Winterdienst-Kombination
Winterdienst-Kombination – zuverlässig für Gewerbe und Privat in Berlin und Brandenburg.
Winterdienst-Kombination für Berlin und Brandenburg
Die Räumpflicht für Gehwege, Parkplätze und Zufahrten ist gesetzlich bindend – Eigentümer haften persönlich für Unfallschäden. BPS Facilities übernimmt die komplette Winterdienst-Kombination in Berlin und Brandenburg und dokumentiert jeden Einsatz rechtssicher.
Das reinigen wir:
Schneeräumung und Eisfeststellung nach gesetzlichen Räumzeiten
Abstumpfende Streumittel (Sand, Splitt, Granulat) – Berliner Streusalzverbot beachtet
Schriftliche Dokumentation mit Datum, Uhrzeit und geräumter Fläche
Ihre Vorteile:
Haftungsrisiko vollständig übertragen und vertraglich gesichert
Zuverlässige Einsätze werktags ab 7:00 Uhr, sonn- und feiertags ab 9:00 Uhr
Flexible Anpassung an milde und harte Winter
Rechtssichere Beweisdokumentation für Schadensfall
So läuft Ihre Winterdienst-Kombination ab
Der direkte Weg zu sauberen Flächen
Wir stimmen Umfang, Methode und Intervalle genau auf Ihr Objekt ab – für ein zuverlässig sauberes Ergebnis bei Ihrer Winterdienst-Kombination in Berlin und Brandenburg.
Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort
Unsere Fachkräfte schauen sich Ihr Objekt vor Ort an, ermitteln den tatsächlichen Bedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.
Saubere Ausführung durch geschultes Team
Ein festes, geschultes Team übernimmt die Winterdienst-Kombination fachgerecht – zuverlässig, termintreu und auf Wunsch außerhalb Ihrer Betriebszeiten.
Rechtssichere Haftungsübernahme
Flexible Winterbetreuung
Dokumentierte Zuverlässigkeit
Unser Konzept für Ihre Winterdienst-Kombination
Von der kostenlosen Beratung über einen klaren Plan bis zur zuverlässigen Ausführung – Winterdienst-Kombination aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.
Faire Kosten, transparent kalkuliert
Die Kosten für Winterdienst-Kombination variieren je nach Fläche, Lage und Vertragsmodell zwischen Saisonvertrag und Einzelabruf. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.
Winterdienst-Kombination
Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist
Reinigung nach Maß
Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle zusammen.
Erfahrenes, festes Team
Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.
Faire und transparente Kosten
Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.
Winterdienst in Berlin und Brandenburg kostet zwischen 0,80 und 28,56 €/m² – je nach Fläche, Lage und Vertragsmodell. Wer als Grundstückseigentümer die Räumpflicht ignoriert, haftet persönlich für Unfallschäden. Das Berliner Streusalzverbot für private Anlieger kommt noch dazu. Dieser Artikel erklärt dir alle Pflichten, zeigt konkrete Preise aus der Praxis und hilft dir zu entscheiden, ob ein Saisonvertrag oder Einzelabruf für dein Objekt günstiger ist.
Räumpflicht in Berlin und Brandenburg: Was Eigentümer wissen müssen
Die Räumpflicht trifft Grundstückseigentümer direkt. In Berlin und Brandenburg bist du als Eigentümer gesetzlich verpflichtet, den Gehweg vor deinem Grundstück von Schnee und Eis zu befreien. Das gilt nicht nur für Wohnhäuser, sondern auch für Gewerbeimmobilien, Parkplätze und Zufahrten.
Die Räumzeiten sind klar geregelt: Werktags muss der Gehweg ab 7:00 Uhr geräumt sein, sonn- und feiertags ab 9:00 Uhr. Die Pflicht endet jeweils um 20:00 Uhr. Schneit es nach 20:00 Uhr weiter, musst du am nächsten Morgen wieder ran – nicht sofort. Hält der Schneefall tagsüber an, bist du verpflichtet, mehrmals täglich zu räumen. Eine feste gesetzliche Frequenz gibt es zwar nicht, aber lückenlose Dokumentation ist dringend empfohlen.
Das Haftungsrisiko ist real. Verletzt jemand auf einem nicht geräumten Gehweg vor deinem Grundstück, haftest du für den Schaden – inklusive Arztkosten, Verdienstausfall und Schmerzensgeld. Gerichte urteilen hier regelmäßig zulasten der Eigentümer, wenn die Räumpflicht nachweislich verletzt wurde.
Du kannst die Räumpflicht auf Mieter oder externe Dienstleister übertragen – das ist ausdrücklich erlaubt. Aber: Die Übertragung muss vertraglich sauber dokumentiert sein. Steht im Mietvertrag nur ein vager Hinweis auf „Winterdienst“, reicht das vor Gericht oft nicht aus. Die Haftung verbleibt dann beim Eigentümer. Beauftragst du einen professionellen Dienstleister, sollte der Vertrag Reaktionszeiten, Dokumentationspflichten und eine Haftungsübernahme klar regeln.
Wichtig für die Zuständigkeitsabgrenzung: Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist ausschließlich für Hauptverkehrsstraßen zuständig. Nebenstraßen und Gehwege vor Privatgrundstücken fallen vollständig in die Verantwortung der Anlieger. Das bedeutet: Auch wenn die BSR die Hauptstraße räumt, bist du für den Bürgersteig vor deinem Haus selbst verantwortlich.
Besonders wichtig in Berlin: Streusalz ist für private Anlieger verboten. Du darfst ausschließlich abstumpfende Mittel einsetzen – also Sand, Splitt oder Granulat. Streusalz schädigt Bäume, Böden und Gewässer. Wer trotzdem Salz streut, riskiert ein Bußgeld. Die BSR selbst darf als öffentlicher Betrieb Feuchtsalz einsetzen, weil sie dabei strenge Mengenvorgaben (5–25 g/m²) einhält und die Ausbringung technisch kontrolliert.
BSR-Kapazitäten und Streumittelverbrauch: Harter Winter vs. milder Winter
Die BSR rüstet sich jede Saison mit erheblichen Vorräten. Zur Wintersaison 2025/2026 lagerte die BSR 13.000 Tonnen Salz, 2.100 Kubikmeter Sole und 5.000 Tonnen Splitt. Das klingt nach viel – ist aber nur ein Bruchteil des tatsächlichen Gesamtbedarfs der Stadt.
Denn die BSR ist nur für Hauptverkehrsstraßen zuständig. Den Rest übernehmen private Anlieger und gewerbliche Dienstleister. Im Durchschnitt verbrauchen alle Akteure in Berlin zusammen 35.000 bis 40.000 Tonnen Streusalz pro Winter. In besonders strengen Wintern steigt dieser Wert auf bis zu 60.000 Tonnen. Der BSR-Vorrat von 13.000 Tonnen deckt also selbst in einem milden Winter nur einen Teil des Gesamtbedarfs ab.
Die BSR setzt Feuchtsalz sehr gezielt ein: 5 bis 25 Gramm pro Quadratmeter – die Untergrenze aus Umwelt- und Kostengründen. In einem milden Winter wie 2015 verbrauchte die BSR rund 10.000 Tonnen Salz. Das zeigt: Der Vorrat ist auf einen normalen Winter ausgelegt, nicht auf einen Extremwinter.
Der beste Indikator für die Winterhärte ist der Splittverbrauch. Im milden Winter 2025 entfernte die BSR rund 240 Tonnen Splitt aus dem öffentlichen Straßenland. Im harten Winter 2026 waren es 9.540 Tonnen – das 40-fache. Diese Zahl zeigt eindrucksvoll, wie stark die Anforderungen an den Winterdienst je nach Witterung schwanken. Für Eigentümer und Dienstleister bedeutet das: Planungssicherheit ist schwierig, Flexibilität entscheidend.
Was bedeutet das für dich als Eigentümer oder Dienstleister? Ein harter Winter kann den Aufwand für Winterdienst schlagartig vervielfachen. Wer keinen Saisonvertrag hat und auf Einzelabrufe setzt, zahlt in solchen Wintern deutlich mehr – und bekommt im Zweifel keinen Dienstleister, weil alle Kapazitäten ausgelastet sind.
Winterdienst Kosten pro Quadratmeter: Preisübersicht für Berlin
Der Preis für Winterdienst hängt von mehreren Faktoren ab: Handräumung oder Maschinenräumung, privates oder gewerbliches Objekt, Stadtlage oder Land. Die Spanne ist enorm – von unter einem Euro bis fast neun Euro pro Quadratmeter.
Für Handräumung auf Gehwegen in Berlin musst du als Privatperson mit bis zu 9,00 €/m² rechnen. Auf dem Land liegt der Preis bei 1,00 bis 2,50 €/m². Gewerbliche Objekte zahlen auf dem Land 2,50 bis 6,00 €/m², in der Stadt ebenfalls bis zu 9,00 €/m². Der Unterschied erklärt sich durch höhere Lohnkosten, dichtere Bebauung und aufwändigere Logistik in der Großstadt.
Maschinenräumung ist günstiger: In Berlin kostet sie bis zu 7,00 €/m², auf dem Land 1,00 bis 1,50 €/m². Für große Flächen wie Parkplätze oder Firmenareale liegt die gewerbliche Flächenbetreuung bei 0,80 bis 1,50 €/m² – hier rechnet sich der Maschineneinsatz besonders.
Hinzu kommt das Streugut. Sand, Splitt oder Granulat werden in der Regel separat berechnet: 0,20 bis 0,50 €/m² zusätzlich. Das klingt wenig, summiert sich aber bei großen Flächen schnell.
Gewerbliche Kunden zahlen im Schnitt rund 50 % mehr als Privatkunden für vergleichbare Flächen. Der Grund: höhere Haftungsanforderungen, Dokumentationspflichten und garantierte Reaktionszeiten. Ein Dienstleister, der für ein Gewerbegebäude haftet, muss nachweislich und lückenlos dokumentieren – das kostet Zeit und Geld.
Die Gesamtbandbreite aus der Praxis eines Berliner Anbieters liegt bei 1,02 bis 28,56 €/m² Räumfläche. Der obere Wert klingt extrem, ist aber bei kleinen Flächen mit hoher Räumfrequenz, Nacht- und Feiertagseinsätzen realistisch.
| Leistung | Preis (€/m²) |
|---|---|
| Handräumung Gehweg – privat (Land) | 1,00–2,50 |
| Handräumung Gehweg – gewerblich (Land) | 2,50–6,00 |
| Handräumung Gehweg – Stadt/Berlin | bis 9,00 |
| Maschinenräumung – Land | 1,00–1,50 |
| Maschinenräumung – Stadt/Berlin | bis 7,00 |
| Gewerbliche Flächenbetreuung (Parkplätze, Firmenareale) | 0,80–1,50 |
| Streugut (Zuschlag) | 0,20–0,50 |
Für laufende Meter Gehweg – also die Standardabrechnung bei schmalen Bürgersteigen – liegt der Preis bei 1,80 bis 3,00 €/lfm inklusive Räumung und Streuen. Das ist oft die einfachste Berechnungsgrundlage für Wohngebäude mit klar definierten Gehwegabschnitten.
Wir kommen gerne auf Sie zu
Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.
Pauschalen und Stundensätze: Was kostet Winterdienst pro Saison oder Monat?
Viele Eigentümer und Unternehmen entscheiden sich für Pauschalmodelle, weil sie Planungssicherheit bieten. Die Preise variieren stark – je nach Objektgröße, Region und Serviceumfang.
Für ein Gewerbegebäude in Berlin liegt die Monatspauschale typischerweise bei 400 bis 800 €/Monat inklusive Bereitschaft. Das entspricht einer Saisonpauschale von rund 2.000 bis 4.000 € für die Monate November bis März. Kleinere Objekte starten ab 249 € für die gesamte Saison – das gilt für Flächen bis 20 Laufmeter mit Maschinenreinigung, inklusive Versicherung und Streugut.
Für Großflächen ab 2.000 m² sieht die Rechnung anders aus. Hier können Saisonpauschalen zwischen 80.000 und 160.000 € anfallen. Das klingt nach viel, ist aber bei täglichen Einsätzen, 24/7-Bereitschaft und vollständiger Haftungsübernahme nachvollziehbar. Ein Mehrfamilienhaus mit 500 m² Fläche und mittlerer Räumfrequenz kommt auf 30.000 bis 40.000 € pro Saison.
Der Stundensatz für professionellen Winterdienst in Berlin liegt bei 50 bis 70 €/Stunde. In Mittelstädten sind es 40 bis 55 €, auf dem Land 30 bis 45 €. Einzeleinsätze für Standardflächen kosten 120 bis 250 € pro Einsatz. Notfall- oder Soforteinsätze starten ab 50 € pauschal, zuzüglich Flächenpreis.
Besonders relevant für die Kostenplanung sind die Zuschläge: Nachteinsätze zwischen 20:00 und 5:00 Uhr kosten 30 bis 40 % mehr. Sonn- und Feiertagseinsätze schlagen mit 50 bis 75 % Aufschlag zu Buche. Wer ein Objekt mit hohem Publikumsverkehr betreibt – etwa ein Einkaufszentrum oder eine Arztpraxis – kommt an Sonn- und Feiertagseinsätzen kaum vorbei.
Der klare Kostenvorteil des Saisonvertrags: Wer regelmäßig Winterdienst braucht, spart mit einem Saisonvertrag bis zu 30 % gegenüber Einzelabrufen. Bei einem Einzeleinsatz von 120 bis 250 € summiert sich das über eine Saison mit 20 bis 30 Einsätzen schnell auf 2.400 bis 7.500 €. Ein Saisonvertrag für dasselbe Objekt liegt oft deutlich darunter.
Stadt vs. Land: Winterdienst Preisvergleich Berlin und Brandenburg
Der Preisunterschied zwischen Berlin und dem brandenburgischen Umland ist erheblich. In Berlin zahlst du für Winterdienst 4 bis 8 €/m², in Mittelstädten 3 bis 5 €/m² und in ländlichen Regionen Brandenburgs 2 bis 4 €/m². Das klingt nach kleinen Unterschieden, macht bei einer Fläche von 500 m² aber schnell 1.000 bis 2.000 € pro Saison aus.
Die Ursachen sind strukturell. In Berlin treiben höhere Lohnkosten, dichtere Bebauung, aufwändigere Logistik und strengere Haftungsanforderungen die Preise. Ein Dienstleister in Mitte oder Prenzlauer Berg muss Fahrzeuge durch enge Straßen navigieren, Halteverbotzonen beachten und oft mehrfach täglich ausrücken. In Brandenburg dagegen sind Flächen größer, Wege kürzer und der Wettbewerb unter Anbietern anders strukturiert.
Beim Stundensatz ist der Unterschied ähnlich deutlich: 50 bis 70 €/Stunde in Berlin, 40 bis 55 € in Mittelstädten, 30 bis 45 € in ländlichen Regionen. Für Eigentümer mit Objekten in beiden Regionen lohnt es sich, separate Angebote einzuholen – ein Berliner Dienstleister rechnet für ein Brandenburger Objekt oft teurer ab als ein lokaler Anbieter vor Ort.
Die Alternative zur Beauftragung ist die Eigenleistung. Die laufenden Kosten sind geringer, aber du brauchst geeignete Ausrüstung – Schneeschieber, Streuwagen, Splittvorrat – und verlässliches Personal. Vor allem: Die volle Haftung verbleibt bei dir. Wenn ein Mitarbeiter krank ist und der Gehweg nicht geräumt wird, haftest du. Für Gewerbeobjekte mit hohem Publikumsverkehr ist Eigenleistung deshalb riskant.
Ein weiterer Aspekt: Reaktionszeiten. Professionelle Dienstleister mit Saisonvertrag garantieren oft, innerhalb von ein bis zwei Stunden nach Schneefall vor Ort zu sein. Das ist bei Eigenleistung kaum zu gewährleisten – besonders bei Nachtschneefall oder an Feiertagen.
Personalkosten im Winterdienst: Was verdienen Mitarbeiter in Berlin?
Personalkosten sind der größte Kostentreiber im Winterdienst. Wer als Dienstleister oder Hausverwaltung eigenes Personal einsetzt, muss die Berliner Lohnstruktur kennen.
Ein Einsteiger ohne Vorerfahrung verdient im Winterdienst 12 bis 14 €/Stunde brutto, das entspricht 2.000 bis 2.400 € brutto im Monat. Das liegt nur knapp über dem gesetzlichen Mindestlohn und ist für körperlich anspruchsvolle Arbeit bei Kälte und Dunkelheit eine wichtige Kalkulationsgrundlage.
Erfahrene Winterdienstmitarbeiter kommen auf 15 bis 18 €/Stunde brutto und 2.500 bis 3.200 € monatlich. Sie kennen Räumrouten, bedienen Streufahrzeuge und können eigenverantwortlich entscheiden, wann und wie viel Streugut eingesetzt wird. Diese Erfahrung hat ihren Preis – und ist bei gewerblichen Objekten mit hohen Haftungsanforderungen unverzichtbar.
Spezialisten mit Streuplanverantwortung und Maschineneinweisung verdienen über 20 €/Stunde und bis zu 3.500 € monatlich. Sie koordinieren Einsätze, überwachen Wetterdaten und dokumentieren jeden Räumvorgang. Für größere Objekte oder Dienstleister mit mehreren Crews ist diese Qualifikation entscheidend.
Auf der Führungsebene liegt das Gehalt eines Objektleiters oder Koordinators in Berlin ab 4.000 € brutto monatlich. Diese Person trägt die operative Verantwortung für mehrere Objekte gleichzeitig und ist der Ansprechpartner für Kunden im Schadensfall.
Für Dienstleister bedeutet das: Bei einem Stundensatz von 50 bis 70 € für den Kunden und Lohnkosten von 12 bis 20 €/Stunde brutto bleiben Spielräume für Fahrzeugkosten, Streugut, Versicherung und Marge – aber nur bei effizienter Tourenplanung. Saisonverträge helfen dabei, Personalplanung zu stabilisieren: Wer weiß, wie viele Objekte er betreut, kann Mitarbeiter verlässlich einplanen statt auf Abruf zu beschäftigen.
Flächenreinigung ganzjährig: Preise für Gewerbe in Berlin
Winterdienst ist nur ein Teil der Flächenpflege. Gewerbliche Objekte brauchen das ganze Jahr über Reinigungsleistungen – von der täglichen Unterhaltsreinigung bis zur Hochdruckreinigung der Außenflächen im Frühjahr.
Die Unterhaltsreinigung und Büroreinigung kostet in Berlin 30,00 €/Stunde netto, zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer. Das ist der Standardpreis für regelmäßige Reinigungsarbeiten in Büros, Treppenhäusern und Gemeinschaftsflächen. Bei festen Reinigungsintervallen – etwa täglich oder dreimal wöchentlich – lassen sich oft Mengenrabatte verhandeln.
Für eine Grundreinigung – also eine intensive Reinigung mit Maschinen und Spezialreinigungsmitteln – werden 33,00 €/Stunde netto berechnet, inklusive aller Reinigungsmittel und Maschinen. Grundreinigungen sind typischerweise einmal jährlich oder nach besonderen Ereignissen notwendig.
Die Baureinigung – Grob-, Fein- und Endreinigung nach Bauprojekten – wird nach Quadratmeter abgerechnet: 5,00 €/m² netto. Bei Flächen unter 100 m² kommt ein Zuschlag von 0,50 bis 1,00 €/m² hinzu, weil der Aufwand für Anfahrt und Rüstzeit relativ zur Fläche höher ist.
Besondere Anforderungen stellt die Arztpraxisreinigung: Hier sind Desinfektionsmittel vorgeschrieben, was den Preis auf 32,00 €/Stunde netto treibt. Hygienische Reinigung in medizinischen Einrichtungen erfordert zertifiziertes Personal und dokumentierte Reinigungsprotokolle.
Für Außenflächen – Parkplätze, Einfahrten, Gehwege – ist die Hochdruckreinigung die effektivste Methode. In Berlin kostet sie 1,50 bis 3,50 €/m² für gewerbliche Flächen. Das ist besonders im Frühjahr relevant, wenn Splitt und Streugut vom Winter entfernt werden müssen. Nach dem harten Winter 2026 mit 9.540 Tonnen Splittaufkommen war der Bedarf an Frühjahrsreinigung entsprechend hoch.
Wer Winterdienst und ganzjährige Flächenreinigung aus einer Hand beauftragt, profitiert oft von besserer Koordination und günstigeren Konditionen. Ein Dienstleister, der ohnehin regelmäßig vor Ort ist, kann Reinigungsleistungen effizienter einplanen als zwei separate Anbieter.
Weitere Leistungen der Straßenreinigung
Antworten auf Fragen zur Winterdienst-Kombination
Grundstückseigentümer sind für den Gehweg vor ihrem Grundstück verantwortlich. Die BSR räumt nur Hauptverkehrsstraßen. Nebenstraßen und Bürgersteige vor Privatgrundstücken liegen vollständig in der Verantwortung der Anlieger.
Werktags muss der Gehweg bis 7:00 Uhr geräumt sein, sonn- und feiertags bis 9:00 Uhr. Die Räumpflicht gilt jeweils bis 20:00 Uhr. Bei anhaltendem Schneefall muss mehrfach täglich geräumt werden.
Nein. Private Anlieger dürfen in Berlin kein Streusalz verwenden. Erlaubt sind ausschließlich abstumpfende Mittel wie Sand, Splitt oder Granulat. Die BSR darf als öffentlicher Betrieb Feuchtsalz in kontrollierten Mengen einsetzen.
Kleinere Gewerbeobjekte zahlen 1.500 bis 4.000 € pro Saison. Monatspauschalen liegen bei 400 bis 800 €. Großflächen ab 2.000 m² können 80.000 bis 160.000 € pro Saison kosten, abhängig von Räumfrequenz und Serviceumfang.
Nachteinsätze zwischen 20:00 und 5:00 Uhr kosten 30 bis 40 % mehr. Sonn- und Feiertagseinsätze werden mit 50 bis 75 % Aufschlag berechnet. Saisonverträge sparen gegenüber Einzelabrufen bis zu 30 %.
Bei regelmäßigem Bedarf ja: Ein Saisonvertrag spart bis zu 30 % gegenüber Einzelabrufen. Einzeleinsätze kosten 120 bis 250 € pro Einsatz. Bei 20 bis 30 Einsätzen pro Saison summiert sich das schnell auf 2.400 bis 7.500 €.
Ja, die Übertragung auf Mieter oder externe Dienstleister ist möglich. Sie muss aber vertraglich klar geregelt und dokumentiert sein. Bei mangelhafter Übertragung verbleibt die Haftung beim Eigentümer – auch wenn der Mieter eigentlich zuständig wäre.
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