? Trägt er eine Beschichtung? Erst danach wird das Graffiti selbst analysiert: Handelt es sich um Acryl, Nitro, einen 2K-Lack, einen Faserstift oder Bitumen? Diese Kombination aus Untergrund und Farbtyp bestimmt, welches Reinigungsverfahren sinnvoll ist – und welches Schäden anrichten würde.

    Das physikalisch-chemische Verbundverfahren gilt als Industriestandard für mineralische Untergründe wie Beton und Klinker. Ein alkalischer Vorreiniger wird aufgetragen und wirkt 15 bis 20 Minuten ein. Danach folgt Heißwasser-Hochdruckreinigung bei 150 bis 200 bar. Die Kombination aus chemischer Lösung und mechanischem Druck löst die Farbe effektiv, ohne den Untergrund zu beschädigen. Für Glas und Metall wird der Druck auf 80 bis 120 bar reduziert, um Kratzer zu vermeiden.

    Für empfindliche Untergründe wie Naturstein, Holz oder historische Fassaden empfiehlt sich die Dampfreinigung. Sie arbeitet mit 80 bis 100 Grad Celsius bei nur 3 bis 6 bar – die schonendste thermische Methode, ohne Chemie und ohne Abrasion. Besonders für denkmalgeschützte Gebäude in Berlin ist das relevant.

    Das Trockeneisstrahlen ist eine weitere chemiefreie Alternative. CO₂-Granulat wird bei minus 79 Grad Celsius auf die Fläche gestrahlt. Beim Aufprall sublimiert das Trockeneis sofort – es entstehen keine Abwässer, keine Chemierückstände, keine Strahlmittelreste. Das Verfahren eignet sich besonders für Metallflächen, Tore und empfindliche Oberflächen.

    Sandstrahlen ist das aggressivste Verfahren und sollte nur für sehr robuste Untergründe eingesetzt werden. Es trägt die Oberfläche physisch ab – für Naturstein, Glas oder beschichtete Flächen ist es ungeeignet. Eine schonendere Alternative ist das Glasperlenstrahlen, das besonders für Metalloberflächen geeignet ist. Sodastrahlen gilt als umweltschonende Option für Beton, Metall und Holz.

    Die Lasertechnologie ist die präziseste und teuerste Methode. Sie eignet sich für Naturstein und Metall, wo andere Verfahren Schäden hinterlassen würden. Die Investition lohnt sich vor allem bei hochwertigen oder denkmalgeschützten Oberflächen.

    Was man grundsätzlich vermeiden sollte: herkömmliche Lösemittel aus dem Baumarkt. Sie lösen die Farbe zwar oberflächlich an, treiben sie aber gleichzeitig tiefer in den Untergrund. Das Ergebnis ist oft schlimmer als der ursprüngliche Zustand. Ebenso problematisch sind CKW-haltige Produkte, die aus Umweltschutzgründen in vielen Bereichen ohnehin verboten sind.

    Reinigungsmethoden nach Untergrund und Eignung
    Methode Beton Klinker Naturstein Metall Glas Holz Besonderheit
    Chemische Entfernung + Hochdruck ✓✓ ✓✓ ⚠️ ⚠️ ⚠️ Kombination besonders effektiv; alkalischer Vorreiniger
    Heißwasser-Hochdruck (150–200 bar) ✓✓ ✓✓ ⚠️ Physikalisch-chemisches Verbundverfahren; Industriestandard
    Dampfreinigung (80–100 °C) ✓✓ ✓✓ Schonendste Methode; keine Chemie
    Trockeneisstrahlen (−79 °C) ✓✓ ✓✓ Keine Rückstände; für empfindliche Flächen und Metall
    Sandstrahlen ✓✓ ⚠️ Trägt Oberfläche ab; nur robuste Untergründe
    Lasertechnologie ✓✓ ✓✓ Präziseste Methode; höchste Kosten

    ✓✓ = besonders geeignet  |  ✓ = geeignet  |  ⚠️ = mit Vorsicht  |  ✗ = nicht empfohlen

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        Kosten der Graffitientfernung: Was Eigentümer in Berlin und Brandenburg einplanen müssen

        Schwieriger wird es bei stark saugenden Untergründen wie unbehandeltem Naturstein. Hier können die Kosten auf bis zu 100 Euro pro Quadratmeter steigen, weil die Farbe tief eingedrungen ist und mehrere Reinigungsdurchgänge notwendig werden. Ungeschützte Flächen, bei denen Oberflächenschäden drohen, werden von Fachbetrieben oft mit 50 bis 150 Euro pro Quadratmeter kalkuliert – der höhere Aufwand und das Haftungsrisiko schlagen sich im Preis nieder.

        Kleine Graffiti – etwa ein einzelnes Tag auf einem Briefkasten oder einer Garagentür – werden häufig pauschal abgerechnet. Üblich sind 100 bis 150 Euro als Festpreis, unabhängig von der genauen Quadratmeterzahl. Das macht die Kalkulation für Eigentümer einfacher.

        Trockeneisstrahlen wird nicht nach Fläche, sondern nach Zeit berechnet. Der Stundenpreis liegt bei 90 bis 150 Euro. Das Verfahren ist teurer als klassische Hochdruckreinigung, hinterlässt aber keine Abwässer und keine Chemierückstände – ein Vorteil bei empfindlichen Flächen oder in Bereichen, wo Abwasserentsorgung aufwendig ist.

        Wenn der Untergrund durch die Reinigung oder durch das Graffiti selbst beschädigt wurde, kommt ein Neuanstrich hinzu. Der kostet rund 10 Euro pro Quadratmeter zusätzlich – kein großer Posten, aber er summiert sich bei größeren Flächen.

        Eine häufige Frage: Kann man Graffiti einfach überstreichen? Fachleute raten ausdrücklich davon ab. Die Farbe bleibt im Untergrund und kann später durch den neuen Anstrich hindurchschlagen. Das Ergebnis ist optisch unbefriedigend und löst das Problem nicht dauerhaft. Professionelle Entfernung ist langfristig günstiger.

        Der wichtigste Kostenfaktor bleibt die Reaktionszeit. Wer innerhalb von 48 Stunden handelt, zahlt in der Regel deutlich weniger als jemand, der eine Woche wartet. Das gilt besonders für poröse Untergründe, in die Farbe tief eindringt.

        Anti-Graffiti-Beschichtung: Prävention rechnet sich

        Wer eine Fläche regelmäßig von Graffiti befreien muss, sollte über eine präventive Schutzschicht nachdenken. Die Investition amortisiert sich oft bereits nach der ersten Reinigung – und spart langfristig bis zu 90 Prozent der Reinigungskosten gegenüber ungeschützten Flächen. Das ist kein Marketingversprechen, sondern ein rechnerisch nachvollziehbarer Effekt: Auf einer geschützten Fläche lässt sich Graffiti mit deutlich weniger Aufwand und ohne aggressive Chemie entfernen.

        Es gibt drei grundlegende Systemklassen. Die temporäre Opferschicht ist die einfachste und günstigste Option. Sie kostet 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter, ist diffusionsoffen – also dampfdurchlässig, was für mineralische Untergründe wichtig ist – und hält 2 bis 5 Jahre. Der Haken: Die Opferschicht wird bei der Reinigung mit abgetragen und muss danach erneuert werden. Das bedeutet: Nach jeder Reinigung fällt erneut eine Beschichtungsarbeit an.

        Das semi-permanente System kombiniert eine Grundierung mit einer erneuerbaren Opferschicht. Es kostet 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter und ermöglicht mehrere Reinigungen, bevor die Opferschicht vollständig erneuert werden muss. Es ist ein guter Mittelweg für Flächen mit mittlerem Risiko.

        Das permanente System der Klasse 1 ist die hochwertigste Lösung. Es kostet 9 bis 45 Euro pro Quadratmeter – je nach Produkt und Hersteller – und hält bis zu 20 Jahre. Bis zu 100 Reinigungen sind möglich, ohne dass die Schicht erneuert werden muss. Das macht es zur wirtschaftlichsten Lösung für Flächen mit hohem Graffiti-Risiko: Bahnhöfe, Unterführungen, Schulen, Wohnhäuser in exponierten Lagen.

        Die Amortisationsrechnung ist eindeutig. Eine temporäre Opferschicht für 15 Euro pro Quadratmeter amortisiert sich bereits nach der ersten Reinigung, wenn diese Reinigung ohne Schutzschicht 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter kosten würde. Ein permanentes System für 30 Euro pro Quadratmeter amortisiert sich nach der zweiten oder dritten Reinigung – und danach spart man bei jeder weiteren Reinigung erheblich.

        Wichtig für mineralische Untergründe: Die Beschichtung muss diffusionsoffen sein. Nicht alle Produkte erfüllen diese Anforderung. Eine dampfdichte Beschichtung auf Beton oder Klinker kann zu Feuchtigkeitsschäden führen. Ein Fachbetrieb prüft vor der Applikation, welches System für den jeweiligen Untergrund geeignet ist.

        Die Gütegemeinschaft Anti Graffiti e.V. vergibt Gütezeichen für Graffitientfernung und Graffitiprophylaxe. Betriebe mit diesem Zeichen unterziehen sich jährlichen Qualitätsprüfungen. Das ist ein verlässliches Erkennungsmerkmal für seriöse Anbieter.

        Gut zu wissen: Eine Anti-Graffiti-Beschichtung schützt nicht nur vor Farbe. Sie erleichtert auch die Reinigung von Schmutz, Algen und Moosbefall – und verlängert so die Lebensdauer der Fassade insgesamt. Viele Eigentümer unterschätzen diesen Zusatznutzen.
        Anti-Graffiti-Schutzsysteme im Vergleich
        Kriterium Temporär (Opferschicht) Semi-permanent Permanent (Klasse 1)
        Kosten 10–20 €/m² 10–25 €/m² 9–45 €/m²
        Haltbarkeit 2–5 Jahre variabel bis 20 Jahre
        Reinigungen möglich 1 (dann erneuern) mehrere bis 100
        Diffusionsoffen ja teilweise je nach Produkt
        Erneuerung nach Reinigung ja ja (Opferschicht) nein
        Amortisation nach 1. Reinigung nach 1.–2. Reinigung nach 2.–3. Reinigung

        Seriöse Anbieter für Graffitientfernung in Berlin und Brandenburg

        Der Markt für Graffitientfernung in Berlin und Brandenburg ist gut aufgestellt. Es gibt spezialisierte Fachbetriebe mit jahrzehntelanger Erfahrung, aber auch Generalisten, die Graffitientfernung als Nebenleistung anbieten. Woran erkennt man einen seriösen Anbieter?

        Das wichtigste Qualitätsmerkmal ist das Gütezeichen der Gütegemeinschaft Anti Graffiti e.V. Es wird nur an Betriebe vergeben, die jährliche Qualitätsprüfungen bestehen. Daneben sind Zertifizierungen wie TÜV oder DIN EN ISO 9001 verlässliche Indikatoren. Ein weiteres Merkmal: Seriöse Anbieter geben keinen Festpreis ohne vorherige Besichtigung. Aufmaß und Beratung vor Ort sind Standard – wer pauschal ohne Besichtigung anbietet, sollte kritisch hinterfragt werden.

        Zu den etablierten Betrieben in der Region gehören:

        • Graffiti Frei GmbH (Berlin): Gegründet 1999, trägt sowohl das Gütezeichen Graffitientfernung als auch das Gütezeichen Graffitiprophylaxe der Gütegemeinschaft Anti Graffiti e.V. – eines der führenden Unternehmen der Region.
        • Krüger & Krüger Facility Services GmbH (Berlin): Meisterbetrieb seit 2001, DIN EN ISO 9001-zertifiziert, Angebot innerhalb von 60 Minuten.
        • Graffiti-Los (Berlin): TÜV-zertifiziert, Google-Bewertung 5,0, erreichbar Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr.
        • Clean24Berlin (Berlin und Brandenburg): 24/7-Service, über 276 Bewertungen mit Bestnote, spezialisiert auf Fassaden, Tore, Zäune, Glas und Metall.
        • AntiGraffiti GmbH (Berlin): Mehr als 10 Jahre Erfahrung, bietet auch Anti-Graffiti-Beschichtungen an.
        • Wosgien Graffitibeseitigung (Berlin): Familienunternehmen in zweiter Generation, seit 1992 aktiv.
        • HWL Handwerksgruppe Letz GmbH: Tätig in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen; sanfte Reinigungsmethoden und Anti-Graffiti-Beschichtungen.
        • Malermeister Godenschweig (Oberkrämer, Brandenburg): Graffitibeseitigung und Graffitischutz für Berlin und Brandenburg.
        • Graffitiartist (Brandenburg an der Havel): Spezialisiert auf Sandstrahlen, Glasperlenstrahlen und Sodastrahlen.
        • Die Steinreiniger Berlin und Umland: Kostenlose Beratung, Probeflächen und Aufmaß vor Ort als Standard.

        Wer mehrere Angebote einholt, sollte darauf achten, dass alle Anbieter dieselbe Fläche besichtigt haben und die Angebote vergleichbare Leistungen umfassen. Ein deutlich günstigeres Angebot ohne Besichtigung ist oft ein Warnsignal.

        Antworten auf Fragen zur Graffitientfernung

        Der marktübliche Korridor liegt bei 15 bis 35 Euro pro Quadratmeter für Standardfälle. Bei schwer zugänglichen oder stark saugenden Flächen steigen die Kosten auf bis zu 100 bis 150 Euro pro Quadratmeter. Kleine Graffiti werden oft pauschal mit 100 bis 150 Euro abgerechnet.

        Innerhalb von 48 Stunden, um rückstandsfreie Entfernung zu gewährleisten. Danach dringt Farbe tiefer in poröse Untergründe ein, UV-Strahlung fixiert die Pigmente zusätzlich, und der Broken-Windows-Effekt erhöht das Risiko weiterer Beschmierungen erheblich.

        Das physikalisch-chemische Verbundverfahren gilt als Standard: alkalischer Vorreiniger mit 15 bis 20 Minuten Einwirkzeit, dann Heißwasser-Hochdruckreinigung bei 150 bis 200 bar. Bei sehr robustem Beton ist auch Sandstrahlen möglich.

        Ja. Schutzschichten reduzieren Reinigungskosten um bis zu 90 Prozent gegenüber ungeschützten Flächen. Temporäre Systeme amortisieren sich nach der ersten Reinigung, permanente Systeme nach der zweiten oder dritten. Für Flächen mit wiederholtem Graffiti-Risiko ist eine Beschichtung wirtschaftlich klar sinnvoll.

        Fachleute raten ausdrücklich davon ab. Die Farbe verbleibt im Untergrund und kann später durch den neuen Anstrich hindurchschlagen. Professionelle Entfernung ist langfristig günstiger und hinterlässt keine Folgeschäden im Untergrund.

        Verlässliche Merkmale sind das Gütezeichen der Gütegemeinschaft Anti Graffiti e.V., TÜV- oder DIN EN ISO 9001-Zertifizierung, mehrjährige Erfahrung sowie kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort. Kein seriöser Anbieter gibt einen Festpreis ohne Besichtigung.

        Ja. Das Berliner Aktionsprogramm Saubere Stadt und das Sonderprogramm Graffiti-Entfernung sind dokumentierte staatliche Maßnahmen, nachzulesen in der Drucksache 19/22986 des Berliner Abgeordnetenhauses. Beide Programme zielen auf schnelle Beseitigung zur Prävention weiterer Taten.

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