Fassadenreinigung

Schonende Fassadenreinigung für ein gepflegtes Gebäude in Berlin und Brandenburg.

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    Gepflegte Fassaden, fachgerecht gereinigt

    Professionelle Fassadenreinigung

    BPS Facilities reinigt verschmutzte Fassaden in Berlin und Brandenburg schonend und materialgerecht – von Klinker und Putz bis WDVS und Holz, mit der jeweils passenden Methode.

    Das reinigen wir:

    Klinker-, Putz- und WDVS-Fassaden

    Holz- und Metallfassaden

    Eingänge und Sockelbereiche

    Ihre Vorteile:

    Materialgerechte Methode

    Werterhalt Ihrer Immobilie

    Schonende Ausführung

    Termintreue Ausführung

    Industriereinigung durch BPS Facilities
    Vertrauen Sie den Reinigungsprofis von BPS Facilities

    So läuft Ihre Fassadenreinigung ab

    Der direkte Weg zur sauberen Fassade

    Wir prüfen Material, Verschmutzung und Zustand Ihrer Fassade und wählen die richtige Methode – von Niederdruck bis Trockeneis.

    Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort

    Unsere Fachkräfte begutachten Ihre Fassade vor Ort, berücksichtigen auch den Denkmalschutz und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.

    Schonende Reinigung durch Profis

    Ein geschultes Team reinigt Ihre Fassade fachgerecht und materialschonend – sicher und sauber, auch in der Höhe.

    Materialgerechte Reinigung

    Werterhalt der Immobilie

    Feste Ansprechpartner

    Unser Reinigungskonzept für Ihre Fassadenreinigung

    Von der einmaligen Reinigung bis zur regelmäßigen Pflege – Fassadenreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.

    Faire Kosten, transparent kalkuliert

    Fassadenreinigung kostet je nach Material und Methode rund 8 bis 15 Euro pro Quadratmeter. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.

    Fassadenreinigung

    Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist

    Reinigung nach Maß

    Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle für Ihre Räume zusammen.

    Erfahrenes, festes Team

    Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.

    Faire und transparente Kosten

    Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.

    Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg kostet zwischen 8 und 15 Euro pro Quadratmeter – je nach Material, Verschmutzungsgrad und Methode. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche sind Gesamtkosten von 2.000 bis 4.000 Euro realistisch. Wer stattdessen einen kompletten Neuanstrich beauftragt, zahlt in Berlin 25 bis 45 Euro pro Quadratmeter – das Drei- bis Fünffache. Eine professionelle Reinigung ist also in den meisten Fällen die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung. Dieser Artikel erklärt, welche Methode für welches Material passt, was Denkmalschutz kostet und wann ein Gerüst nötig wird.

    Warum Berliner und Brandenburger Fassaden besonders schnell verschmutzen

    Wer in Berlin oder Brandenburg eine Immobilie besitzt, kennt das Problem: Die Fassade sieht nach wenigen Jahren grau, grünlich oder fleckig aus. Das liegt nicht an mangelnder Pflege, sondern an einer Kombination aus klimatischen, baulichen und städtischen Faktoren, die in dieser Region besonders stark zusammenwirken.

    Die mit Abstand häufigste Ursache ist biologischer Bewuchs. Laut dem Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) sind rund 90 Prozent aller Fassadenverschmutzungen auf Algen- und Schimmelwachstum zurückzuführen. Grünalgen der Klasse Chlorophyceae sind dabei die häufigste Gruppe; ihre Färbungen reichen von satten Grüntönen bis hin zu orange-rötlichen Verfärbungen, die viele Eigentümer zunächst für Rost halten. Moos, Pilze und Flechten kommen hinzu und beschleunigen den Substanzabbau, weil sie Feuchtigkeit in der Fassade halten.

    Besonders problematisch sind Wärmedämmverbundsysteme (WDVS). Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Wismar unter Professor Helmuth Venzmer hat gezeigt, dass über 75 Prozent aller gedämmten Fassaden von Algen-, Moos- oder Pilzbefall betroffen sind. Der Grund ist physikalisch: WDVS-Fassaden kühlen nachts stark ab, weil kaum Wärme aus dem Gebäudeinneren nach außen dringt. Die kältere Oberfläche begünstigt Tauwasserbildung – und damit ideale Lebensbedingungen für Mikroorganismen. Erschwerend kommt hinzu, dass die in Fassadenfarben eingearbeiteten Biozide nach etwa fünf Jahren vollständig ausgewaschen sind. Bei neuen Gebäuden liegt die Biozid-Konzentration im Fassadenabfluss noch um den Faktor 1.000 höher als bei vier Jahre alten Häusern – danach ist der Schutz weg.

    Im innerstädtischen Berliner Raum kommt eine zweite Belastungsquelle hinzu: Ruß, Feinstaub, Schwermetalle und Abgase aus dem Straßenverkehr setzen sich auf Fassadenoberflächen ab und erzeugen die typischen grau-schwarzen Schlieren, die besonders an Häusern entlang von Hauptverkehrsstraßen sichtbar sind. Diese anorganischen Ablagerungen lassen sich mit biologischen Reinigungsmitteln allein nicht vollständig entfernen – hier braucht es mechanische Verfahren.

    Graffiti ist ein weiteres Berliner Spezifikum. Im Jahr 2011 wurden in Berlin über 11.000 Graffiti-Straftaten angezeigt. Die Schwerpunktbezirke waren Prenzlauer Berg (757 Anzeigen), Friedrichshain (652), Mitte (611), Kreuzberg (529) und Neukölln (446). Graffiti machte 23,1 Prozent aller Sachbeschädigungen aus. Bundesweit entstehen durch die Entfernung unerlaubter Graffiti laut dem Zentralverband der Deutschen Haus- und Grundeigentümer jährlich rund 500 Millionen Euro Kosten. Allein die Deutsche Bahn meldete 2012 einen Graffiti-Schaden von 33 Millionen Euro.

    Schließlich spielen Witterungseinflüsse eine Rolle: Kalkablagerungen durch hartes Wasser, gelbliche Verfärbungen durch sauren Regen und Frostschäden an Fugen und Putz sind in der Region Brandenburg besonders häufig, wo Gebäude oft stärker dem Wind ausgesetzt sind als im dicht bebauten Berliner Stadtgebiet. Die Kombination all dieser Faktoren macht eine regelmäßige professionelle Reinigung nicht zur Kür, sondern zur Notwendigkeit für den Werterhalt der Bausubstanz.

    Reinigungsmethoden im Vergleich: Von Hochdruck bis Trockeneisstrahlen

    Nicht jede Reinigungsmethode passt zu jeder Fassade. Die Wahl des falschen Verfahrens kann teurer werden als die Reinigung selbst – etwa wenn Hochdruckreinigung den Putz ablöst oder Sandstrahlen die Sinterhaut eines Klinkers zerstört. Hier ist ein strukturierter Überblick über alle gängigen Methoden.

    Hochdruckreinigung arbeitet mit Wasserdrücken zwischen 50 und 100 bar. Sie ist effektiv für robuste Materialien wie Beton, Klinker und Naturstein. Bei Putzfassaden und WDVS ist Vorsicht geboten: Zu hoher Druck löst Putzschichten ab oder treibt Wasser in die Dämmung. Kosten liegen bei 8 bis 15 Euro pro Quadratmeter.

    Niederdruckreinigung (Soft-Wash) ist die schonendste mechanische Methode. Sie arbeitet mit deutlich reduziertem Druck und wird häufig mit biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln kombiniert. Für Putz, WDVS und Holzfassaden ist sie die erste Wahl. Kosten: 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter. Der Nachteil: Bei starken mineralischen Ablagerungen reicht die Reinigungskraft allein nicht aus.

    Chemische Reinigung setzt Biozide oder spezielle Reinigungschemie ein. Sie ist besonders wirksam gegen biologischen Bewuchs (Algen, Moos, Pilze) und funktioniert auf nahezu allen Materialien. Wichtig: Die Chemikalien brauchen Einwirkzeit, und das Abwasser muss fachgerecht aufgefangen werden, um Gewässer nicht zu belasten. Kosten für biologisch abbaubare Mittel: 5 bis 12 Euro pro Quadratmeter.

    Sandstrahlen ist ein abrasives Hochleistungsverfahren für robuste Materialien wie Beton, Klinker, Naturstein und Metall. Es erzielt sehr hohe Reinigungswirkung, birgt aber das Risiko, die Sinterhaut von Klinkern zu beschädigen und Fugen auszuwaschen. Staubentwicklung erfordert Schutzmaßnahmen. Kosten: 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter.

    Trockeneisstrahlen ist das schonendste Verfahren und besonders für denkmalgeschützte Gebäude geeignet. Trockeneispartikel (CO₂) treffen auf die Oberfläche, sublimieren sofort und hinterlassen keinen Rückstand. Das Verfahren ist materialschonend, erzeugt keinen Abwasseranfall und eignet sich für empfindliche historische Fassaden. Der Nachteil: Mit 20 bis 40 Euro pro Quadratmeter ist es das teuerste Verfahren.

    Dampfreinigung eignet sich für leichte Verschmutzungen und ist schonend gegenüber der Oberfläche. Bei starkem biologischem Befall oder tief eingedrungenen Ablagerungen stößt sie jedoch an ihre Grenzen. Kosten: 8 bis 15 Euro pro Quadratmeter.

    Für Holzfassaden gelten besondere technische Parameter: Robuste Laubhölzer wie Eiche und Robinie vertragen etwa 100 bar bei 60 bis 80 Grad Celsius (Heißwasser-Hochdruckreiniger). Empfindliche Hölzer wie Lärche oder Fichte sollten nur mit maximal 50 bar gereinigt werden. Als Düse empfiehlt Kärcher eine Flachstrahldüse mit einem Winkel von 25 bis 40 Grad.

    Reinigungsmethoden im Direktvergleich
    Methode Geeignet für Kosten/m² (€) Wirksamkeit Risiken
    Hochdruckreinigung Beton, Klinker, Naturstein 8–15 Hoch Schäden an Putz/WDVS, Wassereintritt in Fugen
    Niederdruckreinigung (Soft-Wash) Putz, WDVS, Holz 5–10 Mittel–Hoch Langsamer, bei mineralischer Verschmutzung weniger effektiv
    Chemische Reinigung Algen, Moos, Pilze, alle Materialien 5–12 Hoch Abwasserbelastung, Einwirkzeit nötig
    Sandstrahlen Beton, Klinker, Naturstein, Metall 15–30 Sehr hoch Abrasiv, Staubentwicklung, Schäden an Sinterhaut möglich
    Trockeneisstrahlen Empfindliche Flächen, Denkmäler 20–40 Hoch Hohe Kosten
    Dampfreinigung Leichte Verschmutzungen 8–15 Mittel Begrenzte Wirkung bei starkem Befall
    Tipp: Bei WDVS-Fassaden niemals mit mehr als 60 bar arbeiten. Schon moderate Druckspitzen können die Dämmplatten vom Untergrund lösen – eine Reparatur kostet ein Vielfaches der Reinigung.
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        Fassadenreinigung Kosten Berlin 2026: Was du pro Quadratmeter zahlst

        Die Kosten für eine professionelle Fassadenreinigung in Berlin hängen von mehreren Faktoren ab: Fassadenmaterial, Verschmutzungsgrad, Reinigungsmethode, Gebäudehöhe und Gesamtfläche. Hier sind alle relevanten Zahlen für 2026 im Überblick.

        Für die reine Reinigung ohne zusätzliche Behandlung zahlst du in Berlin im Durchschnitt 8 bis 15 Euro pro Quadratmeter. Wenn starker Algenbewuchs eine intensive Behandlung erfordert, steigen die Kosten auf 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter. Wer gleichzeitig eine Versiegelung oder Imprägnierung beauftragen möchte, muss mit 14 bis 22 Euro pro Quadratmeter rechnen – dafür ist die Fassade dann für mehrere Jahre geschützt.

        Für ein Einfamilienhaus mit rund 150 m² Fassadenfläche ergibt sich folgende realistische Beispielrechnung: Die eigentliche Reinigung bei 15 Euro pro Quadratmeter kostet 2.250 Euro. Dazu kommt ein Gerüst für drei Wochen (8 Euro pro Quadratmeter) mit 1.200 Euro. Ein Langzeitschutz schlägt mit weiteren 450 Euro zu Buche. Gesamtkosten: rund 3.900 Euro. Ohne Gerüst und Schutzbehandlung sind auch Gesamtkosten von 2.000 Euro möglich – das hängt stark vom Einzelfall ab.

        Bei Großobjekten greift ein deutlicher Skalierungseffekt. Ab 1.000 bis 2.499 Quadratmetern Fassadenfläche sinkt der Quadratmeterpreis auf etwa 9,75 Euro; ab 5.000 Quadratmetern auf rund 8,75 Euro. Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen, die mehrere Objekte gleichzeitig beauftragen, können noch günstigere Konditionen aushandeln.

        Für die Zugangstechnik fallen Zusatzkosten an: Bei Gebäuden über 10 Meter Höhe wird eine Hubbühne empfohlen, was einen pauschalen Zuschlag von 100 bis 200 Euro bedeutet. Ab etwa 20 Metern Gebäudehöhe ist ein Gerüst erforderlich, das mit 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlägt. Diese Kosten werden häufig separat ausgewiesen und sind nicht immer im Angebotspreis enthalten – unbedingt nachfragen.

        Die Materialkosten für Reinigungsmittel liegen bei 1,50 bis 2,50 Euro pro Quadratmeter. Eine Imprägnierung kostet je nach Produkt und Qualität zwischen 2 und 20 Euro pro Quadratmeter – hier gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede, die sich in der Schutzwirkung niederschlagen.

        Der wichtigste Kostenvergleich: Ein kompletter Neuanstrich kostet in Berlin 25 bis 45 Euro pro Quadratmeter. Das ist das Drei- bis Fünffache einer professionellen Reinigung. Ein Neuanstrich ist nur dann sinnvoll, wenn die Bausubstanz tatsächlich beschädigt ist oder die Fassade optisch komplett erneuert werden soll. In allen anderen Fällen ist die Reinigung die wirtschaftlich überlegene Lösung.

        Materialspezifische Reinigung: Klinker, Putz, WDVS und Holz richtig behandeln

        Das Fassadenmaterial bestimmt nicht nur den Preis, sondern vor allem die Wahl der richtigen Reinigungsmethode. Ein falsches Verfahren kann die Oberfläche dauerhaft schädigen. Hier sind die wichtigsten Materialien und ihre spezifischen Anforderungen.

        Klinkerfassaden gelten als vergleichsweise robust. Hochdruckreinigung ist grundsätzlich geeignet, aber es gibt eine wichtige Einschränkung: Die Sinterhaut des Klinkers – die glasartige Außenschicht, die den Stein vor Feuchtigkeit schützt – darf nicht beschädigt werden. Zu hoher Druck oder zu langes Verweilen mit der Düse an einer Stelle kann diese Schutzschicht abtragen. Auch die Fugen müssen kontrolliert werden; ausgewaschene Fugen ermöglichen Wassereintritt und Frostschäden. Kosten: 8 bis 13 Euro pro Quadratmeter.

        Putzfassaden sind deutlich empfindlicher. Hochdruckreinigung kann Putzschichten ablösen, Risse vergrößern oder Wasser in die Konstruktion treiben. Die richtige Methode ist hier die Niederdruckreinigung (Soft-Wash), gegebenenfalls kombiniert mit einem biologisch abbaubaren Reinigungsmittel gegen Algenbewuchs. Nach der Reinigung empfiehlt sich eine Imprägnierung, die die Oberfläche hydrophobiert und das Wiederanwachsen von Algen verzögert. Kosten: 8 bis 14 Euro pro Quadratmeter.

        WDVS-Fassaden sind die problematischsten Kandidaten. Sie haben die höchste Anfälligkeit für biologischen Bewuchs (über 75 Prozent betroffen, laut FH Wismar) und gleichzeitig die geringste Toleranz gegenüber aggressiven Reinigungsmethoden. Nur Niederdruckreinigung oder chemische Behandlung mit bioziden Mitteln sind zulässig. Hochdruck ist tabu. Nach der Reinigung sollte eine Fassadenbeschichtung mit integrierten Bioziden aufgetragen werden, um den Schutz für weitere fünf bis sieben Jahre zu verlängern. Kosten: 10 bis 16 Euro pro Quadratmeter.

        Holzfassaden erfordern differenzierte Druckeinstellungen je nach Holzart. Robuste Laubhölzer wie Eiche und Robinie vertragen Hochdruckreinigung mit etwa 100 bar bei 60 bis 80 Grad Celsius. Weichere Hölzer wie Lärche oder Fichte sollten nur mit maximal 50 bar gereinigt werden, um Fasern nicht aufzurauen. Als Düse empfiehlt sich eine Flachstrahldüse mit 25 bis 40 Grad Öffnungswinkel. Nach der Reinigung muss das Holz vollständig trocknen, bevor eine neue Schutzbehandlung (Öl, Lasur oder Farbe) aufgetragen wird. Kosten: 10 bis 18 Euro pro Quadratmeter – damit die teuerste Materialgruppe.

        Steinfassaden aus Naturstein reagieren sehr unterschiedlich auf chemische Reinigungsmittel. Kalkstein und Sandstein sind säureempfindlich; aggressive Reiniger können die Oberfläche anätzen. Für wertvolle Natursteinfassaden ist Trockeneisstrahlen die schonendste Option. Kosten: 9 bis 16 Euro pro Quadratmeter.

        Die Faustregel lautet: Je empfindlicher das Material, desto schonender die Methode – und desto wichtiger ist es, einen erfahrenen Fachbetrieb zu beauftragen, der die Druckeinstellungen und Chemikalien materialgerecht wählt.

        Kosten und empfohlene Methode nach Fassadenmaterial
        Material Kosten/m² Empfohlene Methode Empfindlichkeit
        Putzfassade 8–14 € Niederdruckreinigung / Soft-Wash Hoch
        Klinkerfassade 8–13 € Hochdruckreinigung (kontrolliert) Mittel
        WDVS-Fassade 10–16 € Soft-Wash / Chemische Reinigung Sehr hoch
        Holzfassade 10–18 € Niederdruckreinigung (druckabhängig) Hoch
        Steinfassade 9–16 € Trockeneisstrahlen / Nassreinigung Mittel–Hoch
        Gut zu wissen: Eine Imprägnierung nach der Reinigung kostet zwar 2 bis 20 Euro pro Quadratmeter extra, verlängert aber das Reinigungsintervall um zwei bis drei Jahre. Auf 150 m² gesehen amortisiert sich die Investition bereits beim nächsten Reinigungszyklus.

        Denkmalschutz in Berlin und Brandenburg: Was bei historischen Fassaden gilt

        Berlin und Brandenburg haben eine außergewöhnlich dichte Denkmallandschaft. Gründerzeitbauten, Jugendstilhäuser, Bauhausarchitektur, Schlösser und Industriedenkmäler – wer eines dieser Gebäude besitzt oder verwaltet, muss vor jeder Reinigungsmaßnahme besondere Regeln beachten.

        Die wichtigste Grundregel: Vor der Reinigung eines denkmalgeschützten Gebäudes ist eine Genehmigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde erforderlich. In Berlin ist das das Landesdenkmalamt, das verbindliche Rahmenvorgaben veröffentlicht hat (Stand 2021). In Brandenburg sind die unteren Denkmalschutzbehörden der jeweiligen Landkreise und kreisfreien Städte zuständig. Wer ohne Genehmigung reinigt, riskiert empfindliche Bußgelder und muss im schlimmsten Fall Schäden auf eigene Kosten beheben.

        Die Rahmenvorgaben des Berliner Landesdenkmalamts schränken bestimmte Reinigungsmethoden erheblich ein. Hochdruckreinigung ist bei historischen Fassaden häufig nicht zugelassen, weil der Wasserdruck historische Putzschichten, Stuckverzierungen und Fugen irreparabel beschädigen kann. Auch aggressive chemische Reinigungsmittel sind in der Regel eingeschränkt oder verboten, da sie historische Pigmente und Oberflächenstrukturen angreifen können.

        Für denkmalgeschützte Gebäude empfehlen Fachleute primär das Trockeneisstrahlen: Das Verfahren hinterlässt keinen Rückstand, ist absolut materialschonend und greift historische Oberflächen nicht an. Der Nachteil sind die höheren Kosten von 20 bis 40 Euro pro Quadratmeter. Alternativ kommt eine schonende Nassreinigung mit niedrigem Druck und speziell für Denkmäler zugelassenen Reinigungsmitteln in Frage.

        Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Dokumentationspflicht: Viele Denkmalschutzbehörden verlangen vor der Reinigung eine fotografische Bestandsaufnahme und nach der Reinigung einen Abschlussbericht. Professionelle Fachbetriebe, die regelmäßig mit Denkmälern arbeiten, kennen diese Anforderungen und können die Dokumentation übernehmen.

        Für Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude gibt es eine gute Nachricht: In Berlin und Brandenburg sind Aufwendungen für die Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude steuerlich absetzbar. Paragraf 7i des Einkommensteuergesetzes ermöglicht erhöhte Absetzungen für Baumaßnahmen an Baudenkmälern – das gilt auch für Fassadenreinigungen, wenn sie im Rahmen einer genehmigten Erhaltungsmaßnahme durchgeführt werden. Eine Abstimmung mit dem Steuerberater lohnt sich.

        Praktischer Hinweis für Brandenburg: Die Zuständigkeiten sind dezentraler als in Berlin. Wer in Potsdam ein denkmalgeschütztes Gebäude besitzt, wendet sich an die Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt; in anderen Landkreisen variiert die Zuständigkeit. Im Zweifel hilft das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) in Wünsdorf weiter.

        Grundsätzlich gilt: Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollte die Planung der Fassadenreinigung frühzeitig beginnen – Genehmigungsverfahren können mehrere Wochen dauern, und die Abstimmung mit der Behörde über die zulässige Methode ist obligatorisch. Ein erfahrener Fachbetrieb, der bereits Referenzobjekte im Denkmalbereich vorweisen kann, ist hier keine Option, sondern Pflicht.

        Antworten auf Fragen zur Fassadenreinigung

        Die reine Reinigung kostet in Berlin zwischen 8 und 15 Euro pro Quadratmeter. Mit Imprägnierung steigen die Kosten auf 14 bis 22 Euro. Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² sind Gesamtkosten von 2.000 bis 4.000 Euro realistisch.

        Die Niederdruckreinigung (Soft-Wash), kombiniert mit biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln, ist die schonendste Wahl. Hochdruckreinigung kann Putzschichten ablösen und WDVS-Dämmplatten vom Untergrund lösen – das ist zu vermeiden.

        Experten empfehlen ein Reinigungsintervall von 5 bis 7 Jahren. Bei feuchten, schattigen Lagen oder starkem biologischen Bewuchs – besonders bei WDVS-Fassaden – sollte alle 3 bis 5 Jahre gereinigt werden.

        Ja, in Berlin und Brandenburg ist eine Genehmigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde zwingend erforderlich. Chemische Reinigung und Hochdruckreiniger sind bei historischen Fassaden häufig eingeschränkt oder nicht zugelassen.

        WDVS-Fassaden kühlen nachts stark ab, weil keine Gebäudewärme nach außen dringt. Das begünstigt Tauwasserbildung. Über 75 Prozent aller gedämmten Fassaden sind betroffen. Biozide in der Fassadenfarbe sind nach rund 5 Jahren ausgewaschen.

        Ab etwa 10 Metern Gebäudehöhe wird eine Hubbühne empfohlen (Pauschale 100 bis 200 Euro). Ab rund 20 Metern ist ein Gerüst erforderlich, das zusätzlich 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter kostet und separat ausgewiesen wird.

        Ein Neuanstrich kostet in Berlin 25 bis 45 Euro pro Quadratmeter – das Drei- bis Fünffache einer professionellen Reinigung (8 bis 15 Euro). Reinigung ist wirtschaftlich sinnvoller, solange keine Substanzschäden vorliegen.

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