Photovoltaik- & Solarreinigung

Mehr Ertrag durch saubere Solarmodule in Berlin und Brandenburg.

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    Mehr Ertrag durch saubere Module

    Professionelle Photovoltaikreinigung

    BPS Facilities reinigt Solar- und Photovoltaikanlagen in Berlin und Brandenburg schonend und gründlich – für mehr Ertrag und eine längere Lebensdauer Ihrer Module.

    Das reinigen wir:

    Dach- und Freiflächenanlagen

    Module und Rahmen

    Gewerbe- und Privatanlagen

    Ihre Vorteile:

    Höherer Stromertrag

    Schonende Reinigung

    Längere Lebensdauer

    Faire, transparente Preise

    Industriereinigung durch BPS Facilities
    Vertrauen Sie den Reinigungsprofis von BPS Facilities

    So läuft Ihre Photovoltaikreinigung ab

    Der direkte Weg zu mehr Ertrag

    Wir prüfen Anlage, Verschmutzung und Zugänglichkeit und stimmen Methode sowie Intervall genau auf Ihre Module ab.

    Kostenlose Beratung und Aufmaß vor Ort

    Unsere Fachkräfte begutachten Ihre Anlage vor Ort, ermitteln den Reinigungsbedarf und erstellen Ihnen ein transparentes, faires Angebot.

    Schonende Reinigung durch Profis

    Ein geschultes Team reinigt Ihre Module fachgerecht mit entmineralisiertem Wasser – ohne Kratzer, für vollen Ertrag.

    Höherer Stromertrag

    Schonende Modulreinigung

    Feste Ansprechpartner

    Unser Reinigungskonzept für Ihre Photovoltaikreinigung

    Von der einmaligen Reinigung bis zum regelmäßigen Intervall – Photovoltaikreinigung aus einer Hand für Berlin und Brandenburg.

    Faire Kosten, transparent kalkuliert

    Die professionelle Modulreinigung gibt es bereits ab rund 1 Euro pro Quadratmeter – je nach Anlage und Zugänglichkeit. Ihr genaues Angebot erstellen wir individuell.

    Photovoltaikreinigung

    Drei Gründe, warum BPS Facilities der richtige Partner ist

    Reinigung nach Maß

    Je nach Objekt und Bedarf stellen wir den passenden Leistungsumfang und die richtigen Intervalle für Ihre Räume zusammen.

    Erfahrenes, festes Team

    Geschulte Reinigungskräfte mit festen Ansprechpartnern sorgen für gleichbleibende Qualität – zuverlässig und diskret.

    Faire und transparente Kosten

    Nach der Beratung kennen Sie alle Kosten. Sie erhalten ein klares Angebot ohne versteckte Posten.

    Photovoltaikreinigung in Berlin und Brandenburg lohnt sich fast immer. Verschmutzte Module verlieren je nach Belastungsgrad zwischen 2 und 40 % ihrer Leistung. Eine professionelle Reinigung kostet für eine 10-kWp-Anlage ab rund 170 Euro — und steigert den Ertrag um 15 bis 30 %. Wer in der Region einen zertifizierten Betrieb sucht, findet mehrere Anbieter mit OQS-Siegel, TÜV-geprüften Geräten oder ISO-9001-Zertifizierung. Die folgenden Abschnitte erklären, warum Regen allein nicht reicht, was die Reinigung konkret kostet und worauf du bei der Anbieterwahl achten solltest.

    Warum Solarreinigung in Berlin und Brandenburg unverzichtbar ist

    Berlin und Brandenburg bringen eine Kombination aus Verschmutzungsquellen mit, die in dieser Dichte selten ist. Im Frühjahr setzt der Pollenflug von Kiefern und Birken ein. Eine dünne Pollenschicht auf dem Glas klingt harmlos — sie zieht aber Feuchtigkeit an und bildet zusammen mit Feinstaub aus dem Stadtverkehr eine klebrige Schicht, die Regen kaum abwäscht. In Brandenburg kommen landwirtschaftliche Emissionen hinzu: Ammoniak aus Tierhaltungsbetrieben, Stäube von Feldbearbeitung und Ernte lagern sich auf Modulen ab, besonders bei Anlagen in der Nähe von Ställen oder Getreidefeldern.

    Tauben und Stare sind in beiden Bundesländern weit verbreitet. Ihr Kot ist das eigentliche Problem: Er trocknet hart auf, lässt sich mit Regen nicht entfernen und verursacht den sogenannten Hotspot-Effekt. Dabei beschattet der Kotfleck eine einzelne Solarzelle. Diese Zelle kann keinen Strom mehr produzieren, wird aber vom Rest des Strings mit Spannung beaufschlagt — und heizt sich auf. Temperaturen von 80 bis über 100 Grad Celsius sind möglich. Die Folgen reichen von beschleunigter Alterung der Einkapselungsfolie über Mikrorisse im Silizium bis hin zu Brandgefahr. Das ist kein theoretisches Risiko: Versicherungsstatistiken zeigen, dass Hotspots eine der häufigsten Ursachen für Modulschäden sind.

    Ein weiterer regionaler Faktor ist die Dachlandschaft. Viele Berliner Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte haben Flachdächer oder sehr flach geneigte Pultdächer. Der Selbstreinigungseffekt durch Regen funktioniert nur bei Neigungen ab etwa 12 bis 15 Grad zuverlässig. Darunter akkumuliert sich Schmutz dauerhaft am unteren Modulrand. Wasser läuft nicht vollständig ab, hinterlässt Kalkrückstände und bildet eine Grundlage für Moos- und Flechtenwachstum.

    Genau hier liegt das zweite Problem mit Leitungswasser: Es enthält Kalk. Wer seine Anlage selbst mit dem Gartenschlauch reinigt, erzeugt Kalkflecken, die die Lichtdurchlässigkeit des Glases dauerhaft mindern. Der Branchenstandard ist deshalb entmineralisiertes Wasser — auch Osmosewasser oder Reinstwasser genannt. Es hinterlässt nach dem Trocknen keine Rückstände. Seriöse Reinigungsbetriebe arbeiten ausschließlich damit.

    Die wirtschaftliche Relevanz ist eindeutig: Selbst eine leichte Verschmutzung kostet 2 bis 5 % Jahresertrag. Bei einer 10-kWp-Anlage mit einem Jahresertrag von rund 9.500 kWh und einem Einspeisevergütungssatz von 8,11 Cent (Stand 2026) entsprechen 5 % Verlust etwa 38 Euro pro Jahr. Bei mittlerer Verschmutzung (10 %) sind es schon 77 Euro — und die Reinigung kostet einmalig 170 Euro für mehrere Jahre Laufzeit.

    Gut zu wissen: Flachdachanlagen unter 12 Grad Neigung brauchen häufigere Reinigung als geneigte Dächer. Regen reinigt hier kaum — Schmutz sammelt sich am unteren Modulrand und bleibt dauerhaft haften.

    Ertragsverluste durch Verschmutzung: Was Berliner Anlagenbetreiber wirklich verlieren

    Die Leistungseinbußen durch Modulverschmutzung sind gut dokumentiert. Sie hängen direkt vom Verschmutzungsgrad ab — und der variiert je nach Standort, Dachneigung und Umgebung erheblich.

    Im städtischen Wohngebiet Berlins ist leichte Verschmutzung durch Staub und Pollen der Normalfall. Hier liegt der Ertragsverlust bei 2 bis 5 % pro Jahr. Das klingt wenig, summiert sich aber: Über fünf Jahre ohne Reinigung sind das bis zu 25 % kumulierter Verlust — selbst wenn jedes einzelne Jahr nur 5 % ausmacht.

    Bei mittlerer bis starker Verschmutzung — etwa durch Laub von nahen Bäumen, saisonalen Pollenflug oder Schmutzränder an flach geneigten Modulen — steigt der Verlust auf 5 bis 10 %. Das ist der Bereich, in dem viele Berliner Anlagen nach zwei bis drei Jahren ohne Reinigung landen.

    Hartnäckige Ablagerungen wie Vogelkot, Moos oder Flechten verursachen 10 bis 20 % Verlust. Hier kommt der Hotspot-Effekt ins Spiel: Einzelne stark beschattete Zellen ziehen die Leistung des gesamten Strings nach unten. Gleichzeitig steigt das Brandrisiko.

    Im Agrarumfeld Brandenburgs — Stallnähe, Feinstaub von Feldbearbeitung, Ammoniak — können sich mehrere Faktoren kumulieren. Studien und Branchenberichte (u. a. von erneuerbareenergien.de) nennen in Extremfällen Verluste von bis zu 40 %. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) beziffert typische Verluste in landwirtschaftlichen Umgebungen auf 10 bis 15 %, mit Extremwerten bis 30 %.

    Nach einer professionellen Reinigung steigt der Ertrag im Normalfall um 15 bis 20 %. Bei stark verschmutzten Anlagen sind bis zu 30 % Steigerung möglich. Die Wirtschaftlichkeit ist damit in den meisten Fällen gegeben: Eine 10-kWp-Anlage mit 10 % Verlust verliert jährlich rund 77 Euro Einspeiseertrag. Die Reinigung kostet einmalig 170 Euro — und hält bei normaler Belastung zwei bis drei Jahre.

    Wichtig für die Wirtschaftlichkeitsrechnung: Die Reinigungskosten müssen immer dem entgangenen Ertrag gegenübergestellt werden. Als Faustregel gilt — die Reinigungskosten sollten unter dem Ertragsverlust in Euro liegen, den die Anlage ohne Reinigung im gleichen Zeitraum produziert. Bei den meisten Anlagen in Berlin und Brandenburg ist diese Schwelle bereits bei mittlerer Verschmutzung überschritten.

    Reinigungskosten in Berlin und Brandenburg: Preise, Festpreise und Beispielrechnungen

    Die Preise für professionelle Photovoltaikreinigung in Berlin und Brandenburg bewegen sich in einer klar definierten Spanne. Marktüblich sind 1,00 bis 3,00 Euro netto pro Quadratmeter — das bestätigen ADAC, solarwatt.de und photovoltaik.org übereinstimmend. Der Durchschnittswert liegt bei 2,00 bis 2,50 Euro pro Quadratmeter.

    Viele Betriebe rechnen alternativ nach Anlagenleistung ab. Der regionale Richtwert für Berlin und Brandenburg liegt bei 1,50 bis 3,50 Euro pro kWp. Bei einer Modulleistung von 0,3 bis 0,4 kWp je Modul ergibt das 0,45 bis 1,40 Euro pro Modul — deutlich günstiger als die Flächenabrechnung, wenn Module groß und effizient sind.

    Für kleinere Anlagen bieten viele Betriebe Festpreise an. Der ADAC nennt als Orientierung: ab 95 Euro bis 5 kWp und ab 160 Euro bis 10 kWp. Eine 50-Quadratmeter-Anlage kostet laut solarwatt.de und photovoltaik.org zwischen 90 und 125 Euro. Eine größere Gewerbeanlage mit 30 kWp und rund 255 Quadratmetern Modulfläche liegt je nach Anbieter und Verschmutzungsgrad zwischen 255 und 765 Euro.

    Zusätzlich können Anfahrtskosten anfallen, besonders bei Standorten außerhalb des Berliner Stadtgebiets in der Brandenburger Fläche. Es empfiehlt sich, mindestens drei Angebote einzuholen und dabei auf die Abrechnungseinheit zu achten: Wer nach Fläche abrechnet, kann bei großen Modulen teurer sein als ein Anbieter, der nach kWp kalkuliert.

    Ein weiterer Preisfaktor ist der Verschmutzungsgrad. Moos- und Flechtenbewuchs erfordert mehr Arbeitszeit und spezielle Reinigungsmittel — das schlägt sich im Angebotspreis nieder. Einige Betriebe führen deshalb vor der Preisangabe eine kostenlose Vor-Ort-Besichtigung oder eine Drohneninspektion durch.

    Reinigungskosten nach Anlagengröße (Mittelwert 2,00 €/m²)
    Anlagengröße Modulfläche (ca.) Kosten bei 2,00 €/m² Kosten bei 1,00 €/m² Kosten bei 3,00 €/m²
    5 kWp ~42,5 m² 85 € 43 € 128 €
    10 kWp ~85 m² 170 € 85 € 255 €
    20 kWp ~170 m² 340 € 170 € 510 €
    30 kWp ~255 m² 510 € 255 € 765 €

    Zur Einordnung: 1 kWp Nennleistung entspricht auf einem Sattel- oder Pultdach rund 8,5 Quadratmetern Modulfläche — das sind vier bis fünf Module. Diese Faustformel hilft, Angebote nach Fläche und nach Leistung direkt zu vergleichen.

    Tipp: Lass dir immer ein schriftliches Angebot mit Aufschlüsselung nach Fläche oder kWp geben. Frag explizit, ob Anfahrt, Drohneninspektion und Reinigungsprotokoll im Preis enthalten sind — das variiert je nach Anbieter erheblich.
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        Reinigungsintervalle: Wie oft sollte die Solaranlage gereinigt werden?

        Die richtige Reinigungshäufigkeit hängt nicht von einer pauschalen Empfehlung ab, sondern vom konkreten Standort. Wer in einem ruhigen Berliner Wohngebiet mit wenig Baumbestand und keiner Industrie in der Nähe wohnt, braucht seltener zu reinigen als ein Betreiber einer Agraranlage in der Brandenburger Uckermark.

        Der ADAC empfiehlt für städtische Wohngebiete mit geringer Belastung ein Intervall von alle drei bis sechs Jahre. Das klingt großzügig — und ist es auch, wenn die Anlage gut geneigt ist und regelmäßig Regen bekommt. Für normale Wohngebiete mit geringen Emissionen gilt als Richtwert alle zwei bis drei Jahre.

        Sobald erhöhte Belastungsfaktoren hinzukommen, ändert sich die Rechnung grundlegend. Jährliche Reinigung ist empfohlen bei:

        • Nähe zu landwirtschaftlichen Betrieben (Ammoniak, Stäube)
        • Industriestandorten mit Feinstaub- oder Rußemissionen
        • Großem Baumbestand in der Nähe (Laub, Harze, Pollen)
        • Stark befahrenen Straßen in unmittelbarer Umgebung

        Bei sehr hoher Belastung — etwa Stallnähe mit Ammoniak und organischem Staub — sind sogar ein bis zwei Reinigungen pro Jahr sinnvoll. Moos und Flechten wachsen unter solchen Bedingungen schnell und sind schwer zu entfernen, wenn sie erst einmal fest haften.

        Ein besonderer Fall sind Flachdachanlagen mit Neigungen unter 12 bis 15 Grad. Hier versagt der Selbstreinigungseffekt durch Regen vollständig. Schmutz sammelt sich am unteren Modulrand, Wasser steht kurzzeitig auf der Glasoberfläche und hinterlässt Kalkringe. Diese Anlagen brauchen häufigere Reinigung als vergleichbare geneigte Dächer — mindestens jährlich, bei hoher Belastung zweimal pro Jahr.

        Unabhängig vom Reinigungsintervall empfehlen Fachbetriebe eine jährliche Sichtprüfung. Dabei werden Hotspots, Mikrorisse, beschädigte Rahmendichtungen und Korrosion an Verbindungselementen erkannt — Schäden, die bei der nächsten regulären Reinigung bereits zu teuren Modulausfällen geführt haben könnten. Einige Anbieter in Berlin und Brandenburg führen diese Prüfung per Drohne durch und dokumentieren sie in einem Reinigungsprotokoll.

        Praktisch: Wer seine Anlage über ein Monitoring-System überwacht, kann Leistungsabfälle direkt mit dem letzten Reinigungsdatum korrelieren. Fällt die spezifische Leistung (kWh/kWp) im Vergleich zu Referenzwerten um mehr als 5 % ab, ist eine Prüfung und gegebenenfalls Reinigung fällig — unabhängig vom planmäßigen Intervall.

        Zertifizierte Solarreiniger in Berlin und Brandenburg: Anbieterübersicht

        Die Auswahl an Solarreinigungsbetrieben in der Region ist überschaubar, aber qualitativ gut aufgestellt. Mehrere Anbieter verfügen über anerkannte Zertifizierungen, die Qualität und Sicherheit nachweisbar machen.

        Solarreinigung Berlin-Brandenburg (solarreinigung-bb.de) ist einer der spezialisiertesten Anbieter der Region. Besonderheit: Vor jeder Reinigung wird die Anlage per Drohne auf Hotspots und Schäden geprüft. Das Ergebnis fließt in ein dokumentiertes Reinigungsprotokoll ein, das dem Auftraggeber ausgehändigt wird. Seit September 2024 ist der Betrieb nach DIN ISO 9001 zertifiziert — ein Qualitätsmanagementsystem, das in der Solarreinigung noch nicht selbstverständlich ist.

        PV Reinigung Berlin-Hohenschönhausen (pv-reinigung.de) hat sich auf Einfamilienhäuser in Berlin und Brandenburg spezialisiert und arbeitet ausschließlich in dieser Region. Der Betrieb ist OQS-zertifiziert und setzt TÜV-geprüfte Reinigungsgeräte ein. Zusätzlich trägt er den Titel „Top-50-Solarexperte Deutschland“ — eine Auszeichnung, die auf Branchenebene vergeben wird.

        PV-Solarreinigung (pv-solarreinigung.de) ist bundesweit aktiv, hat aber einen klaren Schwerpunkt in Ostdeutschland. Auch dieser Betrieb ist OQS-zertifiziert und damit nachweislich auf professionelle Ausrüstung, Osmosewasser-Einsatz und ausreichende Haftpflichtversicherung geprüft.

        VON HOEFER® (vonhoefer.de) kommt aus dem Facility-Management-Bereich und reinigt neben Photovoltaikanlagen auch Industrie- und Bürogebäude. Der Betrieb hält gleich mehrere Zertifizierungen: ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement sowie die PQ-VOB-Präqualifikation für öffentliche Aufträge. Osmosewasser ist Standard. Für Gewerbeobjekte und Kommunen ist VON HOEFER® damit eine der am stärksten zertifizierten Optionen in der Region.

        Daneben gibt es regionale Anbieter wie Conzept Clean GmbH, Gödtke Gebäudereinigung UG und LEHMANN Sanierungen (lehmann-sanierungen.de), die individuelle Angebote nach Vor-Ort-Besichtigung machen. Für diese Betriebe liegen keine öffentlich dokumentierten Zertifizierungen vor — was nicht zwingend ein Qualitätsmerkmal ausschließt, aber eine sorgfältigere Prüfung beim Auftraggeber erfordert.

        Bei der Auswahl eines Anbieters solltest du auf folgende Kriterien achten:

        • Nachweisbare Zertifizierung (OQS, QVSR/TÜV Rheinland, ISO 9001)
        • Betriebshaftpflichtversicherung (explizit für Arbeiten auf Dächern und an Solaranlagen)
        • Ausschließlicher Einsatz von entmineralisiertem Wasser
        • TÜV-geprüfte oder herstellerempfohlene Reinigungsgeräte (Softbürsten)
        • Sichtprüfung oder Drohneninspektion inklusive
        • Schriftliches Reinigungsprotokoll
        • Nachweisbare Referenzen in der Region

        Branchenstandards und Zertifizierungen: OQS, QVSR und ISO im Vergleich

        Die Solarreinigungsbranche hat in den letzten Jahren erheblich an Professionalisierung gewonnen. Drei Zertifizierungssysteme sind heute relevant — und sie unterscheiden sich in Herkunft, Prüftiefe und Anerkennung.

        Das OQS-Zertifikat (OQS GmbH, Pfullingen) ist das älteste branchenspezifische Siegel. Es wurde 2013 eingeführt, angelehnt an ISO 9001, und unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg, der Fachhochschule Bern und mehrerer Modulhersteller entwickelt. Das OQS-Siegel prüft drei Kernbereiche: professionelle Reinigungs- und Sicherheitsausrüstung, ausschließlicher Einsatz von entmineralisiertem Wasser und ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung. Es ist international anerkannt und gilt als der etablierteste Standard in der deutschen Solarreinigungsbranche.

        Der QVSR-Branchenstandard (Solarreiniger Akademie Deutschland GmbH) wurde 2023 eingeführt und ist der erste einheitliche Branchenstandard mit einem formalen Qualifikationsnachweis. Die Prüfung erfolgt durch TÜV Rheinland (ID-Nr. 0000086139) und führt zum Titel „Sachkundige:r für die Reinigung von Solaranlagen“. Damit ist der QVSR-Standard der einzige, der eine personenbezogene Qualifikation — nicht nur eine Betriebszertifizierung — nachweist. Für Auftraggeber bedeutet das: nicht nur der Betrieb, sondern die ausführende Person ist geprüft.

        DIN ISO 9001 ist kein branchenspezifisches Siegel, sondern ein allgemeines Qualitätsmanagementsystem. Es bescheinigt, dass ein Betrieb systematisch Qualitätsziele definiert, Prozesse dokumentiert und kontinuierlich verbessert. Für die Solarreinigung bedeutet das: strukturierte Abläufe, Dokumentationspflichten und regelmäßige interne Audits. Solarreinigung Berlin-Brandenburg hat diese Zertifizierung seit September 2024 — ein Zeichen für Professionalität, auch wenn ISO 9001 allein keine solarspezifischen Anforderungen prüft.

        ISO 14001 ergänzt ISO 9001 um den Umweltaspekt. Zertifizierte Betriebe verpflichten sich zu einem systematischen Umweltmanagement — relevant etwa beim Umgang mit Reinigungsmitteln, Wasserverbrauch und Entsorgung. VON HOEFER® hält beide ISO-Zertifizierungen, was für Gewerbe- und Industriekunden mit eigenen Nachhaltigkeitsanforderungen relevant ist.

        Zertifizierungsvergleich: OQS, QVSR, ISO 9001, ISO 14001
        Zertifikat Herausgeber Seit Prüfgrundlage Besonderheit
        OQS GEPRÜFT OQS GmbH, Pfullingen 2013 Angelehnt an ISO 9001; Fraunhofer ISE beteiligt International anerkannt; ältestes branchenspezifisches Siegel
        QVSR-Standard Solarreiniger Akademie Deutschland GmbH 2023 TÜV Rheinland Prüfung (ID 0000086139) Personenbezogener Qualifikationsnachweis; erster einheitlicher Branchenstandard
        DIN ISO 9001 DIN / ISO Allgemeines Qualitätsmanagement Branchenübergreifend; von einzelnen Solarreinigern adaptiert
        ISO 14001 ISO Umweltmanagement Ergänzend zu ISO 9001; relevant für Gewerbe- und Industriekunden

        Für Privatbetreiber ist das OQS-Siegel die einfachste Orientierung: Es ist branchenspezifisch, seit über zehn Jahren etabliert und prüft genau die Aspekte, die für eine schadensfreie Reinigung relevant sind. Gewerbliche und kommunale Auftraggeber sollten zusätzlich auf ISO 9001 und gegebenenfalls ISO 14001 achten.

        Antworten auf Fragen zur Photovoltaik- & Solarreinigung

        In normalen Wohngebieten alle zwei bis drei Jahre. Bei Nähe zu Landwirtschaft, Industrie oder Bäumen jährlich. Bei Stallnähe oder Feinstaub ein- bis zweimal pro Jahr. Dachneigungen unter 15 Grad häufiger als Standard.

        Zwischen 1,00 und 3,00 Euro netto pro Quadratmeter. Festpreise beginnen ab 95 Euro (bis 5 kWp) und ab 160 Euro (bis 10 kWp). Anfahrtskosten können zusätzlich anfallen. Mehrere Angebote einholen empfohlen.

        Je nach Grad: 2 bis 5 % bei leichter Verschmutzung, 5 bis 10 % bei mittlerer, 10 bis 20 % bei hartnäckigem Vogelkot oder Moos. Im Agrarumfeld Brandenburgs sind in Extremfällen bis zu 40 % Verlust dokumentiert.

        Vogelkot beschattet einzelne Zellen, die sich auf über 80 Grad Celsius aufheizen. Folgen: Leistungsverlust, beschleunigte Alterung der Module und im Extremfall Brandgefahr. Regelmäßige Reinigung verhindert diesen Effekt.

        Möglich bei kleinen, leicht zugänglichen Anlagen. Risiken: Absturz, Kratzer durch falsches Werkzeug, Kalkflecken durch Leitungswasser und möglicher Garantieverlust. Profis nutzen entmineralisiertes Wasser und TÜV-geprüfte Softbürsten.

        Zertifizierung (OQS, QVSR/TÜV Rheinland oder ISO 9001), Betriebshaftpflichtversicherung, ausschließlicher Einsatz von entmineralisiertem Wasser, TÜV-geprüfte Geräte, schriftliches Reinigungsprotokoll und nachweisbare Referenzen in der Region.

        Das OQS-Siegel (seit 2013, entwickelt mit Fraunhofer ISE) bescheinigt: professionelle Ausrüstung, ausschließlicher Einsatz von entmineralisiertem Wasser, ausreichende Haftpflichtversicherung und Qualitätsstandards angelehnt an ISO 9001.

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